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Biden in Peking: Chinesen belehren den US-Vizepräsidenten

So ändern sich die Machtverhältnisse: US-Vizepräsident Biden reist nach China - kurz vorher prasselt es Kritik aus Peking. Kommentatoren beschören die USA, ihr Schuldenproblem zu lösen, mehr zu sparen, weniger zu verschwenden. Sie wähnen Amerika in einer*"Phase des Niedergangs".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...780712,00.html
  1. #150

    Wenn der Dollar fällt dann wegen der Verkäufe

    Zitat von joe sixpack Beitrag anzeigen
    jedenfalls nicht, solange China die Treasuries kauft. Daher sollen die wenn moeglich heute noch damit aufhoeren.
    Wenn China anfängt den Dollar zu verkaufen - dann tun das sofort auch alle anderen - Der Dollar ist am nächsten Tag nichts mehr wert - und china kümmert sich nicht drum.
    China "tauscht keine Devisen" - praktisch NULL Dollar sind im Lande - die liegen genau wie alle Devisen in den Notenbanken .. wenn die verfallen dann ist das nicht Chinas problem .. sie haben vielleicht umsonst gearbeitet dafür - aber das stört die weiter genau NULL...

    Es ist eine Illusion der Finanzindustrie das man "Geld" tauschen müßte - daran verdienen die - man "transportiert arbeitskraft aus einem Land ins andere , und Importiert vor allem die Probleme der anderen Länder!

    Europa hätte auch weniger Probleme wäre es bei Unterschiedlichen Währungen geblieben. Der mühselige Kauf/Verkauf von Devisen und ausgegliecher Aussenhandel sorgt dafür das man darüber nachdenkt was man da tut - und nicht von der Finanzindustrie "Kapital in andere länder schaffen lassen" davon seinen "Export" bezahlen läßt , und sich nachher wundern das "kein Geld" mehr zurückkommt sondern Schulden!

    Wenn unterschiedliche Akteure frei mit oder gegeneinander handeln dann ist eben das "gegeneinander zum eigenen Nachteil" da schlicht fest mit eingebaut!

    Wer in Europa Schein/Importe/Exporte betreibt - der hat sofort die Staatanwaltschaften von zwei Ländern am Hals .. komisch das keiner diese Scheinexporte Importe bei Banken und Unternehmen verfolgt - nach Gesetzeslage sind sie schlicht "Umwege-Betrügereien" zur Erschleichung von Gewinnen und Bilanzfälschungen - da man sich immer mit seinem eigenen Geld bezahlt!
  2. #151

    /

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    fürchte, Sie denken zu kurz. Diese Lohnsklaven haben ein Reich zusammengelötet, vor dem sich sogar jetzt die paar gebildenten Amerikaner anfangen zu fürchten. Die anderen sollen sich ruhig noch ein bisschen bei ihrer Tea-Party amüsieren. NB: Woher kommt der Tee eigentlich?
    Da bringen Sie aber gründlich was durcheinander. Vor den Lohnsklaven fürchten sich, und das zurecht, die chinesischen Machthaber, und sonst keiner.
  3. #152

    .

    Zitat von Alder Pälzer Beitrag anzeigen
    durch massive Ankäufe von Dollaranleihen kräftig mitgeholfen, die derzeitige Weltwirtschaftslage und insbesondere die Probleme der USA mit zu kreieren.

    Hätten sich die Burschen rausgehalten und.....
    Mir geht es gar nicht darum wer an was Schuld hat, kann ich mangels volkswirtschaftlichen Know How auch gar nicht beurteilen.
    Wobei ich mir nur schwer vorstellen kann dass China an der USA Misere hauptsächlich sein soll....

    Mir ging es darum aufzuzeigen warum China sich nun in die inneren Angelegenheiten der USA einmischt und sich ansonsten die Einmischung in die eigenen inneren Angelegenheiten verbittet.
    Hier ist China unmittelbar betroffen (unabhängig von der Schuldfrage), daher die Einmischung in die USA Angelegenheiten.
  4. #153

    Eine kleine Volkswirtschaftlehre

    Zitat von markus_wienken Beitrag anzeigen
    Mir geht es gar nicht darum wer an was Schuld hat, kann ich mangels volkswirtschaftlichen Know How auch gar nicht beurteilen.
    Wobei ich mir .....
    China ist die Fabrik der Welt weil die Welt ihre Fabriken nach China verlegte.
    In den 80er Jahren (1980, nicht 1880) hatte ein Stuttgarter Spedition eine Abteilung die in der Lage war ganze Fabriken von irgenwo abzubauen und in China wieder aufzustellen. Monatlich wurde zeitweise eine Fabrik umgelagert.

    Zzu derselben Zeit hatte ein Bekannter von mir die Aufgabe eine Fertigunsstelle in China fuer eine deutsche Grossfirma zu planen. Die Lokalbehoerden waren dort bereit Fabriken nach den Wueschen der Hersteller zu bauen.

    Die grossen Autohersteller bauten alle ihre Fabriken in China.

    Ich sah einen Film ueber die Klavierherstellung in China (mehrere Millionen Klaviere pro Jahre) und der Auslaendische Experte sprach englisch mit einem schwaebischen Akzent.

    USW.

    Daher die Volkswirtschafliche Konsequenz: In China wird fabriziert (hergestellt) und woanderts z. B in den USA wird verbraucht.
    China macht daher 22 MRd Dollar Ueberschuss gegenueber den USA pro Monat muss das Geld irgendwie an den Mann bringen.
    Die USA macht Schulden und muss jemanden finden der ihnen das Geld leiht.
  5. #154

    Lesarten

    Zitat von Superbeowulf Beitrag anzeigen
    Früher oder später musste es ja soweit kommen. Eine Diktatur erteilt einer Demokratie Lektionen im richtigen regieren.
    Darüber mag man denken wie man will, aber das ist meine Lesart des Artikels.
    Völlig Wurscht, was Sie darüber denken. Der größte Schuldner tapst zu seinem Gläubiger.

    Vielleicht will er die Chinesen dazu überreden, den nächsten Flugzeugträger in den USA zu ordern. Wäre die Idee:
    Frage an die Finanzastrologen:
    steigt oder fällt dann der "Wert" des Dollars? Und zieht dann der Euro mit, wenn ein paar Zulieferer aus Europa stammen?
    Aus DE möglichst nicht - als Rechtsnachfolger des dritten Reiches ham wir ja so ein heres Gewissen, um das abzunicken.
  6. #155

    Ich habe geweint, ...

    ... als ich das:
    Zitat von rogerf. Beitrag anzeigen
    Aber die sind halt auch klever und nutzen die Anti-amerikanische Stimmung jetzt aus, und wie man sieht finden sie ja LEIDER auch bei einigen Gehör.
    gelesen hatte. Meine Fresse... was für ein Jammer. Alles, was die Amis seit paar hundert Jahren so alles angestellt haben, wird nun schamlos gegen sie verwendet.
  7. #156

    Die grossen Autohersteller bauten alle ihre Fabriken in China.

    Zitat von localpatriot Beitrag anzeigen
    China ist die Fabrik der Welt weil die Welt ihre Fabriken nach China verlegte.
    In den 80er Jahren (1980, nicht 1880) hatte ein Stuttgarter Spedition eine Abteilung die in der Lage war ganze Fabriken von irgenwo abzubauen und in China wieder aufzustellen. Monatlich wurde zeitweise eine Fabrik umgelagert.

    Zzu derselben Zeit hatte ein Bekannter von mir die Aufgabe eine Fertigunsstelle in China fuer eine deutsche Grossfirma zu planen. Die Lokalbehoerden waren dort bereit Fabriken nach den Wueschen der Hersteller zu bauen.
    Die grossen Autohersteller bauten alle ihre Fabriken in China.
    Ich sah einen Film ueber die Klavierherstellung in China (mehrere Millionen Klaviere pro Jahre) und der Auslaendische Experte sprach englisch mit einem schwaebischen Akzent.

    USW.

    Daher die Volkswirtschafliche Konsequenz: In China wird fabriziert (hergestellt) und woanderts z. B in den USA wird verbraucht.
    China macht daher 22 MRd Dollar Ueberschuss gegenueber den USA pro Monat muss das Geld irgendwie an den Mann bringen.
    Die USA macht Schulden und muss jemanden finden der ihnen das Geld leiht.
    Nein, die sind Joint Ventures mit ihren zukuenftigen Chinesischen Konkurrenten eingegangen. Dort wird jetzt nopch ein paar Jahr fleissig Know How abgesaugt, dann bieten die ihre eigenen Autos auf dem Weltmarkt an.
    In der Zwischenscheit war ja sogar Airbus so bescheuert und hat in Peking solange gebettelt, bis sie dort ihre A320 Blaupausen abgeben durften und eine Joint Venture Fertigung hochziehen konnten.
  8. #157

    Und zieht dann der Euro mit

    Zitat von meikel.net Beitrag anzeigen
    Völlig Wurscht, was Sie darüber denken. Der größte Schuldner tapst zu seinem Gläubiger.

    Vielleicht will er die Chinesen dazu überreden, den nächsten Flugzeugträger in den USA zu ordern. Wäre die.....
    Ganz bestimmt. In dem Tempo in dem die EZB die Schrottanleihen der PIIGS mit frisch gedruckten Euros aufkauft, kann der Euro nur "mitziehen"
  9. #158

    Übergänge sind immer problematisch...

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Vieleicht werden sie das auch nie beschließen? Einerseits haben die Chinesen nie versucht ein "Weltreich" zu erobern, und andererseits meistens sich von der Welt eher abgekoppelt!
    Es ist schlicht eine Frage der Mentalität ob man andere "erobern" will -eine die mit viel Machtgier und Skrupellosigkeit einhergeht - weil man zwangsweise über Leichen gehen muss - mit Begründungen wie "wir sind die besten, wir wissen alles besser, und ihr müßt unsere Sklaven sein"...
    Ich gehe mit Ihnen völlig konform. Ich meinte das auch nicht in Bezug auf Eroberung, sondern eher unter dem Gesichtspunkt der chinesischen Dollarreserven !

    Lt. neuseter Statistik, betragen sie ja 1,66 Billionen, siehe Link "China will russisches Erdöl mit Dollar bezahlen"

    http://de.rian.ru/business/20110818/260147669.html

    Selbstverständlich haben Sie auch recht mit Ihren Aussagen, was den Yuan als Innlandswährung betrifft !
    So ein Wirtschaftsraum mit einer eigenen Währung und einem eigenen Markt, Binnennachfrage, ist doch ganz anders zu betrachten als der US-Markt und der EURO-Raum.
    Da spielen doch ganz andere Faktoren eine grössere Rolle. Wissenschaft, Bildung, Sekundärtugende usw. In dieser Beziehung, kann der Westen China gegenüber einpacken. Im Moment ist die Übergangsphase, aber die USA und die EU werden sich daran gewöhnen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind und der Grossteil der Welt, von ihnen noch nicht mal abhängig ! Solche psychologische Verwerfungen, traten nicht nur beim Menschen als Individuum auf, sondern auch bei Staaten, wenn es abwärts geht, ohne Ende in Sicht !
  10. #159

    Noch ein wenig Hintergrund

    Zitat von joe sixpack Beitrag anzeigen
    Nein, die sind Joint Ventures mit ihren zukuenftigen Chinesischen Konkurrenten eingegangen. Dort wird jetzt nopch ein paar Jahr fleissig Know How abgesaugt, dann bieten die ihre eigenen Autos auf dem Weltmarkt an.
    In der Zwischenscheit war ja sogar Airbus so bescheuert und hat in Peking solange gebettelt, bis sie dort ihre A320 Blaupausen abgeben durften und eine Joint Venture Fertigung hochziehen konnten.
    In den 1970 er Jahren bei einem Schweizer Grossunternehmen.
    Der Beauftragte fuer eine China Strategy bemerkte etwas zynisch:

    'Die Chinesen kaufen immer nur eine oder zwei Anlagen. Dann entwickeln sie das nuetzliche selbst weiter. Bisher hat noch niemand einen Gewinn aus dem Chinageschaeft gemacht.'
    Klar, es waren immer Joint Ventures. Wer ist den bloed genug die eigene Wirtschaft ohne Zwang in fremde Haende zu auszuliefern.








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