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Bewerber-Fehltritte: "Er gab dem Gesprächsleiter einen Abschiedskuss"

Ein Vorstellungsgespräch ist auch ein Stresstest. Da kann so einiges schiefgehen. In einer Umfrage berichten Arbeitgeber aus ganz Europa über die kuriosesten Missgeschicke - von der "High Five"-Begrüßung bis zum Kandidaten mit dem "Ich hasse Arbeit"-T-Shirt.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...804367,00.html
  1. #10

    Nach 5 Minuten ...

    ... weiß man tatsächlich, ob der Kandidat der richtige ist. Ich kann das aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Es funktioniert aber nur unter zwei Voraussetzungen: Langjährige! Erfahrung und eine Firma, die man bis in den Winkel gut kennt (also nicht im Großunternehmen).
  2. #11

    Bewerberfehltritte -

    liest man in einem Wort viel einfacher.
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So richtig gerecht geht es bei Bewerbungsgesprächen nur selten zu. Selbst wenn Personaler jedem Kandidaten eine faire Chance geben, bleibt doch ein mächtiges Gefälle: Die einen wollen etwas, die anderen haben es. Hier die Nervosität, dort routinierte Gelassenheit. Auf der einen Seite des Tisches ein Anfänger, auf der anderen Profis.
    Wer sowas schreibt, hat wohl noch nie "auf der anderen Seite des Tischs" gesessen.

    Beide Seiten wollen etwas. Beide Seiten haben etwas (aber keiner von beiden weiß so genau, wie viel die andere Seite wirklich anzubieten hat). Und ja, auch die Leute, die Einstellungsgespräche führen machen das irgendwann zum ersten Mal....
  4. #13

    Null-Artikel

    Als Tippgeber taugt der Artikel nix, auch sein Unterhaltungswert hält sich angesichts der platten Übertreibungen arg in Grenzen.
    Fazit: klassischer Null-Artikel um mit Archiv-Material die Klickrate etwas aufzupimpen. Leute, ehrlich...
  5. #14

    Niveau?

    Die Beschränktheit derjenigen, die die angedeuteten Vorfälle zum Anlass nahmen jemanden nicht einzustellen wird noch überboten durch einen Artikel, der so tut als sei selbstverständlich das jeweilige Verhalten unangebracht und das auch noch in einem Maße das es einstellungsrelevant sei. Was befähigt denn diese Leute zu ihren Entscheidungen als ein kümmerliches Bisschen Macht, dass man sich irgendwie erworben oder ergaunert hat. Weshalb muss man die von diesen Leuten vertretenen Werte denn teilen oder wenigstens nicht lächerlich finden?
  6. #15

    Aha

    Zitat von dafor Beitrag anzeigen
    Die Beschränktheit derjenigen, die die angedeuteten Vorfälle zum Anlass nahmen jemanden nicht einzustellen wird noch überboten durch einen Artikel, der so tut als sei selbstverständlich das jeweilige Verhalten unangebracht und das auch noch in einem Maße das es einstellungsrelevant sei. Was befähigt denn diese Leute zu ihren Entscheidungen als ein kümmerliches Bisschen Macht, dass man sich irgendwie erworben oder ergaunert hat. Weshalb muss man die von diesen Leuten vertretenen Werte denn teilen oder wenigstens nicht lächerlich finden?
    Ich verstehe Sie nicht. Ich würde grundsätzlich niemanden einstellen, der sich beim Gespräch nur in irgendeiner Weise (für mein Dafürhalten) inadäquat benimmt. Ich weiß meistens schon nach einer Minute, wenn jemand für meine Firma NICHT in Frage kommt.
  7. #16

    Zitat von b_russel Beitrag anzeigen
    [...]
    Beide Seiten wollen etwas. Beide Seiten haben etwas (aber keiner von beiden weiß so genau, wie viel die andere Seite wirklich anzubieten hat). Und ja, auch die Leute, die Einstellungsgespräche führen machen das irgendwann zum ersten Mal....
    So ist es. Als Manager wird man nicht zuletzt daran gemessen, dass man qualifiziertes Personal einstellt. Der Druck hier den richtigen Kandidaten auszuwaehlen, ist leider extrem hoch. Ich persoenlich empfinde die Rolle des Kandidaten entspannter als die des Gespraechsleiters.
  8. #17

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von Prodrive Beitrag anzeigen
    Das gilt vielleicht für das zweite Gespräch, wenn ein Kandidat in die engere Wahl gekommen ist. Beim Erstgespräch hat ein Gremium nichts zu suchen.
    Es soll Firmen geben, da gibt es nur ein einziges Gespräch...
  9. #18

    Zitat von ooyoo Beitrag anzeigen
    Ich verstehe Sie nicht. Ich würde grundsätzlich niemanden einstellen, der sich beim Gespräch nur in irgendeiner Weise (für mein Dafürhalten) inadäquat benimmt. Ich weiß meistens schon nach einer Minute, wenn jemand für meine Firma NICHT in Frage kommt.
    Das sei Ihnen unbenommen. Mir geht es darum, dass Verhalten nur vor dem Hintergrund einer bestimmten Kultur sinnvoll beurteilt werden kann. Wenn ein einstellungsberechtigter meint eine bestimmte Kultur sei fehl am Platz ... Na ja, vielleicht hat er ja recht. Die im Artikel genannten Gründen sind, wenn ich richtig erinnere, allesamt nicht auf eine inhaltliche Qualifikation bezogen. Ich würde in einer Einstellungssituation mehr darauf achten als darauf, ob der Kandidat oder die Kandidation die in Deutschland üblichen Regeln kennt bzw. angemessen praktiziert.
  10. #19

    Zitat von dafor Beitrag anzeigen
    Das sei Ihnen unbenommen. Mir geht es darum, dass Verhalten nur vor dem Hintergrund einer bestimmten Kultur sinnvoll beurteilt werden kann. Wenn ein einstellungsberechtigter meint eine bestimmte Kultur sei fehl am Platz ... Na ja, vielleicht hat er ja recht. Die im Artikel genannten Gründen sind, wenn ich richtig erinnere, allesamt nicht auf eine inhaltliche Qualifikation bezogen. Ich würde in einer Einstellungssituation mehr darauf achten als darauf, ob der Kandidat oder die Kandidation die in Deutschland üblichen Regeln kennt bzw. angemessen praktiziert.
    Ein potentieller neuer Mitarbeiter muss mit den neuen Kollegen, seinen Vorgesetzten, evtl. Kunden und anderen externen Kontakten zurechtkommen und ggfl. die Firma repräsentieren.
    Gewisse Umgangsformen gehören einfach dazu. Höflichkeit hat miestens wenig mit Kultur, sondern eher mit Respekt zu tun. (Es geht bei den Besipielen ja nicht um übertriebene Anforderungen an die Umgangsformen, dass jemand etwa die Anwesenden in der falschen Reihenfolge begrüsst hat oder dergleichen)


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