CorbisSicher haben Sie nichts zu verbergen, oder? Frech fordern manche US-Arbeitgeber von Bewerbern die Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken - Schluss mit der Privatsphäre. Jetzt wollen Senatoren verhindern, dass Job-Kandidaten ihr Passwort bei Facebook oder LinkedIn herausrücken müssen.
http://www.spiegel.de/karriere/ausla...824036,00.html
So geht das im Land der begrenzten Unmöglichkeiten.Das Land mit der Mogelpackung,wo Freiheit draufsteht ist Erniedrigung drin.Schön wäre es wenn auch unsere Bevölkerung etwas vorsichtiger im Umgang mit diesem Land wäre und nicht alles frißt was aus der neuen Welt hier anlandet.
Sicherlich ist die Vorgehensweise des Personalers nicht gerade feinfühlig, aber die virtuelle Identität ist heutzutage ein Teil der Person. Wer mehr über den Bewerber erfahren möchte, kann und soll sich ruhig im Netz informieren.
Facebook ist eine tolle Sache mit Freunden über der ganzen Welt verteilt in Kontakt zu bleiben. Ich möchte dieses Medium nicht missen. Die Frage ist jedoch wie man sich darin verhält. Im Grunde ist es ganz einfach: Wer sich auf den Marktplatz seiner Stadt stellt und dort die Hosen herunterlässt, soll sich nicht wundern, wenn er sich am nächsten Tag auf der Titelseite eines Boulevardmagazins wiederfindet.
So ist es bei Facebook auch, wer meint, die letzten Bilder der Semesterfete mit entsprechendem Hangover oder vom letzten Springbreak-Trip posten zu müssen und sich dann über sein schlechtes Image beschwert – selbst schuld. In der realen und der virtuellen Welt verhält man sich besser so, dass das eigene Verhalten nicht zum Boomerang wird, oder man lebt damit.
Sowohl in den USA als auch in Deutschland würde ich mein Passwort nicht rausrücken und bei Ablehnung die Firma verklagen. In den USA wohl mit größeren Gewinnchancen und auch mit Aussicht auf richtig großes Geld, während in Deutschland maximal drei Monatsgehälter auf den angedachten Job drin sein sollten.
Ich verstehe auch nicht, warum man sich als Arbeitgeber derartig angreifbar macht. Oder machen das inzwischen alle?
Lol. Von mit existieren in Facebook Fotos, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie überhaupt gemacht worden sind. Die werden dann einfach von wem auch immer hochgeladen und getagt - fertig.
Da existieren auch Fotos von Leuten, die nicht einmal einen Facebook-Account haben. Hochladen, tagen, passt schon.
In Facebook muss man sich wirklich nicht die Mühe machen, die Hosen selber herunterzulassen. Das können auch andere tun - völlig unbemerkt. Und wenn dann erst mal jeder automatisch getagt wird, dann wird's richtig lustig, wenn irgendwelche Hools Fotos hochladen, auf denen man zufälligerweise im Hintergrund zu sehen ist. Oder rechte Spinner. Oder linke Spinner. Oder wer auch immer.
Stefan
Wenn der Personalmanager (oder sein Beauftragter) sich mit dem erfragten Passwort bei den entsprechenden Sites einwählt, begeht er eine Straftat - Zugang zu einer EDV-Anlage ohne Autorisierung. Schließlich hat sich der Bewerber in den AGB (ok, Terms and Conditions) der Site verpflichtet, seine Zugangsdaten nicht weiterzugeben, somit hat der Personalmanager, auch wenn er über die Zugangsdaten verfügt, keine Autorisierung durch den Betreiber der Site erhalten.
Auch in den USA ist das nicht erlaubt. Als Bewerber würde ich den Personalmanager auf diesen strafrechtlichen Aspekt hinweisen.
Glaube ich gerne.
Miliionen leichtgläubiger Menschen veröffentlichen Ihr Privatleben welches Facebook vermarktet. Wo kämen wir denn dahin wenn Recruiter diese Informationen kostenlos bekämen ? Wenn das Schule macht wäre die Geschäftsidee in Gefahr.
Ansonsten ist alles zu Facebook gesagt.