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Bewerbungen: Zu dick für den Job

CorbisWer dick ist, hat kaum Karriere-Chancen: Übergewichtige Frauen werden bei der Jobsuche benachteiligt, bei der Gehaltserhöhung und Beförderung übersprungen. Bei figurbewussten Chefs haben es Fettleibige besonders schwer, warnen Forscher aus Australien.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...840056,00.html
  1. #140

    Zitat von RudolfHege Beitrag anzeigen
    ...mal wieder das alte Vorurteil bemüht: Dicke fressen zu viel und sind zu faul. Studien zeigen das Gegenteil. Dicke knausern oft mehr mit Kalorien als Schlanke. Und richtig dick macht vor allem das Bemühen, abzunehmen.
    Es gibt sicher Berufe, da ist das Körpergewicht ein wichtiger Faktor. Aber für die meisten Berufe spielt es kaum eine Rolle. Nur der Schlankheitswahn unserer Zeit, der vermutlich mehr Menschen verfrüht unter die Erde bringt als etwas mehr Körperfülle, steckt hinter dieser Diskriminierung.
    Dann wird es doch endlich Zeit für eine Dickenquote.
    Und als Königsdisziplin noch eine Quote für dicke Frauen.

    Spass beiseite.
    Der Chef sollte sich seine Mitarbeiter schon noch nach seinen eigenen Kriterien aussuchen dürfen. Manche darf man halt heuer nicht mehr offen sagen.
    Der Chef wäre aber schön blöd, wenn er das oberflächliche Kriterium 'dick' als KO-Grund nehmen würde und nicht 'fehlende Qualifikation'.
  2. #141

    Ich habe selten...

    ... soviel menschenverachtendes, unkritisches und hirnloses Geplapper gelesen wie in diesem Thread.
    Gerade frage ich mich, wie viele von Ihnen sich eigentlich schon mal die Mühe gemacht haben, den Menschen hinter dem Körper kennenzulernen? Als Personalerin habe ich in meinem Leben einige Menschen eingestellt, und wie im wahren Leben sind auch diese eine bunte Mischung, die ich nicht missen mag.
    Und ja - mein BMI liegt deutlich über 19. Offensichtlich tut dies aber nichts zur Sache, denn genauso offensichtlich mache ich meine Arbeit gut. Achso: 3x/Woche Sport, wenig Alkohol, sehr ausgewogenes Essen in recht kleinen Mengen.

    Noch was? Ja. @Pharina: ich danke Ihnen für Ihr Statement, das sich deutlich von diesem ganzen Mist hier abhebt. Und Ihr Chef scheint auch ein schlauer Mensch zu sein. Grüßen Sie ihn schön.
  3. #142

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Besteht tatsächlich nicht. Die Vertragsfreiheit wird in etlichen Punkten eingeschränkt.

    Was mir in diesem Artikel fehlt ist das gleiche Test mit dicken Männern. Dicke Frauen benachteiligt klingt offenbar viel besser als Dicke benachteiligt
    So lange ich nichts dummes sage wie: 'Die ist fett und hässlich, darum stelle ich sie nicht ein.' habe ich tatsächlich volle Vertragsfreiheit.
  4. #143

    falsche Schlussfolgerung

    ich vermute stark, dass wenn diese Studie nicht nur mit weiblichen, sondern auch männlichen Bewerbern durchgeführt worden wäre die normalgewichtigen ebenfalls den stark übergewichtigen vorgezogen worden wären. Wieso die Studie nur weibliche Bewerber erfasst, kommt mir sinnlos vor, man hätte vlt. eine gemischte oder eine weitere Studie für männliche Bewerber mit denselben Kriterien durchführen sollen.
    In dieser Form schürt das nur wieder dass immer gleiche Credo: Frauen werden überall benachteiligt. (Ich als Frau empfinde das nicht so, auch wenn es vereinzelt natürlich Situationen/Männer gibt, die sich leider so verhalten und das "Frau gehört an den Herd, weil sie sonst nichts kann" Vorurteil schwingen).
    Das Problem bei der hier angesprochenen Adipositas (BMI>30)sind dochwahrsch. in den meisten Fällen falsche Lebensumstände, die grundlegend und langfristig geändert werden müssten. Dass man nicht aus jedem Menschen ein Topmodel machen kann ist völlig klar. Ich kenne viele Leute, die ganz gesund und bewusst leben und die trotzdem laut BMI übergewichtig sind (ich war es eine zeitlang sogar selbst mit BMI knapp 26). Solange sich das in diesem Bereich bewegt,kann man durchaus von genetischer Disposition sprechen. Auf nen BMI>40 kommt aber kaum allein durch "schlechte Gene". ich hab das mal spaßeshalber ausgerechnet: ich müsste über 40kg zunehmen, ob ein BMI von 40 zu erreichen. Das schafft meine genetische Veranlagung definitiv nicht ohne mein aktives Zutun...
  5. #144

    ^^

    Zitat von VoiceOfReason Beitrag anzeigen
    wenn es etwas am menschen gibt, das in mir ekel erregen kann, dann ist es ein erbärmlicher, mitleidloser charakter.
    nehmen wir die hier herrschende Meinung uns zu eigen, kann ich sie beruhigen: Auch user stormking scheint ein übergewichtsproblem im Denkapparat zu haben, ist schon mehrere male festgestellt worden ;)
  6. #145

    Wichtige Frage

    Zitat von sanddornhecke Beitrag anzeigen
    Nur durch Essen dick. Das sind typische Vorurteile. Man kann denjenigen Vorverurteilern nur wünschen, dass sie nie Gewichtsprobleme bekommen.
    Ich bin ja in dem Vorurteil gefangen - so wie auch einig anscheinend unaufgeklärte Mitforisten - dass nur jemand zunimmt, der über längere Zeit mehr Kalorien aufnimmt als er verbrennt.

    Aber bitte schön, ich - wie sicherlich auch die anderen unaufgeklärten Mitforisten - bin ja lernbegierig, und hoffe, dass Sie aus Ihrem reichhaltigen Wissen uns aufklären können.

    Die einfache Frage lautet: Welche physikalischen, chemischen und biologischen Gesetze sind im Spiel, wenn ein Mensch zunimmt, mal aus der Sicht eines Wissenden, der keine Vorurteile hat.

    Bitte!
  7. #146

    Folter

    diese richtig gigantischen Fettquallen, wo ein Oberschenkel mehr Masse hat als der komplette Körper eines Durchschnittsmenschen, die sind, so leid es mir tut, einfach nur eklig.
    Es ist nicht eklig, es ist grausam, wenn man so jemand 8 Std. täglich im Büro sitzen hat und man der permanenten Nahrungszufuhr dieser Person zuschauen muss. Und wehe, wenn irgendjemand das Übergewicht thematisiert! Heulkrämpfe und 3 Wochen krank sind die Folgen.
    Dass der öffentliche Dienst eher die Mauerblümchen einstellt, ist ja bekannt, aber musste es so extrem sein, Chef?
  8. #147

    Manchmal ist es so ...

    Zitat von felisalpina Beitrag anzeigen
    ... soviel menschenverachtendes, unkritisches und hirnloses Geplapper gelesen wie in diesem Thread.
    Gerade frage ich mich, wie viele von Ihnen sich eigentlich schon mal die Mühe gemacht haben, den Menschen hinter dem Körper kennenzulernen? Als Personalerin habe ich in meinem .....
    ... wie ein Kollege es formuliert:
    Ich kann ein Goldstück scheiss... verpacken und es bleibt ein Goldstück. Ich kann Schei... in Gold packen und es bleibt Schei...
    Feiner formuliert:

    Manchmal ist ein gutes Herz und nettes Wesen ungünstig verpackt und nicht immer verbirgt sich hinter einer schönen Verpackung auch ein ebensolches Wesen.
  9. #148

    Zitat von maxibutz Beitrag anzeigen
    "70% aller Frauen sind mittlerweile massiv Uebergewichtig" - Öha - steht das in der Bxxxzeitung? Wie funktionell sind denn solche Behauptungen für die Karriereleiter?
    Hmmm ...

    die Frage ist doch immer wer definiert Übergewicht?
    Ein Freund von mir fitt wie ein Turnschuh und kein Fett auf den Rippen ist nach dem viel zitierten BMI fett wie ein Dachs. Für Frau Supermodell ist selbst ein Gesiterbahngerippe noch fett.
    Dieser Fittnes und Schlankheitswahn gehört für mich zur gleichen Kategorie wie Veganer, Militante-Nichtraucher oder relig. Sekten
  10. #149

    Zitat von sanddornhecke Beitrag anzeigen
    Nur durch Essen dick. Das sind typische Vorurteile.
    Das sind keine Vorurteile, das ist Physik. Ihre Ausreden und Selbstrechtfertigungen sind lächerlich.


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