....von verantwortunslosen Forschern. Und ein unkritischer Artikel.
Den Forschern sei gesagt: Nicht alles was man machen kann, sollte man auch machen.
Ich bewerfe sie auch nicht mit Atombomben.
Sie nennt sich Daisy, flirtet auf einer Datingplattform im Internet - wie heißt die Schöne im wahren Leben? Wo wohnt sie, was mag sie? US-Forschern ist es gelungen, Hunderte Nutzer eines Flirtportals zu identifizieren. Das Verfahren ist einfach, billig - und könnte bald Standard werden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...777814,00.html
....von verantwortunslosen Forschern. Und ein unkritischer Artikel.
Den Forschern sei gesagt: Nicht alles was man machen kann, sollte man auch machen.
Ich bewerfe sie auch nicht mit Atombomben.
Es hat seinen Grund, wenn ich nicht bei Facebook bin und soweit wie möglich darauf achte, keines meiner Bilder oder gar peinliche Informationen öffentlich zu machen.
Eine effektive Schutzmaßnahme wäre es sicher, ein falsches Foto ins eigene Profil zu pappen, dabei sollte man aber aufpassen, dass es nicht undeingt das eines Kriminellen ist, sonst kriegt man vllt. des öfteren mal Hausbesuch von der Polizei.Natürlich ist niemand gezwungen, bei Facebook ein Foto hochzuladen, schon gar nicht ein Porträt. Aber das wird mehr und mehr zur sozialen Norm - Profile ohne Gesichter wirken verdächtig.
Andersherum könnte man auch das eigene Foto in ein falsches Profil einbetten, aber auch dann könnte es verwirrung geben, wenn im Ausweis plötzlich ein anderer Name steht als im Web.
Am einfachsten und obendrein coolsten, wäre es wohl einfach einen Avatar zu nutzen, wie überall sonst auch. Das kann durchaus ein cartoonisiertes Selbstbildnis sein, wenn man seinen Narzissmus nicht ganz unbefriedigt lassen möchte.
Mein Profil ist ein Zigarrette rauchender Schimpanse mit Brille!
Und zu den anderen horror Visionen: gab es nicht einen Aufschrei der Empörung als rauskam, dass in Paris Werbeflächen mit eingebauter Kamera die Reaktion und Gesichter der Leute filmten, die vor dem Werbepanel stehenblieben?
kalter Kaffee....
Ein wahres Spitzenargument! Ihnen ist wahrscheinlich nur kurzzeitig entfallen, dass das mit dem Atombombenwerfen durchaus schon einmal probiert wurde, oder?
Merke: Es wird immer jemanden geben, der zumindest versucht, all das zu tun was getan werden kann. So einfach ist das!
Der Artikel beschreibt den Status Quo und ist noch nicht einmal besonders visionär ...
Das den Forschern in die Schuhe zu schieben ist schon weit hergeholt.
Wenn es ein paar Wissenschaftler mit na 35 Webcam können, machen es die Geheimdienste schon lange und fürs iPhone gibt es dann sicher bald die nächste App dafür.
Die Forscher haben nur aufgezeigt, dass jetzt jeder kann, was jedes kriminologische Institut kann. Gesichts-Fotos abgleichen.
Die Forscher können nichts dafür, wenn jeder Depp sein richtiges Gesicht bei Facebook hochlädt.
Entgegen weit verbreiteter Annahme kann man zwar sein Profil
tatsächlich löschen (siehe http://bit.ly/rasl7L) und damit würde Facebook auch IP-Inhalte (wozu Fotos eindeutig gehören) aus seinem System entfernen. Allerdings kann man nicht verhindern, dass sog. "Freunde" Fotos einstellen und sie mit den Namen von Nichtmitgliedern taggen.
Mag sein, die Forscher haben ja auch nur aufgezeigt, was technisch versierte schon lange vorhergesagt haben und was kommen wird. Einfach um mal den weniger Technik-affinen aufzuzeigen, dass sowas eben nicht nur SciFi-Film-Quatsch ist...
Den unkritischen Stil des Artikels sollte man jedoch bemängeln, da haben Sie recht.