Bezüge für Ex-Minister: Guttenberg spendet an Familien gefallener Soldaten

Auch nach seinem Rücktritt ist Karl-Theodor zu Guttenberg auf*große Gesten bedacht. Laut "Bild-Zeitung" will der Ex-Minister seine noch ausstehenden Bezüge an Hinterbliebene getöteter Bundeswehrsoldaten spenden. In seiner Heimat Oberfranken will er weiterhin Präsenz zeigen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...748971,00.html
  1. #140

    ...

    Zitat von Hyäne Beitrag anzeigen
    Man muss es auch nicht übertreiben. Im Moment kann der Mann keinen Schritt tun, ohne dass ihm irgendein Presseonkel auf den Fersen hängt.
    Und so soll BILD an die Information gelangt sein, daß Guttenberg sein Gehalt "spenden" will? Wem wollen Sie da einen Bären aufbinden?

    Er muss sich für die Zukunft halt von der BILD Meute etwas distanzieren. ich hoffe er weiß das.
    Die "BILD-Meute" hat ihn gemacht!! Ohne das mediale Feuerwerk wäre Guttenberg gar nicht zu dieser (inszenierten) Lichtgestalt geworden! Und nein, das hat man bei BILD nicht geamcht, weil man sonst gerade nichts zu schreiben hatte. Das war PR vom Feinsten! Auch jetzt noch!

    Diekmann und Guttenberg verkehren in denselben Kreisen! Gehören demselben elitären "Club" an (der "Atlantikbrücke") An wieviele Zufälle wollen Sie noch glauben?
  2. #141

    würdelos

    Der Marktwert toter Soldaten scheint langsam zu steigen in Deutschland. Politiker scheinen zu merken, was man da alles rausholen kann. Die sind ja besser als krebskranke Kinder.
    Wie der Soldatentod hier ausgeschlachtet wird, bei jeder Gelegenheit, tja mir fehlen die Worte.

    Die Bezüge waren das März-Gehalt, hat er sich also praktisch mit seiner Abtrittsrede verdient.
    Ob er schon vor dieser dieser Schlagzeile auf die Idee kam?

    Als Angehöriger -- ich wäre wahrscheinlich einfach sprachlos. Großzügig bekomme ich Almosen (pro Familie ca. Hartz IV-Satz?) zugeteilt -- für einen toten Menschen, und ein hundertfacher Millionär profiliert sich damit in den Medien und demonstriert seine "besondere Verbundenheit".
    Unterste Schublade.

    Wär eine nette Geste gewesen -- ohne die Schlagzeilen.
  3. #142

    ...

    Zitat von Titmouse Beitrag anzeigen
    Was hier bei SPON abläuft, kann man nur noch als Leichenschänderei bezeichnen. Wirklich mies.
    Um ihren schrägen Vergleich aufzugreifen: Guttenberg ist keine Leiche, er ist ein Untoter.
  4. #143

    Peinliche Geste

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auch nach seinem Rücktritt ist Karl-Theodor zu Guttenberg auf*große Gesten bedacht. Laut "Bild-Zeitung" will der Ex-Minister seine noch ausstehenden Bezüge an Hinterbliebene getöteter Bundeswehrsoldaten spenden. In seiner Heimat Oberfranken will er weiterhin Präsenz zeigen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...748971,00.html
    Der Herr Verteidigungsminister spendet sein unrechtmäßig erworbenes Gehalt, da Job mit gefälschten Qualifikationen erworben, an Hinterbliebene gefallener Soldaten.
    DAS tut weh. Hätte der Herr Verteidigungsminister EINMAL ein sinnvolles Gesetz gemacht, das da sagt, dass der Staat, für den diese Soldaten gefallen sind, die Hinterbliebenen ausreichend versorgt, dann wäre diese "Geste" nicht nötig.

    Aber das wäre ja lange nicht so medienwirksam gewesen.
    Und die brauchen das Geld ja für die Banken unter anderem auch um die Einlagen des Herrn G. zu sichern.
  5. #144

    Präsent sein

    Immer schön in den Medien bleiben. Sonst könnte man ja nach ein paar Wochen in Vergessenheit geraten...
  6. #145

    Seine Entscheidung

    Zitat von bibernell Beitrag anzeigen
    aus dem Sand. Die Frage nach Guttenbergs Restbezügen wäre doch aufgetaucht wie Wal vor Harpune !
    Da klärt man das doch lieber gleich, bevor ihm noch "Betrug am Volksvermögen" vorgeworfen wird.
    Finde ich auch. Hätte er es behalten, wäre aufgeheult worden. Nun behält er es nicht, obwohl es sein gutes Recht wäre, schon wird wieder die Keule rausgeholt.

    Wenn ich an das donnernde "Guten Tag, Herr Minister" der Soldaten denke, dann weiss ich, wessen Minister KTzG war, nämlich der der Soldaten.

    Ich finde seine Entscheidung mutig und auch gut.

    LG
  7. #146

    Sagen doch Sie mir bitte...

    Zitat von felixw Beitrag anzeigen
    Ansonsten finde ich Guttenberg sehr vorbildlich als Politiker; wenngleich jetzt nicht mehr offiziell.
    ... oder ein anderer Guttenberg-Verteidiger: Warum ist er ein vorbildlicher Politiker? Welche sind seine (herausragenden) politischen Taten? Für welche politischen Visionen und Ziele steht er? Was genau hat er in der Politik bewegt?

    Um allem mal wieder vorzubeugen: Ich hasse ihn nicht, ich neide ihm nichts, ich gehöre keiner Partei an, bin auf keine Partei beim Kreuzchen festgelegt - aber ich denke selbständig, ich betrachte das Tun aller Politiker kritisch. Und ich kann einfach nicht verstehen, dass derart viele Menschen einem Politiker nachlaufen, der für nichts steht und noch nichts geleistet hat, anscheinend weder beruflich, noch akademisch, erst recht nicht politisch.
  8. #147

    Nunja,

    Zitat von whitemouse Beitrag anzeigen
    Man kann im stillen spenden, man kann anonym spenden. Hier geht es nicht um die Spende, sonden um Propaganda für den Lügenbaron. Einmal mehr werden die Gefallenen als Mittel zum Zweck Guttenberg missbraucht.
    aber eine nette Summe ist die Spende schon.
    Er hätt's ja auch versaufen können.
  9. #148

    -

    Ich heule gleich. Einer, der 600 Millionen schwer ist, brüstet sich damit, dass er 0,005 % seines Vermögens spendet, indem er auf einen Teil seiner Bezüge verzichtet. Das ist das Gleiche, als würde ein Hartz-IV-Empfänger einmal 1,7 Cent an das Rote Kreuz spenden. Sollte man vielleicht einmal versuchen. Ich bin neugierig, wie das Rote Kreuz darauf reagiert. Wegen der Stückelung (kleiner als ein ganzer Cent geht nicht) tun sich am besten zehn Gehartzte zusammen, gehen gemeinsam zum Roten Kreuz und übergeben 17 Cent in Form von 17 nagelneu glänzenden 1-Cent-Kupfermünzen. Und bitte vorher "Bild" und die Lokalpresse informieren wegen der Fotos.
  10. #149

    Der ...

    Zitat von bibernell Beitrag anzeigen
    auch gemacht, auch bei schmalem finanziellen Hintergrund. Dies nur, weil ja in Sekundenschnelle gleich die auftauchen werden, deren Hauptaugenmerk darauf liegen wird, dass DER sich das ja auch leisten kann..
    .. hätte ja als Minister dafür sorgen können das die Witvenrenten bei der BW mal erhöht werden? Hat er aber nicht.
    Aber gut das Sie für die Familien der gefallenen Soldaten spenden wollen. Das können Sie HIER:
    http://www.support-german-troops.de/shwbw.html

    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bw...TKGkZPntz5Ww!/


    Also, machen Sie aus ihrem HÄTTE ich auch gemacht ein HABE ich auch gemacht.