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Bildungspaket für Hartz-IV-Familien: Opposition und Verbände wollen nachbessern
DPA"Viel zu kompliziert und bürokratisch" nennt SPD-Vizechefin Schwesig das Bildungspaket für Kinder aus ärmeren Familien. "Desaströs" sei die Bilanz ein Jahr nach der Einführung, kritisiert auch der Paritätische Wohlfahrtsverband.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824742,00.html
- #30 30.03.2012 12:37 von
...
Schon mal drüber gelesen, dass der liebe Behördenmensch oft rein willkürlich Leute über Antragsmöglichkeiten informiert?
Und dass Menschen dank Hartz4 vielleicht nicht rund um die Uhr über die neuesten Informationen verfügen, was nun wieder beantragt werden könnte?
Und mal drüber nachgedacht, dass es eigentlich um die Kinder gehen sollte und nicht um die Eltern, und dass Ursel von der Leyen vielleicht einfach mal völlig am Problem vorbei ihre Gesetze beschliesst? - #31 30.03.2012 12:43 von
Es gibt immer noch eine Schublade darunter!
Frau von-der Leyen sollte mal Herrn Bahr darauf aufmerksam machen, dass es eine Klientel gibt, die dringend eine Therapie für Empathiefähigkeit benötigt und daß eine solche Leistung in den Katalog der Krankenkassen aufgenommen wird. Es ist aber zu befürchten, die betreffenden Patienten werden ihren therapeutischen Bedarf erst gar nicht erkennen.
Gibt es was Jämmerlicheres als auf den Schwächsten der Gesellschaft herumzutrampeln? - #32 30.03.2012 13:00 von
- #33 30.03.2012 13:13 von
selten so eine unqualifizierte Diskussion erlebt
Es ist unglaublich was hier alles an unqualifizierter Meinung kund getan wird. Vor allem offensichtlich von Leuten, die sich nicht mal die Mühe machen, sich mit den Fakten auseinander zu setzen.
Um mal das Problem aus der Sicht einer Betroffenen zu schildern: Ich bin Studentin, stehe kurz vor dem Abschluss und bin allein erziehend. Ich versorgen mich und mein Kind selbst durch Arbeit neben meinem Studium. Leider reicht das nicht, weshalb ich Wohngeld beziehe. Dadurch haben wir Anspruch auf Leistungen aus dem Paket auf Teilhabe und Bildung. Die Probleme tauchen schon vor Antragstellung auf, daß die beim Wohngeldamt zuständigen Bearbeiter leider oftmals keine Ahnung haben, welche Formulare für welche Leistungen gestellt werden müssen. Es gibt nämlich zig verschiedene, die man teilweise nur auf Nachfrage beim Bundesbildungsministerium erhält. Ich mußt insgesamt 3 verschiedene Anträge mit etlichen Zusatzbelegen stellen um letztendlich 1 Leistung zu erhalten. Das soll unbürokratisch sein? Den Zuschuß zum Mittagessen habe ich schon gar nicht mehr beantragt, weil der ca. 3,-€ pro Monat betragen hätte. Das kostet schon allein das Porto für den Antrag. Nachhilfe gibt es erst bei durch die Schule nachgewiesener Versetzungsgefährdung. Die 10,-€, die wir für den Musikschulunterricht bekommen, reichen bei weitem nicht aus. Selbst im billigsten Tarif kostet der nämlich mindestens 36,-€. Sicher kann man sagen, daß Musikschulunterricht oder ähnliches nicht lebensnotwendig ist. Aber genau darum ging es doch bei dieser "Glanzleistung" von der Leyens', um Teilhabe. Meiner Meinung nach dient es einzig und allein der Gewissensberuhigung und ist salopp gesagt "ein Schuß in den Ofen". Wenn man das Geld, daß zur Zeit für die Bürokratie des Bildungspaketes ausgegeben wird, einfach den Musikschulen, Vereinen, Kitas usw. direkt zur Verfügung stellen würde, wäre den (bedürftigen) Kinder wesentlich mehr geholfen. Bedürftigkeit könnte beim Träger einfach durch Vorlage des Bewilligungsbescheid des Wohngeldamtes, Jobcenters usw. nachgewiesen werden.
Ich bin bei weitem nicht die Einzige, der es so geht und es betrifft zum Beispiel auch die ganzen sogenannten "Aufstocker", die zwar arbeiten gehen, deren Lohn aber schlicht nicht ausreicht. Ich hoffe bald nicht mehr auf solche Leistungen angewiesen zu sein und mir tun alle leid, die es sind. Aber es ist natürlich einfacher über die faulen, asozialen Eltern zu schimpfen, als sich ernsthaft über Verbesserungen und Alternativen Gedanken zu machen. - #34 30.03.2012 13:35 von
- #35 30.03.2012 13:40 von
- #36 30.03.2012 13:47 von
Nicht von sich selber
auf andere schließen, nicht jeder ist so wie Sie.
Die meisten Schulen bieten kein Mittagessen an. Aber es geht ja auch nicht um Inhalte, sondern einfach nur um Unterstellungen, die sie mit nichts belegen können. Mit anderen Wertlose Aussagen. die mehr über Sie erzählen, als ihnen lieb sein kann. - #37 30.03.2012 13:49 von
- #38 30.03.2012 13:53 von
Bin Rentner
Mich betrifft es also nicht.
Auf dem Lande gibt es so gut wie keine Schule die Mittagessen anbietet. Und Nachhilfe sollte an Schulen angeboten werden, denn da gehört es für alle Schüler hin, egal ob Anspruch oder nicht.
Bei uns im Ort (5000 Einwohner) gibt es nur ein Fußballverein und der wird auch gut angenommen, weil er für Geringverdiener Kosten frei ist.
Was für die Freizeit gibt es schon mal gar nicht. Nächste Schwimmbad 15 km Entfernt.
Und Kunst oder ähnliches ist für 10 Euro nirgends zu bekommen. - #39 30.03.2012 14:07 von
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