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Bezüge für Ex-Minister: Guttenberg spendet an Familien gefallener Soldaten
Auch nach seinem Rücktritt ist Karl-Theodor zu Guttenberg auf*große Gesten bedacht. Laut "Bild-Zeitung" will der Ex-Minister seine noch ausstehenden Bezüge an Hinterbliebene getöteter Bundeswehrsoldaten spenden. In seiner Heimat Oberfranken will er weiterhin Präsenz zeigen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...748971,00.html
- #140 04.03.2011 09:44 von
...
Und so soll BILD an die Information gelangt sein, daß Guttenberg sein Gehalt "spenden" will? Wem wollen Sie da einen Bären aufbinden?
Die "BILD-Meute" hat ihn gemacht!! Ohne das mediale Feuerwerk wäre Guttenberg gar nicht zu dieser (inszenierten) Lichtgestalt geworden! Und nein, das hat man bei BILD nicht geamcht, weil man sonst gerade nichts zu schreiben hatte. Das war PR vom Feinsten! Auch jetzt noch!Er muss sich für die Zukunft halt von der BILD Meute etwas distanzieren. ich hoffe er weiß das.
Diekmann und Guttenberg verkehren in denselben Kreisen! Gehören demselben elitären "Club" an (der "Atlantikbrücke") An wieviele Zufälle wollen Sie noch glauben? - #141 04.03.2011 09:45 von
würdelos
Der Marktwert toter Soldaten scheint langsam zu steigen in Deutschland. Politiker scheinen zu merken, was man da alles rausholen kann. Die sind ja besser als krebskranke Kinder.
Wie der Soldatentod hier ausgeschlachtet wird, bei jeder Gelegenheit, tja mir fehlen die Worte.
Die Bezüge waren das März-Gehalt, hat er sich also praktisch mit seiner Abtrittsrede verdient.
Ob er schon vor dieser dieser Schlagzeile auf die Idee kam?
Als Angehöriger -- ich wäre wahrscheinlich einfach sprachlos. Großzügig bekomme ich Almosen (pro Familie ca. Hartz IV-Satz?) zugeteilt -- für einen toten Menschen, und ein hundertfacher Millionär profiliert sich damit in den Medien und demonstriert seine "besondere Verbundenheit".
Unterste Schublade.
Wär eine nette Geste gewesen -- ohne die Schlagzeilen. - #142 04.03.2011 09:45 von
- #143 04.03.2011 09:49 von
Peinliche Geste
Der Herr Verteidigungsminister spendet sein unrechtmäßig erworbenes Gehalt, da Job mit gefälschten Qualifikationen erworben, an Hinterbliebene gefallener Soldaten.
DAS tut weh. Hätte der Herr Verteidigungsminister EINMAL ein sinnvolles Gesetz gemacht, das da sagt, dass der Staat, für den diese Soldaten gefallen sind, die Hinterbliebenen ausreichend versorgt, dann wäre diese "Geste" nicht nötig.
Aber das wäre ja lange nicht so medienwirksam gewesen.
Und die brauchen das Geld ja für die Banken unter anderem auch um die Einlagen des Herrn G. zu sichern. - #144 04.03.2011 09:53 von Zecher
Präsent sein
Immer schön in den Medien bleiben. Sonst könnte man ja nach ein paar Wochen in Vergessenheit geraten...
- #145 04.03.2011 09:55 von
Seine Entscheidung
Finde ich auch. Hätte er es behalten, wäre aufgeheult worden. Nun behält er es nicht, obwohl es sein gutes Recht wäre, schon wird wieder die Keule rausgeholt.
Wenn ich an das donnernde "Guten Tag, Herr Minister" der Soldaten denke, dann weiss ich, wessen Minister KTzG war, nämlich der der Soldaten.
Ich finde seine Entscheidung mutig und auch gut.
LG - #146 04.03.2011 10:03 von
Sagen doch Sie mir bitte...
... oder ein anderer Guttenberg-Verteidiger: Warum ist er ein vorbildlicher Politiker? Welche sind seine (herausragenden) politischen Taten? Für welche politischen Visionen und Ziele steht er? Was genau hat er in der Politik bewegt?
Um allem mal wieder vorzubeugen: Ich hasse ihn nicht, ich neide ihm nichts, ich gehöre keiner Partei an, bin auf keine Partei beim Kreuzchen festgelegt - aber ich denke selbständig, ich betrachte das Tun aller Politiker kritisch. Und ich kann einfach nicht verstehen, dass derart viele Menschen einem Politiker nachlaufen, der für nichts steht und noch nichts geleistet hat, anscheinend weder beruflich, noch akademisch, erst recht nicht politisch. - #147 04.03.2011 10:04 von pfeifffer
- #148 04.03.2011 10:06 von
-
Ich heule gleich. Einer, der 600 Millionen schwer ist, brüstet sich damit, dass er 0,005 % seines Vermögens spendet, indem er auf einen Teil seiner Bezüge verzichtet. Das ist das Gleiche, als würde ein Hartz-IV-Empfänger einmal 1,7 Cent an das Rote Kreuz spenden. Sollte man vielleicht einmal versuchen. Ich bin neugierig, wie das Rote Kreuz darauf reagiert. Wegen der Stückelung (kleiner als ein ganzer Cent geht nicht) tun sich am besten zehn Gehartzte zusammen, gehen gemeinsam zum Roten Kreuz und übergeben 17 Cent in Form von 17 nagelneu glänzenden 1-Cent-Kupfermünzen. Und bitte vorher "Bild" und die Lokalpresse informieren wegen der Fotos.
- #149 04.03.2011 10:08 von
Der ...
.. hätte ja als Minister dafür sorgen können das die Witvenrenten bei der BW mal erhöht werden? Hat er aber nicht.
Aber gut das Sie für die Familien der gefallenen Soldaten spenden wollen. Das können Sie HIER:
http://www.support-german-troops.de/shwbw.html
http://www.bundeswehr.de/portal/a/bw...TKGkZPntz5Ww!/
Also, machen Sie aus ihrem HÄTTE ich auch gemacht ein HABE ich auch gemacht.
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