Bewerbungen für Business Schools: Haareraufen für Harvard

CorbisBewerben ist ein Vollzeitjob. Vor allem, wenn man einen der begehrten MBA-Plätze in Harvard oder Stanford will. Ein halbes Jahr für Anschreiben, Essays und Büffeln für die Aufnahmeprüfung sollte man einkalkulieren. Und wer dann die Zusage bekommt, muss erst mal kräftig zahlen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-889713.html
  1. #1

    Einfach genial, wie sich die Edelkaderschmieden verkaufen. An sich ist ja der Student der "König Kunde", aber hier wird er zum zahlenden Castingteilnehmer.
  2. #2

    Wenn dann wenigstens

    Spitzenleute geformt werden und keine Fachidioten, dann hat sich der ganze Aktionismus gelohnt. Leider haben diese Eliten, wie so viele selbsternannte vor ihnen, nur das eigene Wohl im Blick.
  3. #3

    Toll, insbesondere das Ergebnis....

    Den lt. SPON gibt es dann anschliessend nur schwerlich einen Jobhttp://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/mba-programme-business-schools-buhlen-um-bewerber-a-888941.html...
  4. #4

    sand am meer

    Zitat von hythlodaeus Beitrag anzeigen
    Spitzenleute geformt werden und keine Fachidioten, dann hat sich der ganze Aktionismus gelohnt. Leider haben diese Eliten, wie so viele selbsternannte vor ihnen, nur das eigene Wohl im Blick.
    Ich arbeite mit einigen MBA's aus INSEAD, Harvard und sonstwo zusammen, es sind einige Intelligente dabei, aber auch hier gibt es eine Normalverteilung bei der George Walker Bush sicher am unteren Ende lag (ganz unten) falls er ueberhaupt eine "Pruefung" machen musste. gesunder Menschenverstand (common sence and sound reasoning) sind wichtiger und auch anderswo vorhanden.
  5. #5

    Zitat von ofelas Beitrag anzeigen
    gesunder Menschenverstand (common sence and sound reasoning) sind wichtiger und auch anderswo vorhanden.
    100% Zustimmung.
    Eine Krankenschwester mit gesundem Menschenverstand ist auch besser als ein ausgebildeter Arzt ohne gesunden Menschenverstand.
    Trotzdem wird mir durchscnittliche Arzt meist besser helfen koennen.
    Das liegt daran das wie sie schon sagten der Menschenverstand fast ueberall sehr aehnlich verteilt ist, bei den Schwestern wie bei den Aerzten.

    Gleiches bei den MBAs.
    Lieber einen dummen MBA als einen Dummen ohne Ausbildung. (MBA+)
    Lieber einen schlauen MBA als einen Schlauen ohne Ausbildung. (MBA+)
    Lieber einen schlauen MBA als einen Dummen ohne Ausbildung (MBA +)
    Lieber einen Schlauen ohne Ausbildung als einen dummen MBA. (MBA -)
    --> Geht man davon aus das alle Menschen, MBA oder nicht, gleichschlau sind, ist es in 3 von 4 Szenarien doch besser den MBA zu nehmen...

    Ist es unfair wenn ein Arbeitgeber einen schlauen Bauarbeiter nicht fuer den Vorstand bei Mercedes in Erwaegung zieht? Natuerlich. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit waere der eben niocht geeignet gewesen. Wo die Balance zwischen Voraussieben und Kosten/Nutzen leigen muss aber jede Firma selber beurteilen.
  6. #6

    Glaube eher, dass Bush hat

    Zitat von ofelas Beitrag anzeigen
    Ich arbeite mit einigen MBA's aus INSEAD, Harvard und sonstwo zusammen, es sind einige Intelligente dabei, aber auch hier gibt es eine Normalverteilung bei der George Walker Bush sicher am unteren Ende lag (ganz unten) falls er ueberhaupt eine "Pruefung" machen musste. gesunder Menschenverstand (common sence and sound reasoning) sind wichtiger und auch anderswo vorhanden.
    genau verstanden, um was es in diesen Eliteschmieden geht und ist somit deutlich intelligenter als die Leute die glauben, dass gute Noten mit Intelligenz voraussetzen ;)

    Ich bin der Meinung, so gut wie keiner, der eine Elite Business School absolviert hat, im Grunde genommen dumm sein kann.

    Ich sehe eher das Problem, dass es füreinen MBA-Absolventen einer Elite-Schmiede schwer ist, als "High Potential", dem im Unternehmen Fehler verziehen werden, die anderen den Kopf kosten würden, einen einwandfreien Charakter zu wahren.
  7. #7

    aha

    Frau Schwertfeger,

    ich erinnere mich dunkel, gerade vor ein paar Tagen einen BEricht von ihnen gelesen zu haben, wo genau das Gegenteil drin stand. Nicht "begehrte MBA" Plätze, sondern irgendwas von Bewerberzahlen rückläufig, schlechtes Image... können Sie sich nicht entscheiden oder bringen zwei Artikel einfach mehr als einer (finanziell für sie?)
  8. #8

    Alles halb so wild

    Der Bewerber durchläuft also ein Auswahlverfahren, um an seiner Wunschuni angenommen zu werden. Wäre das für so manchen Beruf in Deutschland nicht auch wünschenswert (z.B. Lehrer, Erzieher)? Auf der anderen Seite: es gibt auch hier schon Berufe, in denen der Bewerber ein Assessment Center durchläuft: Physiotherapeuten oder Logopäden. Als angehende Logopädin habe ich ebenfalls ein Auswahlverfahren (ein Essay unter Zeitdruck im Eigenungstest verfassen, neben Vortrag (auswendig), vorsingen, Hörüberprüfung, persönliches Gespräch) erlebt, auf das ich mich ebenso wie der Bewerber im Artikel Monate vorher vorbereitet habe. Ich finde das nur natürlich.
  9. #9

    Zustimmung!

    Ich kann hachja nur zustimmen. Ständig (auch in vielen Kommentaren) wird rumgenörgelt, dass die Falschen ins Management kommen. Da ist das doch eine einmalige Möglichkeit, die richtigen Personen herauszufiltern. Wenn Business Schools diese Aufgabe ernst nehmen, kann das nur von Vorteil für die gesamte Gesellschaft sein (wie z.B. auch ein Auswahlverfahren für ein Lehramtsstudium sinnvoll wäre).