Bildungspaket für Hartz-IV-Familien: Opposition und Verbände wollen nachbessern

DPA"Viel zu kompliziert und bürokratisch" nennt SPD-Vizechefin Schwesig das Bildungspaket für Kinder aus ärmeren Familien. "Desaströs" sei die Bilanz ein Jahr nach der Einführung, kritisiert auch der Paritätische Wohlfahrtsverband.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824742,00.html
  1. #30

    ...

    Zitat von ein schelm ... Beitrag anzeigen
    Die den Kindern von Ihren Eltern verwehrt wird!! Wenn 50% nicht mal dann den Arsch hoch kriegen wenn es um zusätzliche und kostenlose Unterstützung für ihre Kinder geht dann bleibt nicht mehr viel zu sagen. Höchstens zu fragen, z.B. wieviele sich von den 50% auf die Socken gemacht hätten um Bargeld einzustreichen.
    Schon mal drüber gelesen, dass der liebe Behördenmensch oft rein willkürlich Leute über Antragsmöglichkeiten informiert?
    Und dass Menschen dank Hartz4 vielleicht nicht rund um die Uhr über die neuesten Informationen verfügen, was nun wieder beantragt werden könnte?

    Und mal drüber nachgedacht, dass es eigentlich um die Kinder gehen sollte und nicht um die Eltern, und dass Ursel von der Leyen vielleicht einfach mal völlig am Problem vorbei ihre Gesetze beschliesst?
  2. #31

    Es gibt immer noch eine Schublade darunter!

    Zitat von Frans-Daniel Beitrag anzeigen
    Ha ha. Selten so gelacht. Wenn man der linken Wählerklientel nur Gutscheine statt Cash in den Hintern schiebt, wollen die's nicht. Wer hätte das nur gedacht. Die naiven Linken haben immern noch nicht gemerkt das Mediamarkt halt keine Bildungsgutscheine annimmt.

    Ein Paradebeispiel naiven Gutmenschentums.
    Ich wette, wenn man den Hartzern nur Lebensmittel und andere Bedarfsgutscheine statt Kohle gibt könnte man sich sehr viel Steuergelder sparen.
    Frau von-der Leyen sollte mal Herrn Bahr darauf aufmerksam machen, dass es eine Klientel gibt, die dringend eine Therapie für Empathiefähigkeit benötigt und daß eine solche Leistung in den Katalog der Krankenkassen aufgenommen wird. Es ist aber zu befürchten, die betreffenden Patienten werden ihren therapeutischen Bedarf erst gar nicht erkennen.

    Gibt es was Jämmerlicheres als auf den Schwächsten der Gesellschaft herumzutrampeln?
  3. #32

    t

    Zitat von Frans-Daniel Beitrag anzeigen
    Ha ha. Selten so gelacht. Wenn man der linken Wählerklientel nur Gutscheine statt Cash in den Hintern schiebt, wollen die's nicht. Wer hätte das nur gedacht. Die naiven Linken haben immern noch nicht gemerkt das Mediamarkt halt keine Bildungsgutscheine.....
    Ich wundere mich, dass so ein Beitrag dümmster Pauschalisierung durch die Zensur kommt.
  4. #33

    selten so eine unqualifizierte Diskussion erlebt

    Es ist unglaublich was hier alles an unqualifizierter Meinung kund getan wird. Vor allem offensichtlich von Leuten, die sich nicht mal die Mühe machen, sich mit den Fakten auseinander zu setzen.
    Um mal das Problem aus der Sicht einer Betroffenen zu schildern: Ich bin Studentin, stehe kurz vor dem Abschluss und bin allein erziehend. Ich versorgen mich und mein Kind selbst durch Arbeit neben meinem Studium. Leider reicht das nicht, weshalb ich Wohngeld beziehe. Dadurch haben wir Anspruch auf Leistungen aus dem Paket auf Teilhabe und Bildung. Die Probleme tauchen schon vor Antragstellung auf, daß die beim Wohngeldamt zuständigen Bearbeiter leider oftmals keine Ahnung haben, welche Formulare für welche Leistungen gestellt werden müssen. Es gibt nämlich zig verschiedene, die man teilweise nur auf Nachfrage beim Bundesbildungsministerium erhält. Ich mußt insgesamt 3 verschiedene Anträge mit etlichen Zusatzbelegen stellen um letztendlich 1 Leistung zu erhalten. Das soll unbürokratisch sein? Den Zuschuß zum Mittagessen habe ich schon gar nicht mehr beantragt, weil der ca. 3,-€ pro Monat betragen hätte. Das kostet schon allein das Porto für den Antrag. Nachhilfe gibt es erst bei durch die Schule nachgewiesener Versetzungsgefährdung. Die 10,-€, die wir für den Musikschulunterricht bekommen, reichen bei weitem nicht aus. Selbst im billigsten Tarif kostet der nämlich mindestens 36,-€. Sicher kann man sagen, daß Musikschulunterricht oder ähnliches nicht lebensnotwendig ist. Aber genau darum ging es doch bei dieser "Glanzleistung" von der Leyens', um Teilhabe. Meiner Meinung nach dient es einzig und allein der Gewissensberuhigung und ist salopp gesagt "ein Schuß in den Ofen". Wenn man das Geld, daß zur Zeit für die Bürokratie des Bildungspaketes ausgegeben wird, einfach den Musikschulen, Vereinen, Kitas usw. direkt zur Verfügung stellen würde, wäre den (bedürftigen) Kinder wesentlich mehr geholfen. Bedürftigkeit könnte beim Träger einfach durch Vorlage des Bewilligungsbescheid des Wohngeldamtes, Jobcenters usw. nachgewiesen werden.
    Ich bin bei weitem nicht die Einzige, der es so geht und es betrifft zum Beispiel auch die ganzen sogenannten "Aufstocker", die zwar arbeiten gehen, deren Lohn aber schlicht nicht ausreicht. Ich hoffe bald nicht mehr auf solche Leistungen angewiesen zu sein und mir tun alle leid, die es sind. Aber es ist natürlich einfacher über die faulen, asozialen Eltern zu schimpfen, als sich ernsthaft über Verbesserungen und Alternativen Gedanken zu machen.
  5. #34

    kein Bedarf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Viel zu kompliziert und bürokratisch" nennt SPD-Vizechefin Schwesig das Bildungspaket für Kinder aus ärmeren Familien. "Desaströs" sei die Bilanz ein Jahr nach der Einführung, kritisiert auch der Paritätische Wohlfahrtsverband.

    Bildungspaket*für Hartz-IV-Familien: "Die Bürokratie frisst*die gute Idee auf" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wenn die Leistungen nicht abgerufen werden muss man leider im Gegensatz zu Herrn Schneider davon ausgehen, dass die Not(Bedarf) nicht so gross sein kann.
  6. #35

    Missverständniss

    Zitat von Zamatou Beitrag anzeigen
    ...
    Die 10 Euro im Monat, da bekommt man nicht mal 1 Std Nachhilfe für .....
    Da Sie anscheinend betroffen sind habe ich eine gute Nachricht für Sie: Die 10 Euro sind für Sport, Kultur und Freizeit. Das ist in der Tat nicht viel. Für Nachhilfe werden allerdings ortsübliche Preise für Nachhilfe bezahlt.
  7. #36

    Nicht von sich selber

    Zitat von Mütterchen Müh Beitrag anzeigen
    Das Formular für Schulessen oder Schulausflug haben Sie offensichtlich noch nicht gesehen.
    Das stellt höchstens für Analphabeten eine unüberwindbare Hürde dar.
    Beim Lesen und Ausfüllen sollte man allerdings nüchtern sein.
    Im Übrigen erwartet keine Behörde ein Antragsschreiben von der Qualität a la Thomas Mann.
    auf andere schließen, nicht jeder ist so wie Sie.
    Die meisten Schulen bieten kein Mittagessen an. Aber es geht ja auch nicht um Inhalte, sondern einfach nur um Unterstellungen, die sie mit nichts belegen können. Mit anderen Wertlose Aussagen. die mehr über Sie erzählen, als ihnen lieb sein kann.
  8. #37

    Zitat von djchrisi Beitrag anzeigen
    Da Sie anscheinend betroffen sind habe ich eine gute Nachricht für Sie: Die 10 Euro sind für Sport, Kultur und Freizeit. Das ist in der Tat nicht viel. Für Nachhilfe werden allerdings ortsübliche Preise für Nachhilfe bezahlt.
    Ach, da Sie sich ja so gut auskennen, können sie mir auch gleich mal einen Musiklehrer zeigen, der mein Kind für 10,-€ im Monat unterrichtet?
  9. #38

    Bin Rentner

    Zitat von djchrisi Beitrag anzeigen
    Da Sie anscheinend betroffen sind habe ich eine gute Nachricht für Sie: Die 10 Euro sind für Sport, Kultur und Freizeit. Das ist in der Tat nicht viel. Für Nachhilfe werden allerdings ortsübliche Preise für Nachhilfe bezahlt.
    Mich betrifft es also nicht.
    Auf dem Lande gibt es so gut wie keine Schule die Mittagessen anbietet. Und Nachhilfe sollte an Schulen angeboten werden, denn da gehört es für alle Schüler hin, egal ob Anspruch oder nicht.
    Bei uns im Ort (5000 Einwohner) gibt es nur ein Fußballverein und der wird auch gut angenommen, weil er für Geringverdiener Kosten frei ist.
    Was für die Freizeit gibt es schon mal gar nicht. Nächste Schwimmbad 15 km Entfernt.
    Und Kunst oder ähnliches ist für 10 Euro nirgends zu bekommen.
  10. #39

    Nix Titel

    Zitat von Ul Wan Beitrag anzeigen
    Ach, da Sie sich ja so gut auskennen, können sie mir auch gleich mal einen Musiklehrer zeigen, der mein Kind für 10,-€ im Monat unterrichtet?
    Ich habe doch auch gesagt das 10 Euro zuwenig für Sport und Musik sind! Mein Beitrag bezog sich auf das Missverständnis, dass nur 10€ / Monat für Nachhilfe vorgesehen ist.