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Biden in Peking: Chinesen belehren den US-Vizepräsidenten

So ändern sich die Machtverhältnisse: US-Vizepräsident Biden reist nach China - kurz vorher prasselt es Kritik aus Peking. Kommentatoren beschören die USA, ihr Schuldenproblem zu lösen, mehr zu sparen, weniger zu verschwenden. Sie wähnen Amerika in einer*"Phase des Niedergangs".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...780712,00.html
  1. #1

    Warum?

    Die Chinesen machen sich doch nur Sorgen, dass ihre Dollarguthaben deutlich an Wert verlieren könnten, wenn die USA den Haushalt nicht konsolidieren.
  2. #2

    Schulden und Zinsen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So ändern sich die Machtverhältnisse: US-Vizepräsident Biden reist nach China - kurz vorher prasselt es Kritik aus Peking. Kommentatoren beschören die USA, ihr Schuldenproblem zu lösen, mehr zu sparen, weniger zu verschwenden. Sie wähnen Amerika in einer*"Phase des Niedergangs".

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...780712,00.html
    Wenn die FED staatlich wäre und nicht von ein paar Privat-Personen abhängig,
    dann könnte sich ja US-Amerika mit einem Zinssatz von ca. Null immer wieder verschulden.
    Macht ja Peking auch so ähnlich !
  3. #3

    kein Wahn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Sie wähnen Amerika in einer*"Phase des Niedergangs". ...
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...780712,00.html
    Ich denke nicht, das sie "wähnen", es ist eher eine nüchterne Feststellung. Und es ist auch keine "Phase" sondern bis auf weiteres der traurige Weg, den nicht nur die USA sondern auch die meisten europäischen Länder gehen werden. Man kann nicht auf immer und ewig seinen Wohlstand auf Ausbeutung und Armut der restlichen Welt aufbauen.
  4. #4

    Der schöne Lack ist ab...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So ändern sich die Machtverhältnisse: US-Vizepräsident Biden reist nach China - kurz vorher prasselt es Kritik aus Peking. Kommentatoren beschören die USA, ihr Schuldenproblem zu lösen, mehr zu sparen, weniger zu verschwenden. Sie wähnen Amerika in einer*"Phase des Niedergangs".

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...780712,00.html
    Ich habe 3 Jahre in den USA gearbeitet und kann sagen, dass auch manche Amerikaner schon erkannt haben, dass sie nur noch von der Substanz leben (aber schon seit einiger Zeit). Waschmaschinen vom Technikstand der 50/60er Jahre, ebenso wie viele andere Sachen.
    Aber es ist schwer in einer Gesellschaft, wo nur der Schein zählt, tiefgreifende Reformen anzustossen.
  5. #5

    ...

    Nun ja. Tiefer als Europa kann Amerika ja nicht in die Bedeutungslosigkeit fallen. Einfach mal die weltpolitische Gemengelage von vor 150 Jahren mit der heutigen vergleichen: DAS ist Niedergang. Das Wissen um den eigenen Bedeutungsverlust nährt sicher auch die Häme, die sich wie ein roter Faden durch einen Großteil der Artikel zur amerikanischen Krise zieht.
  6. #6

    neue Schulden und Zinsen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So ändern sich die Machtverhältnisse: US-Vizepräsident Biden reist nach China - kurz vorher prasselt es Kritik aus Peking. Kommentatoren beschören die USA, ihr Schuldenproblem zu lösen, mehr zu sparen, weniger zu verschwenden. Sie wähnen Amerika in einer*"Phase des Niedergangs".

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...780712,00.html
    Wenn die FED staatlich wäre, wie viele behaupten und nicht von ein paar Privat-Personen abhängig,
    dann könnte sich ja US-Amerika mit einem Zinssatz von ca. Null immer wieder neu verschulden, ohne dass es jemanden kratzen würde.
    Macht ja Peking auch so ähnlich !
  7. #7

    Zeitenwende

    Wie der Kommentator schon eingangs schrieb, die Zeiten ändern sich. Die großkotzigen Belehrungen Chinas durch die USA und Westeuropa können sich diese an den Hut stecken.
  8. #8

    Ach? Auf einmal?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Derartig offensive öffentliche Kommentare sind ungewöhnlich, weil die offizielle Linie der Kommunistischen Partei lautet: Jedes Land sollte sich aus den inneren Angelegenheiten eines anderen heraushalten. Fazit der nun publizierten Kommentare: Die USA sollten mehr sparen und aufhören, die Wirtschaft mit billigem Geld zu überschwemmen.
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...780712,00.html
    Die Chinesen kombinieren die, für die eigene Volkswirtschaft, lukrativen Mechanismen des Kapitalismus und des diktatorischen Kommunismus (muss mal ein neuer Begriff her) und nun beschweren die sich über die Amis? Deren Wirtschaftspolitik ich teils zum Erbrechen finde.
    Willkommen im weltweiten Machtkampf um Ressourcen, Kapital und Aufträgen, China!
    Ich denke, die Amis werden über die Inflation versuchen, die Staatsschulden zu drücken. Das reicht alleine natürlich nicht, hilft aber.
  9. #9

    Muffensausen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So ändern sich die Machtverhältnisse: US-Vizepräsident Biden reist nach China - kurz vorher prasselt es Kritik aus Peking. Kommentatoren beschören die USA, ihr Schuldenproblem zu lösen, mehr zu sparen, weniger zu verschwenden. Sie wähnen Amerika in einer*"Phase des Niedergangs".

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...780712,00.html
    Nachdem die Amis mit Papier bezahlt haben und die Chinesen jetzt auf diesem Schrotthaufen sitzen, geht die Muffe 1 zu 1000. Auf der Jagd nach dem immer billigeren Hersteller sind die Amis jetzt am Ende ihrer Weltreise und den Chinesen dürfte der wichtigste Kunde wegfallen, denn Europa hat ja noch "etwas" einfache Industrie.
    Was passiert denn in China, wenn die Amis nicht mehr kaufen können?








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