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Bildgestaltung: So verhindern Sie verrauschte Fotos

DOCMALila Punkte, wirre Muster: Bei schlechter Beleuchtung sind die Digitalfotos schnell verrauscht. Das Fachmagazin Docma erklärt die Ursachen und beschreibt Gegenmittel.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...846145,00.html
  1. #1

    Und beide Bilder

    wären ohne EBV-Klimmzüge mit einem Einfachstativ wesentlich einfacher aufzunehmen gewesen und deutlich besser in der Qualität.
  2. #2

    Schade, hier geht es nicht um verhindern...

    im eigentlichen Sinne, sondern hauptsächlich um die Nachbearbeitung. Aber gut, dann ist es eben ein Beitrag für die Profis unter uns.
    Ich als Laie würde gerne wissen, welchen "normalen" Tipps ich berücksichtigen müßte.
    Z.B. ob ein Objektiv mit guten Lichtwerten auch entsprechend viel positiven Einfluss auf das Rauschen hat.

    Schönen Sonntag noch!
  3. #3

    Antwort auf Beitrag 2

    Hätte es, da es mehr Licht durchlässt kann demzufolge der ISO-Wert entsprechend zurück genommen werden. Dabei ist aber auch zu beachten, dass die Tiefenschärfe bei Verwendung offener Blenden abnimmt. D.h. die Schärfe fokussiert sich auf einen kürzeren Bereich.
    Was ich mit meinem ersten Beitrag meinte: Es ist sinnlos solche Motive mit derart hohen ISO-Werten aufzunehmen. Eher Sportaufnahmen oder überhaupt Motive, die keine langen Belichtungszeiten zulassen wären dafür geeignet. Dann ändern sich aber auch die Bearbeitungsschritte in Photoshop, weil die erwünschte Bildwirkung eine andere ist.
    Daher: schön, dass es geht aber irgendwo sinnlos:)
  4. #4

    Klaro

    Hi Winterlied und Spon-20..
    danke fürs Feedback.
    Ja, die Fotos hätte man - wenn man nicht gerade Rauschreduzierung testen will :-) - besser mit Stativ aufgenommen, das ist richtig. Ja, Sportaufnahmen wären eine gute und sinnvolle(re) Anwendung.

    Zu Spon: Da hast Du den Anfang des Artikels überlesen oder so, ich zähl Dir mal nochmal von oben die Tricks zur Aufnahme auf:

    - Kam kühl halten
    - Expose to the right
    - Long Exposure Noise Reduction
    - moderne Kam mit großen Pixeln wählen
    - bewusst nach der jeweiligen Szene belichten (bewusst bspw Spitzlichter ausfressen lassen)

    viele Grüße und "gut Licht!" :-)
    Tilo
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 5D Mark III hat entsprechend der Auflösung von 22 Megapixeln nicht wirklich großen Pixel und so ist bei ISO 25600 das Rauschen bereits deutlich sichtbar.
    Klingt sehr mißverständlich. Da diese DSLR einen Vollformatsensor besitzt ist die Pixelgröße noch (relativ) großzügig. Und das es bei ISO 25600 (!!) NUR ein wenig rauscht ist gelinde gesagt schon ein Wunder. Bei älteren Modellen kann man die Modi ab ISO800 bereits nur noch eingeschränkt nutzen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lila Punkte, wirre Muster: Bei schlechter Beleuchtung sind die Digitalfotos schnell verrauscht. Das Fachmagazin Docma erklärt die Ursachen und beschreibt Gegenmittel.

    Anleitung: So entfernen Sie Bildrauschen - SPIEGEL ONLINE
    Der Artikel ist nicht schlecht, aber er tritt mit einem Versprechen an, das nur schwer zu halten ist.
    Prinzipiell ist hängt Rauschen immer davon ab, wie sauber eine Kamera mit einem bestimmten ISO-Wert arbeitet. Bis auf ganz wenige Ausnahmen gilt, je höher der ISO-Wert, desto verrauschter werden die Bilder.
    Der Fotograf hat wiederum die Möglichkeit, die Umstände so zu beeinflussen, dass man einen niedrigeren ISO-Wert braucht. Dafür gibt es im wesentlichen 3 Möglichkeiten:

    1) Man erhöht die Auslösezeit, kann in S oder M-Modus von Hand eingestellt werden. Nachteil: Bilder werden unschärfer, wenn die Kamera oder das Motiv sich während dem Auslösen bewegt. Bei bewegten Motiven kann ein Bild allerdings auch durchaus interessanter werden, wenn auf dem Bild eine Bewegungsunschärfe zu erkennen ist.
    Als Faustregel ohne Stativ gilt Brennweite in mm = Kehrwert der Auslösezeit in Sekunden. Bei 50 mm wäre das 1/50 s.

    2) Man öffnet die Blende, kann im A oder M-Modus von Hand eingestellt werden. Hierrauf hat das verwendete Objektiv einen sehr großen Einfluss. Jedes Objektiv hat eine Minimale und Maximale Blendenöffnung, bei billigeren Zoom-Objektiven sind diese Werte außerdem von der eingestellten Brennweite abhängig. Generell können bei Festbrennweiten in der gleichen Preisklasse die Blenden viel weiter aufgemacht werden. Wie weit die Blende geöffnet ist, beeinflusst nicht nur, wieviel Licht beim Auslösen ankommt, sondern auch die Schärfentiefe als auch die Ablichtungsqualität. Bei weit geöffneten Blenden ist der Bereich der Schärfentiefe sehr gering, nur das, was direkt fokussiert wird, wird scharf. Bei engen Blenden wiederum kann alles Scharf werden. Oftmals ist eine gute Schärfentiefe so gewählt, dass das Motiv scharf und unwichtige Objekte davor und dahinter unscharf sind.
    Die ideale Blendenöffnung für die beste Ablichtungsqualität (beenflusst z. B. generelle Schärfe des Bildes, aber auch Kontrast und Farben) ist für jedes Objektiv unterschiedlich, als Faustformel kann man hier von 2 bis 6 Stops unter maximaler Öffnung ausgehen. Bei einem 50mm Festbrennweite-Objektiv mit maximaler Öffnung von 1,8 wäre das dann ungefähr zwischen 4 und 8, bei einem 18-55mm Zoom mit 3,8 - 5,6 wäre das dann je nach Brennweite zwischen 6 und 10 bzw. 7,5 - 11.

    3) Man sorgt dafür, dass das Motiv besser beleuchtet ist. Hierfür gibt es die Möglichkeit, Blitze zu benutzen, die allgemeine Ausleuchtung zu verbessern, Tageszeiten und Wetter entsprechend zu wählen, die Umgebung zu ändern, etc.
    Die meisten dieser Möglichkeiten haben natürlich einen starken Einfluss darauf, was später auf dem Bild zu sehen ist. Blitze sind ein einfacher Weg, für mehr Licht zu sorgen, können Bilder aber auch schnell verderben. Trotzdem sind sie auch aus der Studiofotografie nicht wegzudenken und werden sehr intensiv genutzt. Der richtige Einsatz von Blitzen und Beleuchtung ist wahrscheinlich das anspruchsvollste technische Thema der Fotografie. Prinzipiell dürfte aber leicht verständlich sein, dass eine bessere Beleuchtung dazu führt, dass bei gleicher Blendenöffnung und Belichtungszeit mehr Licht auf den Sensor trifft.
  7. #7

    Ich versteh nicht warum die Leute immer

    so auf das RAW Format stehen. Bei jeder besseren Kamera reicht das jpec Format voellig fuer wenigstens 95% der Bilder aus, auch im Profibereich man muss eben die richtige Kamera benutzen, ausserdem gibt es neuere Reflexkameras die in TIFF absteichern dies ist total Verlustfrei und braucht etwa ein viertel von RAW. Zum Rauschen, die meisten Leute die irgendwie ernsthafter Fotografieren haben ihrgendeine Bearbeitungssoftware wie Photoshop etc. da laesst man das Bild durch den Rauschfilter, vielleicht sogar mehrere und es wird besser ohne das ganze Herumgefummel.



    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lila Punkte, wirre Muster: Bei schlechter Beleuchtung sind die Digitalfotos schnell verrauscht. Das Fachmagazin Docma erklärt die Ursachen und beschreibt Gegenmittel.

    Anleitung: So entfernen Sie Bildrauschen - SPIEGEL ONLINE
  8. #8

    Zitat von doyle78 Beitrag anzeigen
    Klingt sehr mißverständlich. Da diese DSLR einen Vollformatsensor besitzt ist die Pixelgröße noch (relativ) großzügig. Und das es bei ISO 25600 (!!) NUR ein wenig rauscht ist gelinde gesagt schon ein Wunder. Bei älteren Modellen kann man die Modi ab ISO800 bereits nur noch eingeschränkt nutzen.
    Nun ja, eine Kamera im Wert von schlappen 3300,- Euro - nur das Gehäuse.
    Sehr repräsentativ. Da können wir gleich eine Nikon D3x SLR für schlappe 6700,- nehmen - rauscht viell. weniger, ne Pentax 645D für günstige 9000,- oder ne Leica S2 für rund 20.000,- Euronen. Ach ja, ne Phase One P65+ mit ner Auflösung von 8984 x 6732 aktiven Pixeln hat auch was und ist mit 54.000 Euro recht günstig.
    Denn merke: Das Bildrauschen (bei höheren ISO-Werten vor allem) hängt auch wesentlich von der Kamerakonstruktion ab.
  9. #9

    @blob123y

    JPEG ist im Gegensatz zu RAW immer 8bit. Das bedeutet, dass auch leichte Anpassungen in Helligkeit, Kontrast und Farbe, wie sie in der Druckproduktion alltäglich, sind zu Dynamikverlusten im Bild führen. Das hat mit gut oder schlecht fotografieren nichts zu tun, da der Fotograf die Absichten des Artdirectors nicht erraten kann. RAW-Daten enthalten im Gegensatz zu allen anderen Bildformaten die unverfälschte Aufnahme, was beispielsweise gerade bei älteren Bildern sehr von Vorteil sein kann, da man mit heutigen, modernen RAW-Konvertern Details aus den Bildern holen kann, wie es zum Aufnahmezeitpunkt nicht möglich gewesen wäre. Da aber tatsächlich für viele Produktionen JPEG ausreichen muss (meist aus Kostengründen), ist die ideale Aufnahmevariante JPEG RAW.








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