Forum: Blogs
Beziehung mit Wagenknecht: Lafo in Love
Für einige Parteifreunde dürfte es das Traumpaar sein: Der frühere Linken-Chef Oskar Lafontaine hat die Vorzeige-Sozialistin Sahra Wagenknecht als seine Freundin vorgestellt. Politisch präsentieren sich die beiden bereits als eingespieltes Team.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797402,00.html
- #400 15.11.2011 16:13 von
Nachdem Sie mich, werter Forist, mit allgemein gültigen gesellschaftlichen Werten wie "Rechtschaffenheit, Treue und Verlässlichkeit" in die rechte Ecke gerückt haben (!) und meine Erwiederung darauf wohl zensiert wurde - also noch Mal.
Es wirft ein bezeichnendes Bild auf Sie, wenn eigentlich allgemeingültige Werte unserer Gesellschaft einen rechten Anstrich verliehen bekommen und augenscheinlich keine Geltung mehr haben dürfen.
Ein Politiker hat auch in unserer Gesellschaft (noch) eine Vorbildfunktion. Diese Vorbildfunktion in Sachen Ehe, Treue und Partnerschaft hat dieser in diesem Falle verspielt. - #401 15.11.2011 16:25 von
...
Ja sehen Sie, "Gerechtigkeit" ist bei Ihnen jedes zweite Wort.
Die definiert nunmal jeder anders, und ich glaube nicht, dass ich mir noch mal "sozialistische Gerechtigkeit" antun lassen möchte.
Was glauben Sie, was ich so alles ungerecht finde, wenn ich frühmorgens zur Arbeit fahre...und manche nicht... - #402 15.11.2011 16:27 von mixolydisch
- #403 15.11.2011 16:40 von
Noch scheint es so zu sein, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung in Deutschland der Ansicht ist, dass eine Partnerschaft auch ruhig länger dauern darf, mal so gesagt. Ich halte Politiker, die bis zu 5 Ehen hinter sich haben, als beliebige Personen und nur noch bedingt vertrauenswürdig. Vielleicht oute ich mich hier aber auch als altmodisch (was ich dann aber in dieser Beziehung gerne bin) .....
- #404 15.11.2011 17:18 von
Einsicht und Umdenken
Es ist schon beinahe Lächerlich, wie hier einige Aufgrund mangelnder Argumente und in Angesicht der derzeitigen Perma-Finanzkrise versuchen, Oskar und Sahra mit platten und trevialen Sprüchen zu diffamieren, die noch dazu die Privatsphäre der beiden betreffen.
Wie weit muß es eigentlich noch kommen, bis der längst fällige Paradigmenwechsel auch für diese scheinheiligen Kritiker alternativlos wird? - #405 15.11.2011 17:48 von mixolydisch
Korrekturen
Wenn Sie damit die ehemalige DDR meinen, ist das Ihre Sichtweise und haben vermutlich Recht. Es gibt aber auch nicht wenige Ex-DDR-Bewohner, die die EX-DDR positiver sehen: Niedrige Mieten, billige Grundnahrungsmittel usw. Und das waren bestimmt nicht alles linientreue Parteigenossen. Aber das ist eben Vergangenheit - und will kein Mensch mehr. Wenn ich von Sozialisten, Linke oder Kommunisten rede, dann spreche ich von Menschen die völlig anders sozialisiert sind, als die Kriegsgeneration.
Ich sagte schon in einem vorherigen Thread: Die Linken Gruppierungen wissen dieses System durchaus zu schätzen. Niemand ist daran interessiert dieses grundsätzlich abzuschaffen - es geht nur um ein paar kleine aber entscheidenden Korrekturen im wirtschaftlichen Bereich. Wäre es anders, ich wäre der Erste der sich von diesen Gruppierungen abwenden würde. Ich kenne keinen Linken der eine neue sozialistische Diktatur will - auch wenn der politische Gegner ständig was anderes behauptet- Aber das sind nur die üblichen Diffamierungen.
P.S. Kommen sie mir jetzt nicht mit den Schulden der DDR, die waren weit aus geringer. Sie schwanken zwischen 50 und 400 Milliarden DM (!). Wobei man sich denken kann, wer die 400 Milliarden ausgerechnet hat, oder?! Die heutigen Schulden Deutschlands betragen ca. 2 Billionen €. Wo die im Westen doch angeblich das System besser kennen, besser rechnen können und angeblich effizienter sind! - #406 15.11.2011 18:41 von
Die aktuellen Top-Themen



