Jetzt muss ein Knipser schon herhalten, um eine App die dazugehörige hardware hochzujazzen. Das ins Spiel bringen des Werbepartners nimmt ja auf SPON immer groteskere Züge an...
Das Handy ersetzt den Fotoapparat: Profi-Fotograf Andy Spyra hat die Kamera des aktuellen iPhone ausprobiert - und ist begeistert von Hipstamatic, einer einfachen Filter-Software. Auf seine digitale Spiegelreflexkamera will er trotzdem nicht verzichten.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...749171,00.html
Jetzt muss ein Knipser schon herhalten, um eine App die dazugehörige hardware hochzujazzen. Das ins Spiel bringen des Werbepartners nimmt ja auf SPON immer groteskere Züge an...
Reichlich lächerlich gehässige Einstellung zu etwas völlig banalem. Der Hersteller der app wirbt bestimmt nicht auf SPON, er wird dieses Medium wahrscheinlich gar nicht kennen.
Und für die 30% die apple von jedem Verkauf einstreicht - oh ja, das ist ganz bestimmt fragwürdige Werbung angesichts der 100 Mücken die apple aufgrund dieses Artikels verdient...
Am besten spricht niemals mehr jemand über irgend etwas das man kaufen kann - ist ja Werbung.
...Apps sind kostenlos.
Und machen Spaß! :-)
Ich benutze ebenfalls Hipstamatic und muss sagen: die kreativen Möglichkeiten sind einfach toll. Hier sind Beispiele in SW und Farbe: http://www.leblogdelamirabelle.net/category/mes-photos
Die quadratischen Fotos wurden alle mit Hipstamatic aufgenommen.
Und DAS ist das Peinlichste was es gibt. Selbst für den Hersteller. Man kann weder Fotografen NOCH Hersteller dadurch ernst nehmen. Selbst die SPON nimmer. Das Ganze nimmer immer kroteskere Züge an, ja clownhaft ist das Ganze schon. Als wenn man uns immer mehr ver...en will. Als wenn man uns testen will, wie man hier auf pawlowsche Reflexe anspringt. Es kommt mir bald so vor, als wäre ich hier Teil einer riesengroßen Doktorarbeit, die keinerlei Plagiate inne hat.
WELCHER normal denkende Mensch fällt denn auf eine solche dermaßen aggressive Werbemasche rein?
Mir sind diese Hipstamatic-Effekte (Körnigkeit, harte Kontraste, dunkel auslaufende Bildecken) u.a. bei verschiedenen Aufnahmen aus Afghanistan auch schon negativ aufgefallen. Ihre dramatisierende Wirkung verändert das Bild auf eine verfängliche, aber eben auch verfälschende Weise. Meiner Meinung nach haben solche "künstlerischen" Fotos im Journalismus nichts verloren.
Da sagt der Spyra, es sei "unheimlich teuer, Mittelformat entwickeln zu lassen". Ein Profi, der nicht selber entwickelt? Gute Nacht mein lieber Spyra.
Mit einer guten Mittelformatkamera kann man eine Fotografie so gross wie ein Haus "aufblasen" und es ist immer noch alles gestochen scharf.
Und mit der iPhone-Kamera? Ja für Web-Bildchen ist das ok, aber für mehr nicht. Lieber Spyra, Holga, Lomo usw, alles interessante, experimentelle Fotografie, aber von einem Profi erwarte ich handwerklich saubere Arbeit.
"Profi-Fotograf tauscht Kamera gegen iPhone"
Das hört sich erst mal so an, als ob er sein komplettes Equipment in die Tonne tritt, da er jetzt nur noch mit dem iPhone fotografiert. Stimmt aber gar nicht. Ein paar Sätze weiter liest man dann "Auf seine digitale Spiegelreflexkamera will er trotzdem nicht verzichten" Ach, wirklich? Ich frage mich nur, warum wohl? Ist doch alles nur schwer und groß, dieses Spiegelreflex-Zeugs, das iPhone macht doch genau so schöne Photos, und mit ein bisschen App macht es sogar automatisch Kunst daraus! Super!