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Bildung in Deutschland: Riesiges Lerngefälle zwischen Süd und Nord

Selbst die schlechtesten*Landkreise im Süden schlagen die besten im Norden - das ist das dramatische Ergebnis einer neuen Bildungsstudie, die dem SPIEGEL vorliegt. Die Lernstandsanalyse für Schulen, Hochschulen, Leben und Beruf wirft die Frage auf: Gibt es ein Deutschland der zwei Geschwindigkeiten?

http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...798844,00.html
  1. #410

    .

    Zitat von neutrina Beitrag anzeigen
    So ist es kein Wunder, dass Eltern alles versuchen, um ihrem Kind zumindest eine winzige Chance zu geben - durch Anmeldung auf einem Gymnasium.
    Das Verhalten erinnert mich an einen Witz aus meiner Jugendzeit. Matti aus Rovaniemi fährt jeden Freitag mit dem Nachtzug nach Helsinki, nur um dort am Samstag Morgen seinen Lottoschein abzugeben. Fragt ihn sein Kumpel Jussi, was das soll. Schau dir mal, sagt Matti, die Statistik in der Lottogesellschaft an. Die Lottogewinner kommen meistens aus Helsinki, und die Chance, dass ein Schein aus Lappland gewinnt, sind praktisch Null.
  2. #411

    Gedankenspüle

    Die Schulpolitik muss stringenter werden, so dass jeder Schulabschluss ein erstrebenswertes Ziel bietet. Dss heißt: Jeder Schulabgänger muss zumindest im Rahmen seines Abschlusses einen adäquaten Job kriegen können. Adäquat sollte zumindest bedeuten, dass man gemeinsam so viel Geld dauerhaft verdient, dass sich ein Pärchen zwei Kinder leisten kann.
    Den Schülern, die einen Schulabschluss nicht ernsthaft anstreben, sollte der Staat ebenfalls Jobs anbieten können, so dass sie beschäftigt sind und von ihrem Geld bescheiden aber auskömmlich leben können.

    Der Geburtenrate wäre es förderlich, und in den Schulen würde wohl mehr Lerneifer um sich greifen - auch forciert durch verantwortungsvolle Eltern.
    Wem seine Zukunft egal ist, wer absichtlich stört oder schwänzt, der dürfte von der Gesellschaft auch nicht mehr in dem Maße unterstützt werden, wie es heutzutage usus ist. Dazu sollte man halbjährliche Pflichtfilmvorführungen andenken, bei denen ausgewählten Schülern gezeigt wird, wie freudig und eifrig Kinder in Entwicklungsländern die Schulen besuchen.

    Ich kenne keine Lösungsansätze in anderen Industriestaaten, wäre aber dankbar für Beispiele, wie man dort mit lernresistenten Schülern umgeht.
  3. #412

    Nichts wissen macht nichts, charlie1111

    Zitat von F.X.Fischer Beitrag anzeigen
    2) wie mir von mehreren Sachsen bescheinigt wurde, waren die Lehrer Respektspersonen: mit antiautoritärer Erziehung war da nicht allzu viel!

    Zitat von charlie1111 Beitrag anzeigen
    Klar und wahrscheinlich bei der Stasi, hauptsache nicht antiautoritär, nur so konnte das System 40 Jahre überleben.
    Gottseidank nicht antiautoritär. Konkret übersetzt heißt das nur, daß die Schüler aufstanden, wenn der Lehrer das Zimmer betrat und anschließend nicht kaugummimampfend herumsaßen. Unfug wurde trotzdem genug getrieben, aber die Lehrer waren immer Freunde. Wenn die alle bei der Stasi waren, dann hat die Stasi wirklich prima Arbeit geleistet.
    Die Fehlstunden in zwölf Jahren kann ich an den Fingern beider Hände abzählen, bei meiner Tochter in München machten die ein halbes Jahr aus.
    Ansonsten war die DDR-Schulzeit die wunderbarste Zeit im Leben und wenn Sachsen heute wieder an der Spitze in D steht, wundert das gar nicht. Eigentlich wäre es für Bayern viel besser gewesen, das DDR-Schulsystem zu übernehmen.
  4. #413

    Bildungsgefälle Süd.Nord

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst die schlechtesten*Landkreise im Süden schlagen die besten im Norden - das ist das dramatische Ergebnis einer neuen Bildungsstudie, die dem SPIEGEL vorliegt. Die Lernstandsanalyse für Schulen, Hochschulen, Leben und Beruf wirft die Frage auf: Gibt es ein Deutschland der zwei Geschwindigkeiten?

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...798844,00.html
    Kann ich mir gut vorstellen, daß dieses Ergebnis den "Nordlichtern" nicht gefällt, denn obwoh das Abitur bekanntermaßen in Bayern wesentlich schwerer zu bestehen ist, sind die Ergebnisse besser.
    Ja, da m u s s doch etwas falsch gelaufen sein, es kann doch gar nicht sein, dass die ach so doofen Bayern eine bessere Bildung geniessen als die ach so superintelligenten Nicht-Bayern....l

    Tja, so schaut's aber aus: also pflegt nicht Eure völllig unbegründete Arroganz (ein weiteres Zeichen von Dummheit!), sondern setzt Euch - wie wir auch - auf den Hosenboden und lernt, anders kommt man halt nicht weiter - und wer das wirklich will, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund - der schafft das auch! Nur Herummeckern und auf andere herabsehen ist unproduktiv - und nicht gerechtfertigt!
  5. #414

    ...

    Zitat von Bhur Yham Beitrag anzeigen
    Eigentlich wäre es für Bayern viel besser gewesen, das DDR-Schulsystem zu übernehmen.
    Angesichts der aktuellen Studien über das Lerngefälle wäre es wohl eher für Norddeutschland gut gewesen, dieses System zu übernehmen. Bayern hingegen zeigt (zusammen mit Bawü) mal wieder dem Rest der verschlafenen Republik, wo es langgeht im Leben.








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