Billigflieger: Easyjet führt festgelegte Sitzplätze ein

DPASchluss mit dem Gedrängel beim Einsteigen: Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird ab November nur noch Tickets mit Sitznummern verkaufen. Bislang galt eine weitgehend freie Platzwahl - die bei Passagieren nicht sonderlich beliebt war.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...854134,00.html
  1. #1

    optional

    "Gegen eine Gebühr können Fluggäste zudem bestimmte Sitzplätze auswählen. 15 Euro kostet zum Beispiel ein Platz mit zusätzlicher Beinfreiheit in der ersten Reihe und an Ausgängen, 10 Euro in den vorderen Reihen und 4 Euro ein anderer Wunschsitzplatz."
    Und damit hat auch Easy Jet erkannt, wo noch etwas Geld zu verdienen ist. Dafuer zahlen jede Menge Kunden gerne. Bringt vermutlich mehr, als "Zuerst an Bord", bringt aber noch mehr, mit der Option "zuerst an Bord" zu duerfen.
  2. #2

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    "Gegen eine Gebühr können Fluggäste zudem bestimmte Sitzplätze auswählen. 15 Euro kostet zum Beispiel ein Platz mit zusätzlicher Beinfreiheit in der ersten Reihe und an Ausgängen, 10 Euro in den vorderen Reihen und 4 Euro ein anderer Wunschsitzplatz."
    Und damit hat auch Easy Jet erkannt, wo noch etwas Geld zu verdienen ist. Dafuer zahlen jede Menge Kunden gerne. Bringt vermutlich mehr, als "Zuerst an Bord", bringt aber noch mehr, mit der Option "zuerst an Bord" zu duerfen.
    es zwingt dich ja keiner, mit easyjet zu fliegen
  3. #3

    Zitat von spon-facebook-564528459 Beitrag anzeigen
    es zwingt dich ja keiner, mit easyjet zu fliegen
    Am Freitag, wenn die Lufthansa bestreikt wird, greift man zu jedem Strohhalm.
  4. #4

    Na endlich...

    haben die's auch mal bemerkt. War ja ein schrecklicher Zustand!
  5. #5

    "15 Euro kostet zum Beispiel ein Platz mit zusätzlicher Beinfreiheit in der ersten Reihe und an Ausgängen" - ist es überhaupt zulässig die Sitzplätze an den Notausgängen im Voraus zu vergeben? Ich möchte mir keinen Notfall vorstellen bei dem erst die 90-jährige Oma mit gebrochenem Bein vom Notausgang weggeschafft werden muss..
  6. #6

    Ferienflieger

    Wir fliegen mit Easyjet immer nach Bristol. Ich habe die Flüge in bester Erinnerung, als Großfamilie waren wir natürlich privilegiert (durften zuerst rein und uns Plätze aussuchen). Für alle anderen sind festgelegte Sitzplätze ein großer Fortschritt. Btw. Das Bordpersonal hat sicher weniger zu lachen als bei der Lufthansa, trotzdem habe ich nur die besten Erfahrungen gemacht. Vor allem ist mir ein älterer Purser in Erinnerung, der auf die Getränkebestellung "Beer" als Antwort einen kompletten Sprach- und Kulturlehrgang mit einem Lächeln servierte: "One beer, please".
  7. #7

    Zitat von crazy.diamond Beitrag anzeigen
    "15 Euro kostet zum Beispiel ein Platz mit zusätzlicher Beinfreiheit in der ersten Reihe und an Ausgängen" - ist es überhaupt zulässig die Sitzplätze an den Notausgängen im Voraus zu vergeben? Ich möchte mir keinen Notfall vorstellen bei dem erst die 90-jährige Oma mit gebrochenem Bein vom Notausgang weggeschafft werden muss..
    Die Frage ist jetzt nicht ernste gemeint oder ? Es klappt bei jeder anderen Airline auf dieser Welt, welche nicht erst in 2012 das Fahrrad neu erfunden hat auch ganz ohne Probleme.
  8. #8

    Exit Row

    Zitat von crazy.diamond Beitrag anzeigen
    "15 Euro kostet zum Beispiel ein Platz mit zusätzlicher Beinfreiheit in der ersten Reihe und an Ausgängen" - ist es überhaupt zulässig die Sitzplätze an den Notausgängen im Voraus zu vergeben? Ich möchte mir keinen Notfall vorstellen bei dem erst die 90-jährige Oma mit gebrochenem Bein vom Notausgang weggeschafft werden muss..
    1. Das mit der 90-Jährigen Oma sollte nicht vorkommen, tut's auch jetzt schon nicht. Wer in der Exit Row (Notausgan sitzt) muss von den Flugbegleitern zwingend gefragt werden, ob er in der Lage ist, den Notausgang zu öffnen und ob er da zu bereit ist. Ist das nicht der Fall muss der Platz mit einem anderen Passagier getauscht werden.

    2. Das grössere Problem ist, dass die Exit Row Sitze eventuell nicht verkauft werden. Die Fensterplätze in den Exit Rows MÜSSEN aber aus Sicherheitsgründen besetzt sein. Dass das zu Problemen führen kann, musste Ryanair feststellen, den die wurden zu einer Strafe verknurrt, weil sie nicht verkaufte aufpreispflichtige Exit-Row Fensterplätze einfach leer liess.

    Setzt man aber einfach jemanden dort hin und ander haben für die anderen Notausgangsplätze bezahlt gibt's auch wieder Zoff.

    Aber egal, ich bin schon nur froh, dass es künftig diese Mobszenen mit der geifernden, drängelnden, schubsenden Meute nicht mehr geben wird. Das war für der Hauptgrind, wenn immer möglich nicht mit EasyJet zu fliegen.
  9. #9

    in MUC hatten die vorauszahler (1. Einsteiger) eh pech

    In MUC (München) fuhr der Busfaher so vor, dass er immer nur die voerderen Türen öffnete. Bei Easy durften aber die zahlenden Gäste immer zuerst einsteigen und sind immer zur hinteren Bustür gegangen, weil sonst überall in der Welt zuerst die hinteren Türen geöffnet wurden. So konnten wir als nicht Zahler für Wunschplätze und die besten Plätze aussuchen, was zu tumulten der extrazahlenden Passagiere führte.