Die Schilderung der Che-Guevara-Tour lässt zwischen den Zeilen befürchten, dass man als teil eines dummen, bevormundeten Pulk quasi als Schafherde nach der Trillerpfeife eines Tour Guide zu fahren hat, der entscheidet, wann wie und wo man entlang fährt, und das Reisegepäck im LKW hinterher transportieren lässt. Inklusive Zwang, dauernd anzuhalten und sich mit Historie vollblubbern zu lassen. Alles nur nicht das. Ich würde mir gerne einmal in Südamerika ein Motorrad mieten, und warum sollte ich mir nicht nach einer 700-km-Tagesetappe bei einem kühlen Bier auch die Biographie Che Guevaras durchlesen, aber bitte nicht mit Tour Guide und Konvoi.

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