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Bilanz des Anti-Atom-Protests: Castor-Gegner und Polizei beklagen Brutalität

Der Castor-Transport ist nach mehr als fünf Tagen in Gorleben angekommen, der Widerstand waren so heftig wie noch nie. Demonstranten und Polizei ziehen eine erste Bilanz: Beide Seiten werfen sich massive Gewalt während der Proteste vor. *

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800497,00.html
  1. #1

    Statistik

    100 verletzte Polizisten?

    Wahrscheinlich gestolpert/ gestürzt (siehe Fotos der mißglückten Bachüberquerung) oder vom eigenen Pfefferspray beeinträchtigt (friendly fire).
    Es lebe die Statistik.
  2. #2

    hmm

    ich verstehe nicht was das alles soll, kann man diesen atommüll nicht klammheimlich transportieren? dann gibts auch keine proteste.

    und generell, wen juckt es ob in hunderten metern tiefe irgend ne tonne radioaktiver abfall liegt?
  3. #3

    Warum diese Demo?

    Spätestens nach Fukushima ist die Mehrheit der Bevölkerung für einen Ausstieg.
    An einem Abbau der "Altschulden" muß jetzt gemeinsam gearbeitet werden.
    Ich finde diese Demo unnötig und mit scheint das die Demonstranten ein letztes Mal "Party" machen wollen.
    Dies kostet uns allen enorme Kosten.
    Ich finde die Demonstranten, die deutlich den Transport verzögern sollen an den mehr entandenen Kosten beteiligt werden.
  4. #4

    merken die

    eigentlich nicht, wie den Bürger die Proteste langweilen, wie s21 , na Gott sei Dank, das war der letzte Transport!
  5. #5

    Deren Problem: Wohin mit sich selbst?

    Grüne und Protest haben sich jahrzehntelang sehr "billig" und "einfach" gegenseitig Wichtig gemacht und gefördert. Leider fehlt ab sofort die Geschäftsgrundlage für dieses parasitäre Auskommen. Ein neues Wirt ist - für beide - nicht in Sicht, darum kämpfen sie nun ihren letzten Kampf. Nicht etwa gemeinsam, die (semi)-professionelle Atombewegung wird für Grün brandgefährlich. Mangels anderer "natürlicher Feinde" könnten die auf die naheliegende Idee kommen und ab sofort gegen Alles, insbesondere Stromtrassen, sogar gegen erneuererbare Energien anzutreten bzw die Öko-Partei damit zu erpressen. Dann sitzt Grün in der Glaubwürdigkeitsfalle. PS: Wie ungemütlich die werden kann, sieht der einzige Grüne Miniterpräsident Kretschmann gerade in Baden-Württemberg. Er muß plötzlich gegen das eigene Klientel antreten und das Bahnhofsprojekt durchsetzen. Wahrscheinlich wird er dabei Grün zerreißen, bzw als Verein von Angsthasen, Maulhelden mit militantem Flügel outen. Wahrscheinlich gelingt beides.
  6. #6

    Haben Sie schon mal davon gehört....

    Zitat von WegZumLicht Beitrag anzeigen
    ich verstehe nicht was das alles soll, kann man diesen atommüll nicht klammheimlich transportieren? dann gibts auch keine proteste.

    und generell, wen juckt es ob in hunderten metern tiefe irgend ne tonne radioaktiver abfall liegt?
    dass Fachleute vor diesem Standort warnen?
    Informieren Sie sich erstmal, ehe Sie solche Peinlichkeiten ablassen.
  7. #7

    Spielregeln

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Castor-Transport ist nach mehr als fünf Tagen in Gorleben angekommen, der Widerstand waren so heftig wie noch nie. Demonstranten und Polizei ziehen eine erste Bilanz: Beide Seiten werfen sich massive Gewalt während der Proteste vor. *
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800497,00.html
    Seit ich mich erinnern kann, - seit den späten 60ern gibt es eine Szene, die "Gewalt gegen Sachen" als legitim proklamiert, von der "Weltrevolution" schwadroniert, von "Bullenschweinen" und "Schweinestaat" spricht, Lenin, Mao, Che, Fidel idealisiert und glorifiziert und in deren Namen zum "Bewaffneten Kampf" aufruft!
    Man sympathisierte mit der RAF und bezeichnete deren Inhaftierte als politische Gefangene!
    Man nimmt sich das Recht heraus und besetzt Häuser, Baustellen, zündet Autos an und wirft Fensterscheiben ein und unterminiert Gleise! Es gibt keinerlei Grenzen oder Hemmschwellen für die eigene Wut, Zorn, Frust oder Hass!

    Wenn's dann aber zur Gewalt kommt, ist immer, - aber auch wirklich immer und ausnahmslos die Polizei ("Bullenschweine") schuld, - selbst hat man ja nur von seinem Grundrechte Gebrauch gemacht!

    Welches Grundrecht legitimiert das Besetzen von Grundstücken, das Anzünden von Autos und Gebäuden, das Werfen von Steinen und Brandsätzen auf Menschen? Sind mit Aufrufen zu Gewalt und Begriffen wie "Bullenschweinen" nicht die Grenzen zu Zündelei und geistiger Brandstiftung weit überschritten!
    Die größten Demonstrationen der BRD fanden in den 50ern gegen die Wiederbewaffnung statt! Damals, - vor den 68ern, verliefen diese größtenteils zivilisiert und friedlich. Es gab halt noch keine Autonome, Berufsdemonstranten, Schwarzen Block!

    Auch ich habe mich schon an Demonstrationen beteiligt: unsere Organisatoren trafen sich vor Beginn der Veranstaltung mit der begleitenden Polizei, - man begrüßte sich und stellte sich freundlich vor! Danach bedankte und verabschiedete man sich!
  8. #8

    Ein Titel - das wäre mal was

    Zitat von sitiwati Beitrag anzeigen
    merken die eigentlich nicht, wie den Bürger die Proteste langweilen, wie s21 , [...]
    Wohl eher nicht. Wer nicht einfach nur gerne Randale macht und mit Dingen um sich schmeißt, sieht sich als letzte Bastion und die schweigende Mehrheit daheim als rückgratlosen Untergang des Abendlandes.

    Dass die Brutalität nun gestiegen ist, ist dabei mmN ein Zeichen für eine höhere Anzahl Autonomer. Friedliche Protestler lassen sich lieber wegtragen und demonstrieren passiv anstatt sich mit den Gendarmen die Rübe einzuhauen.
  9. #9

    Wenn in Libyen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Castor-Transport ist nach mehr als fünf Tagen in Gorleben angekommen, der Widerstand waren so heftig wie noch nie. Demonstranten und Polizei ziehen eine erste Bilanz: Beide Seiten werfen sich massive Gewalt während der Proteste vor. *

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800497,00.html
    oder Syrien die Polizei mit Gewalt gegen Leute vorgegangen ist, welche mit schwerem Gerät, Raketenwerfern usw. Polizeistationen in die Luft gejagt haben, Leute getötet haben, einen Bürgerkrieg angezettelt haben usw. dann ging hier ein Aufschrei durchs Land. Man hindere "das Volk" am berechtigten Protest. Wenn hier die Demonstranten Silvesterböller gegen die Polizei werfen, dann wird nach mehr Staatsmacht gerufen. Paradox, oder?








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