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Bewerber-Diskriminierung an US-Unis: John sticht Jennifer aus

dapdFrauen haben es schwerer, wenn sie sich um eine Wissenschaftlerstelle bewerben. Das ergab ein Test einer Forschergruppe der Uni Yale: Unter identischen Bewerbungen bewerten Dozenten die männliche besser als die weibliche. Überraschend: Auch Frauen ließen sich von Vorurteilen leiten.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-858071.html
  1. #1

    Vorurteile ?

    ...kapiere gar nichts mehr. Wir haben von den SPON Feministen gelernt, dass Frauen eh die besseren Menschen sind und in allen Bereichen unterdrückt werden. Jetzt haben sie plötzlich Vorurteile (bisher vollkommen unbekannt) und schießen sich damit auch noch in's eigene Knie. Um Erklärung wird gebeten...
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauen haben es schwerer, wenn sie sich um eine Wissenschaftlerstelle bewerben. Das ergab ein Test einer Forschergruppe der Uni Yale: Unter identischen Bewerbungen bewerten Dozenten die männliche besser als die weibliche. Überrasche nd: Auch Frauen ließen sich von Vorurteilen leiten.

    Studie zu Frauen in der Wissenschaft: Dozenten bevorzugen Männer - SPIEGEL ONLINE
    Junge Männer haben gegenüber jungen Frauen immer den Bewerbungsvorteil, dass sie nunmal nicht schwanger werden können. Somit dürfte der hier beschriebene Effekt nicht ausschließlich die Folge von Vorurteilen sein...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauen haben es schwerer, wenn sie sich um eine Wissenschaftlerstelle bewerben. Das ergab ein Test einer Forschergruppe der Uni Yale: Unter identischen Bewerbungen bewerten Dozenten die männliche besser als die weibliche. Überraschend: Auch Frauen ließen sich von Vorurteilen leiten.
    Wenn die Studie von einer Forschergruppe einer us-amerikanischen Hochschule durchgeführt wurde, ist dieses Ergebnis überhaupt für z. B. Europa oder gar Deutschland repräsentativ? Ich glaube nämlich nicht.
  4. #4

    Frauen wollen keine Frauen

    Ist doch klar, dass Frauen keine Konkurrenz in ihrem Betrieb haben wollen und daher eher den männlichen Bewerber bevorzugen.
    Ist doch in der Personalabteilung auch nicht anders. Und wenn Frau dann auch noch halbwegs gut und nicht nach Mauerblümchen aussieht- bye bye Job.
  5. #5

    Weibliche Bewerber müssen geringere Qualifikationen aufweisen als männliche, von der Sportnote über die Universitätszulassung bis hin zum Vorstandsposten - Quotenregelung sei Dank. Da ist es absolut logisch und rational, weibliche Bewerber kategorisch als unfähiger einzuschätzen.
    Die Opfer: Alle fähigen Frauen, die auch ohne Bevorzugung männlichen Konkurrenten überlegen wären.
    Die Lösung: Sexistische Quoten ersatzlos abschaffen und anonyme Bewerbungs- und Bewertungsverfahren einführen.

    Auch andere Gründen sprechen dafür, etwa unterbewusstem sexuellem Rivalitätsdenken, falls Bewerber und Personalchef beide weiblich sind. Ist ja auch nicht weiter schlimm - wichtig ist, dass man sich dessen bewusst ist und Chancengleichheit (nicht Ergebnisgleichheit!) herstellt.
  6. #6

    Ob das die ganze Wahrheit ist?

    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Entscheidung von einem Mann für einen Mann und nicht für die weibliche Bewerberin, auch auf die Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu tun haben können, Zuhause, in der Ehe, etc. Umgekehrt ist das natürlich auch vorstellbar, dass eine weibliche Entscheidungsträgerin sich aus gleichen Gründen eher für eine Frau unter den Bewerbern entscheidet. Oder etwa doch nicht? Die weibliche Bewerberin könnte ja eine Konkurrentin (privat oder fachlich) werden.
  7. #7

    0 auf 0

    Da Mädchen ebenso nachgewiesenermaßen bei gleichen Leistungen bessere Benotungen erhalten, da ihre angepasste Art möglicherweise den benotenden zumeist Lehrerinnen eher als Positives Verhalten belohnt wird, handelt es sich ausschließlich um eine Wiederherstellung der Chancengleichheit.
  8. #8

    Einstellungen beruhen auf Erfahrungswerte und Wahrscheinlichkeiten

    Was der SPON Artikel (ebenso wie Feministen) nicht verraten werden ist nämlich: der Grund weshalb John für Kompetenz 4 Punkte und Jennifer nur nur 3,3 Punkte erhielt ist, weil John sich erfahrungsgemäß während des Studiums 20% länger im Labor aufgehalten hat als Jennifer. Weil John im durchschnitt 1.7 Praktikas mehr gemacht hat als Jennifer.
    Der Grund weshalb der Einstiegsgehalt von John 30.200 US-Dollar und von Jennifer nur 26.500 Dollar beträgt ist weil John im Durchschnitt 7 Jahre länger arbeiten wird als Jennifer. Zudem wird John in den nächsten 20 Jahren ungefähr 600 Überstunden mehr als Jennifer machen und länger bei der Arbeit sein. Jennifer wird in den nächsten 8 Jahren im Durchschnitt jeweils 47 Minuten früher als John nach Hause gehen und weitaus seltener für Überstunden sich bereit erklären.
  9. #9

    Zitat von romeov Beitrag anzeigen
    ...kapiere gar nichts mehr. Wir haben von den SPON Feministen gelernt, dass Frauen eh die besseren Menschen sind und in allen Bereichen unterdrückt werden. Jetzt haben sie plötzlich Vorurteile (bisher vollkommen unbekannt) und schießen sich damit auch noch in's eigene Knie. Um Erklärung wird gebeten...
    Ich kapiere auch nichts mehr. Wir haben von fast allen männlichen SPON-Foristen zu solchen Themen immer wieder gelernt, dass Diskriminierung gegen Frauen ein wildes Hirngespinst von Feministen ist. Jetzt zeigt eine offenbar sehr seriöse Studie, dass sie sehr real und quantifizierbar ist. Ich bitte um Erklärung...

    Etwas weniger sarkastisch: Wer hat denn behauptet, dass Frauen gegen Vorurteile immun sein sollen? Dass auch Frauen gegen Frauen diskriminieren, zeigt doch nur, dass eben im Normalfall keine "geheimen Männerbünde" im Spiel sind, sondern dass es sich dabei wohl eher um unbewusste Vorurteile handelt. Das heißt, das so oft beschworene "Bauchgefühl", mit dem sich selbstherrliche Personalverantwortliche (auch in diesen Foren hier) immer so gerne rühmen, liegt daneben!

    Anstatt sich jetzt wieder in gegenseitige Schuldzuweisungen zu verbeißen ("unbewusst" klingt mir auch nach "unabsichtlich" und damit "nicht schuldfähig"), sollte man vielleicht eher einfach mal diese Studie zum Anlass nehmen, diesem trügerischen "Bauchgefühl" endlich ein angemessenes Maß an Skepsis entgegenzubringen, und nach Lösungen suchen, wie man dem übermäßigen Vertrauen auf solche Feng-Shui-haften Auswahlkriterien sinnvoll gegensteuern kann...








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