Technisch, körperlich anstrengend, eher*einsam: Bierbrauen ist ein Traditions-Handwerk, das nur wenige Frauen ausüben. Andrea Falke ging einen langen Weg von der Ausbildung bis zur gestandenen Brauerin. Wenn sie Feierabend hat, muss sie nicht mehr ins Fitnessstudio.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...805886,00.html
Ich hatte dienstlich viel mit der Nahrungsmittelindustrie zu tun. Oft habe ich mich gefragt, warum es so wenig Frauen als Brauerinnen, Mälzerinnen oder Mühlenmeisterinnen gibt. Die körperliche Belastung ist zwar immer noch da, aber doch heute wesentlich reduzierter als früher. Es sind Berufe mit Verantwortung und eigener Gestaltungsmöglichkeit und Umgang mit den Grundsubstanzen. Ich würde einen solchen Beruf jeder Chefsekträrinnen- oder Assisteninnentätigkeit vorziehen mit Nähe zur Kaffemaschine.
als aus Dortmund gebürtig kann ich das bestätigen.
Da ging der Absatz allerdings, dank uns Männern, abwärts; als angefangen wurde, Pils (nicht mit Bier aus Pilsen verwechseln) herzustellen.
Der aus Bayern (schau an) stammende Braumeister Brinkhoff hat in meiner Heimatstadt Bier gebraut; er hätte sich geschämt, für Pils!
Allerdings verstehe ich nicht, wo der körperliche schwere Anteil liegt. Das haben in den letzten 30 Jahren Maschinen übernommen. Habe ich letztes Jahr in sonner Hefefabrik im östlichen Sauerland in menschenleeren Hallen besichtigen können.
Welches Bier soll´s denn sein?
Ich lebe zur Zeit in Amiland und da bin ich, als Biertrinker, mit einem
amerikanischen Bier aus einer dieser großen Brauereien, echt gestraft
glauben Sie mir.
(glücklicherweise importiert HK genug nach Amiland so dass auch hier
am Ende der Welt etwas davon ankommt).
Stimmt. Aber es wäre schon mal ein Fortschritt, wenn die Redakteure (hier Katja Kasten) wenigstens die dazu verwandten alten Artikel ihrer Kollegen kennen würden (hier Christoph Ruf): Bier-Manufakturen in Franken: Wo Frauen brauen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Wenn Pinkus Müller irgend etwas nicht nötig hat, dann eine Bierspezialität vom Niederrhein, aus Köln oder sonst woher zu imitieren.
Der Name Alt lehnt sich daran an, daß obergäriges Bier vor ca. 120 Jahren die althergebrachte Brauart war. Ob hell oder dunkel ist völlig unerheblich. Im Gegensatz zur neueren, der mit der Erfindung von Kühlmöglichkeiten einhergehenden Brauart des untergärigen Biers wie Pils oder Export.
Die Brauerei besteht seit 1816, seitdem wird dort helles Altbier gebraut, Münster ist eine historische Hochburg des Altbiers gewesen und diese Definitionen die sie oben anführen ist im historischen Rahmen schlicht und ergreifend falsch.
Dann sollten sie etwas die Augen öffnen und nicht zu den Plörren der Großbrauereien greifen. Amerikanische Brauereien wie z.B. Anchor, Left Hand, Boston Beer Co. oder Sierrra Nevada brauen hervorragendes Bier mit Geschmack und Charakter. Man muß einfach nur Coors, Miller oder Anheuser Busch links liegen lassen.