obsDarauf kann niemand stolz sein: Bürgerrechtsaktivisten und Datenschützer haben dem Cloud Computing einen Datenkraken-Oscar verliehen. Auch zwei Minister, ein Softwarehersteller und eine Spielefirma wurden mit Negativpreisen für besonders eifriges Datensammeln bedacht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...827409,00.html
Hi,
ganz ehrliche Frage:
Was spricht dagegen alle meine Daten Google zu geben?
Ich habe ein sicheres Password und benutze 2 Step Verification.
Also nehmen wir einfach mal an, dass kein Hacker auf meine Daten zugriff hat. Bitte, einfach mal annehmen.
So, also Google hat meine Daten. OK. Google gibt meine Daten nicht an Dritte weiter. Meine Daten werden wenn überhaupt nur in aggregierter Form (wenn das nicht verstanden wird, bitte nachschlagen) zum targeting für Werbung verwendet (also nicht weitergegeben).
Google gibt Gerichten nur in sehr, sehr, sehr, sehr wenigen ausnahmefällen zugriff auf meine Daten (und Google versucht dies so weit es geht einzuschränken und legt wiederspruch ein falls dies ggf. nicht rechtmäßig ist). Nehmen wir also einfach mal an, Gerichte bekommen meine Daten auch nicht.
Bleibt also nur, das ich irgendwann nicht mehr bei Google sein möchte (z.B. weil ein anderer Dienst besser ist). Dann kann ich aber meine Daten einfach runterladen und in ein anderes System integrieren (z.B. geht das jetzt schon mindestens mit Fotos, E-Mails und Kontakten).
Also, ganz ehrlich meine Frage: was spricht dagegen meine Daten bei Google zu speichern?
Gegenfrage: Wozu Google die Daten geben?
Wichtige Daten muss ich eh auf Festplatte und
auf CD oder DVD gebrannt haben, wozu ein drittes
mal bei Google. Ich will ja autark sein.
Habe _ich_ die Daten, darf nur mein Notebook
keinen Defekt haben, um auf die Daten zugreifen
zu können.
Habe ich die Daten _nur_ in einer Cloud, müssen
mein PC, mein Router, mein DSL-Anschluss, mein
Provider, die Server des Cloudanbieters, ...
funktionieren. Siehe z.B.:
Amazon, Microsoft & Google: Die schlimmsten Cloud-Ausfälle - computerwoche.de
der sogar von (mäßig) verdeckter Werbung in Foren nicht zurückschreckt, scheint mir weniger vertrauenswürdig als ein großer, der sich wenigstens der öffentlichen Beobachtung und Kritik irgendwie stellen muss. So nen Flüstermist kann man jedoch schön unter der Grasnarbe mit irgendwelchen nicht belegten Behauptungen fahren und findet immer nen paar Abnehmer dafür - doll!
Google verspricht ihnen zumindest derzeit, Ihre Daten nicht weiterzugeben (tun sie dies wirklich oder gibt es da noch Fußnoten?). Niemand garantiert, dass Google sich an dieses Versprechen hält (Sie können natürlich klagen) oder dieses Versprechen auch in Zukunft noch gibt.
Je mehr Parteien ihre Daten haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine davon sie ohne Ihr Einverständnis weitergibt. Daraus folgt, dass man seine Daten an so wenige Parteien wie möglich weitergibt. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Alle versprechen die Daten nicht weiterzugeben. Aber alle amerikanischen Unternehmen haben auch als Fußnote, dass im Fall von Ermittlungen die Daten eben doch weitergegeben werden. Das verlangen die US-Behörden so. Da ist Google dann also genauso sicher oder unsicher wie Dropbox, Apple, Microsoft, ...