Bildband über "Joy Division": Das Nichts fixieren

Der traurigste Sänger der Welt: Joy Division und ihr*Star Ian Curtis sind einer der großen New-Wave-Mythen.*Ein kongenialer Bildband zeigt nun die besondere Aura der englischen Band - selbstverständlich in Schwarz-Weiß.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...763644,00.html
  1. #10

    Posthumer Über-Hype

    Zitat von sonobox Beitrag anzeigen
    Es ist einfach nur gute Musik gewesen.
    Ich finde diese Band völlig überbewertet und mir geht die posthume Beweihräucherung und der Totenkult um den Sänger mittlerweile völlig auf die Nerven - genau wie bei Kurt Cobain und Nirvana. So gut war Ian Curtis nun auch wieder nicht, seine Karriere war außerdem sehr kurz und die Band im Prinzip relativ unbekannt. Es ist in diesem Fall wieder mal der totale Hype um einen Musiker, der nach seinem Ableben größer und wichtiger gemacht wird, als er es zu Lebzeiten jemals war. Hoffentlich stirbt ein Pete Doherty als alter Mann, sonst schwant mir Schlimmes, denn die Popindustrie liebt ihre Toten ganz besonders - besonders weil man damit kräftig absahnen kann. Die Nachfolgeband New Order war auf jeden Fall in allen Belangen besser als Joy Division, vor allem musikalisch. Nur wird um die kaum so ein Hype gemacht.
  2. #11

    ...

    Zitat von this.charming.man Beitrag anzeigen
    Ja, genau. Was für ein Name für ausgerechnet diese Band. Der Autor sollte sich vielleicht mal informieren, wie es dazu kam...
    ich habe in dem Smiths song immer 'this German man, this German car' verstanden - verrate diese Peinlichkeit aber hiermit anonym zum allerersten mal :-)

    ist vielleicht ein Zufall, aber die grundsätzlich-drei-Punkte-als-Post-Überschrift gehören MIR! (ist nicht so ernst gemeint, können Sie ruhig machen).
    Wenn Sie genauso wie der Artikel-Autor nicht erklären, woher der Bandname kommt, dann muss ich es halt tun: Joy Division, so hieß ein Nazi-Bordell. (Ich weiß das auch nur aus dem wirklich gelungenen 'Control' Film).
    .
  3. #12

    journalismus

    Zitat von this.charming.man Beitrag anzeigen
    Ja, genau. Was für ein Name für ausgerechnet diese Band. Der Autor sollte sich vielleicht mal informieren, wie es dazu kam...
    Ja als ich den Artikel las dachte ich auch, der Redakteur sei bei Curtis im Keller gewesen und hätte dessen Modelleisenbahn gesehen xD

    Naja, im großen und ganzen bewirbt der Artikel halt nicht die Band, sondern einen Bildband. Heutzutage muss man sich schon glücklich schätzen, wenn die Bandnamen noch korrekt geschrieben werden.
  4. #13

    Was ein Gequatsche ...

    Zitat von README.TXT Beitrag anzeigen
    die in dunklen Kneipen rumhingen, einen auf individuell machten mit ihren schwarzen Klamotten und doch angepasste Spiesser waren, weil jeder Docs und Schwarz trug und die gleichen wenigen Schrammelbands hörte.
    ... hier zu diesem Topic. Ob und wieviele Andere damals auf der gleichen Wellenlänge waren, ob nun in den 80ern die Doc-Martens-Träger oder vielleicht doch eher die Vokuhila-und Oliba-Leute die Spiesser waren usw.usf. - das alles ist doch völlig wurscht. Und ebenso egal ist, wie von einem anderen Foristen bemängelt, das Ian Curtis eventuell irgendwann einmal "politisch unkorrekt" den GV vollzogen hat. Was einzig und allein zählt, ist das Werk - und das mag nun einmal bei manchen besonders tiefe Eindrücke hinterlassen, so wie es ja auch Leute geben soll, die beim Hören von gequirrltem Rockdeppenkitsch a la Queen orgasmusähnliche Gefühle erleben ... Jedem das Seine! Ich stelle jedenfalls fest, dass von all den Bands, die ich irgendwann einmal mögen gelernt habe, Joy Division im Grunde neben Velvet Underground und vielleicht den frühen Stranglers ein der ganz wenigen ist, die mich auch wenn ich sie jetzt, mit 50 Jahren auf dem Buckel, höre, noch unvermindert "erregen".
  5. #14

    ...

    Zitat von README.TXT Beitrag anzeigen
    ...die in dunklen Kneipen rumhingen, einen auf individuell machten... Auch mit "der Szene" lässt sich Geld verdienen...Einer der das grandios ausgenutzt hatte ist der Frontman von The Cure, der hat mit dieser Masche die 'Individualisten' jahrzehntelang finanziell gemolken.
    Das ist das Bekloppteste was ich seit langem gelesen habe.
    -Franz Beckenbauer hat alle, die einen auf 'Fußball' machen jahrzehntelang finanziell gemolken.
    -Loriot hat alle, die einen auf 'Humor' machen jahrzehntelang finanziell gemolken.
    -Herbert Grönemeyer hat alle, die einen auf 'Deutschpop' machen jahrzehntelang finanziell gemolken.
    und so weiter. Ihnen muss wirklich mal ein DocMartens- oder Spitzsohlenträger die Freundin ausgespannt haben.
  6. #15

    Das verstehe ich nicht.

    Zitat von Trollkopf Beitrag anzeigen
    Ich finde diese Band völlig überbewertet und mir geht die posthume Beweihräucherung und der Totenkult um den Sänger mittlerweile völlig auf die Nerven [...]
    Manch einer mag die Musik halt halt und andere nicht. Aber zu sagen, dass einem der Kult auf den Keks geht kann ich nicht nachvollziehen: man muss keine Artikel darüber lesen, muss die Musik nicht hören, muss sich keine Filme darüber anschauen und auch nicht zu Joy Division Partys gehen.
    Ich unterlasse es ja auch mir Jimi Hendrix, Jonis Joplin und wie die ganzen Drogenhippies hiessen unzutun, kann aber auch gut damit leben, dass irgendwer die toll findet.

    In gewisser Hinsicht war Ian Curtis auch nur Mensch und auch nur ein Idiot von nebenan, aber ich mag die Musik: Hype hin oder her.
  7. #16

    lool

    Zitat von README.TXT Beitrag anzeigen
    die in dunklen Kneipen rumhingen, einen auf individuell machten mit ihren schwarzen Klamotten und doch angepasste Spiesser waren, weil jeder Docs und Schwarz trug und die gleichen wenigen Schrammelbands hörte.
    Auch ......
    hauptsache auch mal geblubbert, weitesgehend sinnfrei aber immerhin, schade aber toll,weder zwingt sie jemand j.division zu hören noch deren devotionalien zu erwerben.
    der rest ,wie gesagt sinnfrei...
  8. #17

    der

    Zitat von Trollkopf Beitrag anzeigen
    Ich finde diese Band völlig überbewertet und mir geht die posthume Beweihräucherung und der Totenkult um den Sänger mittlerweile völlig auf die Nerven - genau wie bei Kurt Cobain und Nirvana. So gut war Ian Curtis.....
    nick ist wohl programm bei ihnen, wer bewertet die band wo und an welcher stelle über?ich kann weder einen hype um i.curtis noch j.divison erkennen.
    btw. j.division war in der "szene" noch nie out, man wusste immer was man j.division zu verdanken hatte, nur solche zuspätgekommen wie sie oder forist readme.txt meinen aktuell einen hype zu erkennen, dabei stellen sie nur pure ahnungslosigkeit zur schau.
    schade aber toll...loool
    new order in allen belangen besser? vor allem musikalisch,wow, ich dachte schon beim kaffee machen,
  9. #18

    ...

    Zitat von surecamp Beitrag anzeigen
    aber der Kerl war ein Aff'.

    Wer seine schwangere Freundin betrügt, sie einfach nicht beachtet, alleine zuhause sitzen lässt und sich dabei mit einer anderen Frau auf Tour begnügt, war sicherlich nicht der arme traurige Boy, den jeder bewundern musste.
    ...
    Nee, das war ein ganz Fröhlicher - Deswegen hat er sich ja auch vor lauter Übermut erhängt, Sie Schlaumeier!
    Ganz zu Recht wird Joy Division inzwischen als "Kultband" gehandelt. Für eine Siebziger-Jahre-Band waren Sie Ihrer Zeit um Lichtjahre voraus! New Order waren auch toll, aber eben weitaus "popiger", seichter und etwas banaler.

    Bei all dem Ian Curtis Nachgetrete einiger Foristen hier bin ich aber ganz vom Thema abgekommen:
    Teilweise sehr schöne Fotos, die hier auszugsweise gezeigt wurden. Könnte gut passieren, dass auch ich mir das Buch kaufen werde!
  10. #19

    ...

    Zitat von schopenstreichler Beitrag anzeigen
    ...ist vielleicht ein Zufall, aber die grundsätzlich-drei-Punkte-als-Post-Überschrift gehören MIR! (ist nicht so ernst gemeint, können Sie ruhig machen).
    ....
    FALSCH...das ist mein Alleinstellungsmerkmal...und ich bin schon wesentlich länger dabei.

    By the way...Joy Division war eine der wichtigsten Bands der Welt. Nicht umsonst werden sie von zig Bands gecovert und nachgeahmt. Dieser Band Belanglosigkeit zu unterstellen ist allenfalls grober Unfug.