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Bildung: Shakira schlägt Jacques Brel

Deutsche Schüler wollen lieber Spanisch als Französisch lernen. Doch in den Ministerien vieler Bundesländer dominiert die Gallier-Lobby.

http://www.spiegel.de/0,1518,785977,00.html
  1. #250

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    Zitat von arrow64 Beitrag anzeigen
    Machen Sie die Allgemeinheit nicht für biologische Fehlplanungen von Einzelnen verantwortlich. Wenn ich nicht mal für eine vernünftige Ausbildung von ein, zwei Kindern sorgen kann, sind mehr einfach nur unverantwortlich.
    Also entschuldigung, es gibt sehr viele Leute, die so viele Kinder durchbringen können. Solang sie sie halt nicht zwangsweise für ein Jahr in ein anderes Land verschiffen müssen. Was sowieso Blödsinn ist, wenn die Kinder das nicht wollen.
    Und nicht jeder, der Hartz IV kriegt, ist daran selbst schuld.

    @nixus-minimax: Das ist doch völliger Blödsinn. Erstens können (und wollen!!!) nicht alle Kinder in englischsprachige Länder. YFU vermittelt jährlich 750 Jugendliche aus ganz Deutschland in die USA und hat schon massive Schwierigkeiten, diese Anzahl unterzubringen. Die kriegen Sie aber schon locker zusammen, wenn sie einen Jahrgang aller Münchner Gymnasien wegschicken wollen. Zweitens nehmen die USA z.B. nur Jugendliche mit Englischkenntnissen. Die Englischlehrer brauchen Sie also sowieso noch. Vor allem für die, die ihr Austauschjahr in Argentinien, Frankreich oder Lettland verbringen.
    Dann haben Sie noch die Kinder, die das psychisch gar nicht schaffen, ein Jahr von daheim weg zu sein. Also dürfen die einfach kein Abi machen?
  2. #251

    Zweifelhafte Einwohnerverrechnugen

    Zitat von arrow64 Beitrag anzeigen
    Die zwei Länder mit 34,2 Mio. bzw. 229 Tausend Einwohnern machen den französischen Kohl nicht wirklich fett.
    Man könnte Ihrer "Einwohnerverrechnung" zum Beispiel entgegensetzen, dass Frankreich mit Grossbritannien in Europa die dynamischste Bevölkerungsentwicklung aufweist, beide Länder werden in absehbarer Zeit jeweils mehr Einwohner haben als die Bundesrepublik (,sie werden damit zu den bevölkerungsreichsten Ländern der EU). Das interessiert mich vor allem deshalb, weil ich davon ausgehe, dass die grosse Mehrheit der Europäer sowohl privat als auch beruflich weiterhin vorrangig mit Europäern zu tun haben wird. Es genügt zum Beispiel ein Blick auf die Handelsbilanzen oder die Touristenströme in Europa, um sich davon zu überzeugen. In Europa wird das Französische jedenfalls auch in Zukunft deutlich häufiger zu hören sein als das Spanische.
    Aber eigentlich fürchte ich, dass es darum nicht wirklich geht. Es ist wahrscheinlich relativ egal, ob eine Schülerin oder ein Schüler Spanisch, Französisch (oder von mir aus auch Bulgarisch) lernt. Entscheidend ist, dass sie/er sich neben dem Englischen eine zweite Fremdsprache aneignet, und zwar so gut, dass sie/er auch etwas mit diesen Kenntnissen anfangen kann. Leute, die Fremdsprachen vernünftig beherrschen, werden immer gebraucht. Wenn man davon ausgehen kann, dass heute überall alle Englisch lernen, kommt eben der "zweiten" Fremdsprache eine zentrale Bedeutung zu. Da muss man sich gegebenenfalls von anderen Bewerber(inne)n "abheben" können, wahrscheinlich vor allem durch die Fähigkeit, in der zweiten Fremdsprache tatsächlich kommunizieren und tiefergehende Kenntnisse über Denkweise und Kultur der Sprecher(innen) einbringen zu können. Die kann man in Zeiten von Internet und Satellitenfernsehen auch durch den Willen erwerben, sich auf die Welt der gewählten Sprache einzulassen.








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