Nie mehr nackt: Per Schlagzeile verkündet "Bild" den Abschied vom Pin-up-Mädchen auf der ersten Seite. Die Entscheidung wurde angeblich am Weltfrauentag getroffen, folgt aber wohl eher ökonomischen als feministischen Interessen - und ist eigentlich schon uralt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...820310,00.html
Ich als alter Verfechter planwirtschaftlicher Eingriffe kann dazu nur sagen: (übrigens - ehrlich - ohne jedes Eigeninteresse!):
Laßt die BUILD doch, aber unter der Vorgabe, jeden zweiten Tag einen Mann ebenso unverhüllt auf die Titelseite zu bringen. Wäre ein Stück Volks-Aufklärung, bekämpfte die Homophobie, entspräche der sozialistischen Moral, nur gerecht den Frauen gegenüber bzw. auch für die eine mögliche Freude, u. pychologisch eine Hilfe für die Männerwelt, da man so die dämlichen "Längenvergleiche" unterbinden könnte. Im übrigen möchte ich doch mal anmerken: die Frauen sehen ja manchmal wirklich klasse aus, aber das erotomanische Posing ist wirklichkeitsfremd u. geschmacksverbuildend.
Tortzdem kauft man die Bild nicht - nicht mal, wenn´s kein Klopapier auf der ganzen weiten Welt mehr gäbe ...
Und "bilden" tut die Bild gar nix, außer die Meinung von Menschen, die selber zu faul sind zu denken :D
schönes Wochenende
Auch ohne Titel Pin-up Girl wird die BILD weiter auf Sinkflug bleiben.
Warum wohl??
Weil auch eingefleischte BILD-Leser in der Lage sind, im Internet zu
surfen.
Die Tage von Blome und Diekmann sind gezählt.
Wetten ..das??
Der Kampf gegen die Kaffeefahrt-Abzocker wird sie auch nicht retten.
Der Aufruf: "Griechenland soll die Inseln verkaufen"
brachte auch nichts.
Bild muss sich schleunigst neu erfinden.
Aber auch andere Medien müssen ebenso aufpassen.
Als ich 1978 das erste Mal den Spiegel abonnierte, kostete er 1 DM.
Heute kostet er wesentlich mehr; ist inhaltlich aber nicht besser georden.
BILD, das ist und bleibt Gossenjournalismus - ob mit oder ohne Seite-1-Girl. Ich warte schon auf die nächste Hartz-IV-Hetzkampagne...