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Bilanz des Papst-Besuchs: Deutschland hadert mit seinem Groß-Vater
Eine glänzende Rede im Bundestag, prächtige Auftritte vor Gläubigen - aber auch Enttäuschung bei Protestanten und*der*eigenen, katholischen Jugend: Benedikt XVI. hat sich auf seiner Deutschlandreise wacker geschlagen, doch so richtig sprang der Funke nicht über. Den meisten bleibt ihr Papst fremd.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...788294,00.html
- #470 27.09.2011 18:08 von
*
Wenn Gott ist (also der allmächtige Gott, der über allem steht, auch über jeglicher Moral usw.), dann
1. kann er aus menschlicher Perspektive heraus weder verstanden, noch angeklagt, noch verurteilt werden;
2. zählt das, wie er die Dinge sieht und nicht wie Menschlein die Dinge sieht.
Soviel mal zur Logik.
Dazu kommt, dass die meisten der von ihnen erwähnten Katastrophen menschengemacht sind. Auch das scheinen Sie zu übersehen.
Interessanterweise glauben aber Christen an den Gott, der sich in menschlicher Gestalt der ungerechten menschlichen Anklage und des ungerechten menschlichen Urteils gestellt hat und die Strafe auf sich nahm am Kreuz vom Golgatha. - #471 27.09.2011 18:21 von
NikT
Und Sie meinen, die geringe Anzahl der Gegendemonstranten wäre ein Indiz für die Beliebtheit des Papstes?
Wann haben Sie zuletzt Leute gegen Kopfläuse demonstrieren sehen? Keine bemerkenswerte Spezies und relativ unbehelligt von Anti-Kopflaus-Demonstrationen. Den meisten Menschen ist die Existenz der Kopflaus schlicht egal, solange sie nicht mit ihr konfrontiert werden.
So, nun überdenken Sie Ihre oben stehende Frage bitte.
Ihr (nicht mein) Papst mag ja 1 Drittel der Deutschen begeistert haben (obwohl lt. Umfrage selbst unter den Katholiken eher Desinteresse am Besuch vorherrscht), ein Drittel hat er enttäuscht und dem anderen Drittel ist er schnurzpiepegal (solange es nicht mit dem Papst konfrontiert wird).
Noch ein Satz zu der Bemerkung, nur intelligente Menschen hätten die Rede verstehen können: Ist wohl wie mit des Kaisers neuen Kleidern. Die konnten ja auch nur intelligente Leute sehen. Gell? :-) - #472 27.09.2011 18:23 von
- #473 27.09.2011 18:36 von
- #474 27.09.2011 18:39 von
*
Dieses Beliebtheitsargument ist doch völlig unwichtig. Auch wenn ich diesen Papst als Person sehr interessant und nicht "zwider" finde, würde ich ihm nie zujubeln oder dergleichen. Es ist ja auch nicht sein Job, beliebt zu sein.
Ihr Vergleich ist schon unverschämt. Wer einen Menschen mit einer Kopflaus vergleicht, handelt menschenverachtend.Wann haben Sie zuletzt Leute gegen Kopfläuse demonstrieren sehen? Keine bemerkenswerte Spezies und relativ unbehelligt von Anti-Kopflaus-Demonstrationen. Den meisten Menschen ist die Existenz der Kopflaus schlicht egal, solange sie nicht mit ihr konfrontiert werden.
Wenn ihnen der Papst egal ist, dann ist das natürlich völlig in Ordnung. Nur, warum schreiben Sie dann hier?Nun, ich denke schon, dass man ein gewisses Maß an Bildung benötigt, um Ratzinger zu verstehen. Das "Intelligenzargument" von Hannibal72 hingegen ist eine völlig überflüssige Spitze. Dass Ratzinger enorm gebildet und weit überdurchschnittlich intelligent ist, kann man schwerlich bestreiten:Noch ein Satz zu der Bemerkung, nur intelligente Menschen hätten die Rede verstehen können: Ist wohl wie mit des Kaisers neuen Kleidern. Die konnten ja auch nur intelligente Leute sehen. Gell? :-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Benedik...ische_Laufbahn
http://de.wikipedia.org/wiki/Benedik...tgliedschaften - #475 27.09.2011 18:45 von
...
Niemand muss sich an die kath. Moralvorstellungen halten, ausser die Katholiken selbst, tun sie es nicht, sündigen sie.
Wenn sie sündigen, müssen sie aufrichtig bereuen und Buße tun, dann sind sie wieder in der Gnadengemeinschaft aufgenommen:
Bedeutung
Im Sakrament der Buße bekennt sich der Mensch zu den Sünden, die er begangen hat, und übernimmt die Verantwortung für sie. Dadurch öffnet er sich neu Gott und der Gemeinschaft der Kirche und ermöglicht sich so eine neue Zukunft.
Indem der Priester die Absolutionsformel spricht, wird der Einzelne mit Gott versöhnt. Diese Versöhnung gilt auch für seine Mitmenschen, die Kirche und die ganzen Schöpfung.
Voraussetzungen
Damit in der Absolution durch den Priester die Versöhnung mit Gott und der Gemeinschaft der Glaubenden ausgesprochen werden kann, bedarf es:
- der Reue
- des Aussprechens der Schuld im Bekenntnis
- des Vorsatzes, schuldhaftes Verhalten zu ändern und Schaden wieder gutzumachen
Zitatende
aus:
http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/d...e/beichte.html
Nachsatz:
Ich habe oft betont, dass jeder nach seiner Facon selig werden kann. Wenn aber im GG Ehe und Familie unter einen besonderen Schutz gestellt werden, kann ich diesen nicht aufweichen und gleichgeschlechtliche Partnerschaften den "normalen" Ehen gleichstellen.
Dann soltte konsequenter Weise das GG geändert werden, ansonsten ist dieser Schutz ausgehölt! - #476 27.09.2011 18:49 von
NikT
Na na na, lautet eines der Gebote nicht: Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.....(oder so ähnlich)
Ihr Gott hatte recht wenig Geduld mit den Erstgeborenen der Pharaonen. Überhaupt erscheint er mir recht unduldsam wenn ich mir all die Fluten, Feuersbrünste und diverse Plagen der biblischen Geschichte ansehe. Nicht zu reden vom Sündenfall und dessen Ergebnis.
Dagegen erscheint Kali ja beinahe liebenswert. :-) - #477 27.09.2011 18:50 von
Der "Clown" ist weg
und Sie als gläubiger Anhänger des Atheismus oder sonstiger Überzeugungen können Ihr Manifest weiter lesen! Oder haben Sie gedacht dass der Glaube an keinen Gott KEIN Glaube ist? Das ist auch ein Glaube - der Glaube dass es keine Götter gibt - also sind Sie ein Atheist - Sie ungläubiger Leichtgläubiger :)
- #478 27.09.2011 18:51 von
ohne Zweifel
Und "in der Kirche" bedeutet nicht gleich "gläubig".
Ich vermute, dass es *deutlich* mehr Menschen gibt, die nicht oder nicht mehr gläubig sind, aber aus irgendeinem Grund doch noch in der Kirche.
Noch immer ist die Säuglingstaufe *die* Version, die von den Kirchen (und Eltern) gewählt wird.
Ich denke weiterhin, die Gründe, warum Leute noch in der Kirche sind, dürften sich auf
Faulheit, "das ist halt so", "so schöne Trauungen" und Gleichgültigkeit beziehen.
Ohne Zweifel?
Nein, sicher nicht!
Mich würde eine repräsentative Umfrage interessieren, die zum Thema hat, wie viele rk. oder ev. Christen dies nur auf dem Papier sind! - #479 27.09.2011 19:00 von
*
Nun, wie es Ihnen so zu sein scheint, ist natürlich völlig Ihre Sache. das macht es aber nicht richtig. In keinem der von Ihnen erwähnten Beispiele.
So belegt auch die Pharaonengeschichte das völlige Gegenteil. Da wurde dem Pharao nun wirklich immer wieder Gelegenheit gegeben, die Unterdrückung der Israeliten zu beenden und sie ziehen zu lassen. Aber der nahm es in Kenntnis der Konsequenzen nur zum Anlass, die Israeliten noch mehr zu unterdrücken. Und irgendwann ist dann halt Schluss. So wie z.B. bei Gadhafi.
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