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Big Brother Awards: Negativ-Preis für die Cloud

obsDarauf kann niemand stolz sein: Bürgerrechtsaktivisten und Datenschützer haben dem Cloud Computing einen Datenkraken-Oscar verliehen. Auch zwei Minister, ein Softwarehersteller und eine Spielefirma wurden mit Negativpreisen für besonders eifriges Datensammeln bedacht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...827409,00.html
  1. #10

    Zitat von warlock2 Beitrag anzeigen
    Apple sei Dank! Warum gibt es dafür einen Negativ-Preis??? Ich möchte doch das alle wissen, dass ich reich bin und wo ich mich gerade aufhalte und mit wem ich gerade zusammen bin! - Das I-Phone macht dies alles möglich. - Datenschutz ist doch was für Verbrecher. Zudem bekomme ich Werbung die auf mich zugeschnitten ist, besser geht es doch gar nicht.
    Und was hat das mit Apple zu tun? Hat Apple die Cloud erfunden oder wollten Sie in einem Apple-freien Artikel nur ein bisschen Bashing unterbringen?
  2. #11

    Was spricht dagegen Google alle Daten zu geben?

    Hi,

    ganz ehrliche Frage:

    Was spricht dagegen alle meine Daten Google zu geben?

    Ich habe ein sicheres Password und benutze 2 Step Verification.
    Also nehmen wir einfach mal an, dass kein Hacker auf meine Daten zugriff hat. Bitte, einfach mal annehmen.

    So, also Google hat meine Daten. OK. Google gibt meine Daten nicht an Dritte weiter. Meine Daten werden wenn überhaupt nur in aggregierter Form (wenn das nicht verstanden wird, bitte nachschlagen) zum targeting für Werbung verwendet (also nicht weitergegeben).

    Google gibt Gerichten nur in sehr, sehr, sehr, sehr wenigen ausnahmefällen zugriff auf meine Daten (und Google versucht dies so weit es geht einzuschränken und legt wiederspruch ein falls dies ggf. nicht rechtmäßig ist). Nehmen wir also einfach mal an, Gerichte bekommen meine Daten auch nicht.

    Bleibt also nur, das ich irgendwann nicht mehr bei Google sein möchte (z.B. weil ein anderer Dienst besser ist). Dann kann ich aber meine Daten einfach runterladen und in ein anderes System integrieren (z.B. geht das jetzt schon mindestens mit Fotos, E-Mails und Kontakten).

    Also, ganz ehrlich meine Frage: was spricht dagegen meine Daten bei Google zu speichern?
  3. #12

    Lustig

    Zitat von frnzwltr Beitrag anzeigen
    Man kann sich auch nur wundern, wie viele Menschen sensible Daten wie Kreditkarten-Informationen oder private und vertrauliche Inhalte noch immer offen im Internet speichern und versenden, wo es doch inzwischen wirklich bequeme und einfache Lösungen gibt, um vertrauliche Daten so zu versenden, das wirklich NIEMAND sie mitlesen oder manipulieren kann. Ich verschicke sensible Daten wie Passwörter oder Privates und Vertrauliches nur noch über www.whispermail.de - einfacher geht es nicht, und man muss sich keine Sorgen machen.

    Aha. Sie vertrauen also tatsächlich Ihre Paßwörter usw. diesem Dienst an? Ich versichere Ihnen, daß der Anbieter Ihre Nachricht - wenn er das möchte - ganz einfach lesen kann.

    Ich glaube aber, Ihr Posting ist einfach nur Werbung. Sie haben ihn nun schon zwei Mal erwähnt.
  4. #13

    Wer autark bleiben möchte, braucht die Daten zu Hause!

    Zitat von stefan.medolowski Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen alle meine Daten Google zu geben?
    Gegenfrage: Wozu Google die Daten geben?
    Wichtige Daten muss ich eh auf Festplatte und
    auf CD oder DVD gebrannt haben, wozu ein drittes
    mal bei Google. Ich will ja autark sein.
    Habe _ich_ die Daten, darf nur mein Notebook
    keinen Defekt haben, um auf die Daten zugreifen
    zu können.
    Habe ich die Daten _nur_ in einer Cloud, müssen
    mein PC, mein Router, mein DSL-Anschluss, mein
    Provider, die Server des Cloudanbieters, ...
    funktionieren. Siehe z.B.:
    Amazon, Microsoft & Google: Die schlimmsten Cloud-Ausfälle - computerwoche.de
  5. #14

    Zitat von hobbster Beitrag anzeigen
    Das sollte so einem (Experten-) Verein eigentlich klar sein. Warum man dann den Negativpreis total pauschal "der Cloud" vergibt, ist mir schleierhaft und mindestens peinlich und obendrein schlimmstes Boulevard/Stammtisch-Niveau.
    (Cloud=böse, jawoll)
    Wenn das so weiter geht, bekommt den Big Brother Award 2013 das Internet. Veraltete Technik, unsichere Datenübertragung.

    Das war dieses Jahr nix mit dem BBA.
  6. #15

    Ein Laden,

    Zitat von frnzwltr Beitrag anzeigen
    So kann man es natürlich auch machen, aber Telefonate werden auch abgehört - und es geht ja auch um einen vernünftigen Kompromiss zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit.

    Ich glaube, wenn Daten verschlüsselt übertragen werden und keine Spuren auf irgendwelchen Mail-Servern hinterlassen, ist das schon eine Sicherheit, die auch für James Bond ausreichen würde.

    Also mein Tipp: www.whispermail.de
    der sogar von (mäßig) verdeckter Werbung in Foren nicht zurückschreckt, scheint mir weniger vertrauenswürdig als ein großer, der sich wenigstens der öffentlichen Beobachtung und Kritik irgendwie stellen muss. So nen Flüstermist kann man jedoch schön unter der Grasnarbe mit irgendwelchen nicht belegten Behauptungen fahren und findet immer nen paar Abnehmer dafür - doll!
  7. #16

    Vertrauen

    Zitat von stefan.medolowski Beitrag anzeigen
    Hi,

    ganz ehrliche Frage:

    Was spricht dagegen alle meine Daten Google zu geben?

    [...]

    So, also Google hat meine Daten. OK. Google gibt meine Daten nicht an Dritte weiter.
    Google verspricht ihnen zumindest derzeit, Ihre Daten nicht weiterzugeben (tun sie dies wirklich oder gibt es da noch Fußnoten?). Niemand garantiert, dass Google sich an dieses Versprechen hält (Sie können natürlich klagen) oder dieses Versprechen auch in Zukunft noch gibt.

    Je mehr Parteien ihre Daten haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine davon sie ohne Ihr Einverständnis weitergibt. Daraus folgt, dass man seine Daten an so wenige Parteien wie möglich weitergibt. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
  8. #17

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Google verspricht ihnen zumindest derzeit, Ihre Daten nicht weiterzugeben (tun sie dies wirklich oder gibt es da noch Fußnoten?). Niemand garantiert, dass Google sich an dieses Versprechen hält (Sie können natürlich klagen) oder dieses Versprechen auch in Zukunft noch gibt.

    Je mehr Parteien ihre Daten haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine davon sie ohne Ihr Einverständnis weitergibt. Daraus folgt, dass man seine Daten an so wenige Parteien wie möglich weitergibt. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
    Alle versprechen die Daten nicht weiterzugeben. Aber alle amerikanischen Unternehmen haben auch als Fußnote, dass im Fall von Ermittlungen die Daten eben doch weitergegeben werden. Das verlangen die US-Behörden so. Da ist Google dann also genauso sicher oder unsicher wie Dropbox, Apple, Microsoft, ...
  9. #18

    Kommentar

    Zitat von Havelock Vetinari Beitrag anzeigen
    Und du traust der Versicherung

    [..]

    der Leet Marketing GmbH?
    Ist vielleicht sein Laden? So kann man auch an vertrauliche Daten kommen. :-)


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