ich mag farin urlaub sehr, wirklich, aber es gibt in meinen augen kaum etwas lästigeres als promis, die über ihre reisen oder spätes elternglück schreiben müssen. fahrt von mir aus zur hölle, aber behelligt mich nicht damit. danke fürs gespräch.
Er rückte dem Teufel zu Leibe und schauderte beim Hahnenkampf: Der Ärzte-Sänger Farin Urlaub übt sich als Fotograf und erzählt in seinem neuen Buch Geschichten aus Australien und Osttimor - es ist der erste Bildband über den noch jungen, südostasiatischen Staat.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...786377,00.html
ich mag farin urlaub sehr, wirklich, aber es gibt in meinen augen kaum etwas lästigeres als promis, die über ihre reisen oder spätes elternglück schreiben müssen. fahrt von mir aus zur hölle, aber behelligt mich nicht damit. danke fürs gespräch.
Vielleicht hätte Herr Urlaub lieber Urlaub machen sollen und sich nicht mit 30kg Ausrüstung abschleppen sollen.
Ein überflüssiger Bildband.
Die Fotos und der Text des Artikels lassen auf ein oberflächliches Urlaubs-Fotoalbum schließen. Hahnenkämpfe regen sicherlich Tierschützer auf, sind aber für das Land nicht bezeichnend. Viel dramatischer waren die Jahre der indonesischen Kolonialmacht 1976 bis 1999, die das kleine Volk mit blutigem Terror überzog. Während ihrer Herrschaft verloren 400.000 Timorer ihr Leben, fast die Hälfte der Bevölkerung. Die Welt - mit Ausnahme Portugals und der anderen Ländern portugiesischer Sprache - schwieg zu diesem Völkermord oder unterstützte Indonesien mit Waffen und Schnellbooten (Deutschland!).
Wichtig wäre auch ein Blick auf die starke Rolle der katholischen Kirche, die zur einzigen Zuflucht der unterdrückten Timorer wurde. Nirgends sonst war die katholische Kirche so erfolgreich wie in Timor-Leste.
Davon hat Farin Urlaub offenbar gar nichts mitbekommen, sonst hätte er Timor-Leste und Australien nicht in ein Buch stopfen können.
Auf das Werk dieses Ignoranten kann man getrost verzichten!
Na, Ihr seid heute ja wieder richtig nett, konstruktiv UND auch noch lebensbejaend. Da gibbbet jetzt eine neue Fernsehserie namens H8TER, könnte euch gefallen.
>Eine Ausbildung als Fotograf hat Urlaub zwar nicht, aber seine Augen leuchten, wenn er von Belichtungszeiten und Speziallinsen spricht. 30 Kilogramm Ausrüstung habe er bei seiner Reise dabei gehabt, darunter eine Mittelformatkamera und eine Panoramakamera, für die man Filme braucht, auf die nur vier Fotos passen.<
Dieser Satz sagt alles: ein Technikfreak auf großer Reise. Ich schätze Urlaub als Musiker, seine Fotos jedoch sind kein großer Wurf. Wäre er mit einer alten Nikon/Canon/Minolta/Pentax, 3 Festbrennweiten und einem geschulten Auge losgezogen, dann hätte es etwas werden können.
Ein weiterer Ignorant der uns zeigen will, wie schön die Welt mit Geld sein kann.
Ich habe übrigens einen Fotoapparat, da ist ein Film drin, wenn ich draufdrücke...
Wenn ich die Kommentare hier so lese...
http://www.mediabistro.com/alltwitte...wad_theory.png
Bildbänden das Existenzrecht absprechen, obwohl man nicht gezwungen ist, ihn zu kaufen. Menschen vorschreiben, wie und wohin man zu reisen hat. Und Menschen vorschreiben, ob sie überhaupt eine Äußerung tun dürfen - möget ihr nie Politiker werden, mit Art. 5 GG wär's dann ja nicht mehr soweit her.
Ich persönlich "erkunde" 1x im Jahr für zwei Wochen ein Drittweltland, mit Rucksack, Bussen und Kreditkarte. Ich lerne nur ein paar Brocken der Sprache (ein paar Sprachen kann ich aber), kann maximal drei Meilensteine der Geschichte des Landes auswendig, helfe den Bauern nicht auf dem Feld, schlafe nicht im freien, und meine Fotos sind auch schlecht. Was bin ich jetzt, oberflächlich? Ein Trottel? Ein ignoranter Gut- oder Schlechtmensch?
Kann man eigentlich auch irgendwas machen, ohne von "Foristen" auf die Schuhe gekotzt zu kriegen?