Freut mich, dass das Amy-Chua-Buch ausnahmsweise nicht völlig zerrissen wird. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich fand es ungemein rührend wegen seiner gnadenlosen Ehrlichkeit und ich muss zugeben, dass ich viele von Chuas Ansichten teile. Die vielleicht beste ist mMn, dass man seinen Kindern niemals gestatten darf aufzugeben. Auch bin ich der Meinung, dass sich Eltern nie zu viel um ihre Kinder kümmern können, nur zu wenig. Die Art des Kümmerns ist durchaus diskutabel. Da ist Chua bestimmt kein Vorbild in der Wahl ihrer Mittel und in der Auswahl ihrer Ziele. Dennoch bleibt ihre Hingabe an ihre Kinder, ihr Selbstanpruch an Pflichterfüllung, ihr vorausschauendes generationübergreifendes Denken in Bezug auf Bildung und Erziehung bewundernswert.
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