Bevölkerungsrekord: Die Welt ist*nicht genug

Sieben Milliarden*Menschen bevölkern die Erde - und alle wollen essen, trinken, einkaufen, in Wohlstand leben. Schon jetzt verbrauchen sie mehr, als der Planet langfristig bieten kann. Forscher wollen*der verhängnisvollen Entwicklung mit neuen Technologien begegnen. Doch das allein reicht nicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...794203,00.html
  1. #1

    Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

    Es braucht nicht mehr Fläche, sondern Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Es braucht keine 2kg Fleisch die Woche, 300g reichen völlig aus.
    Man muss auch nicht doppelt soviel Nahrungsmittel kaufen, wie man verbraucht (wie in der westlichen Welt üblich).
    Umstellung auf weniger Fleischkonsum, besseres Einkaufsverhalten, und dann keine Flächen mehr für Energieproduktion nutzen. Von 17Mio Hektar Agrarfläche werden in Deutschland allein 2Mio Hektar für Energieproduktion genutzt.

    Wir schmeissen soviel Nahrungsmittel weg, und produzieren sinnlos riesige Mengen Fleisch, verschwenden Ackerfläche für Energiepflanzen.
    Die Welt könnte locker 10-12Mrd Menschen ernähren, aber nicht mit dem jetzigen westlichen Lebensstil. Nicht wenn unser Lebensstil Vorbild für die restliche Welt bleibt und alle uns nacheifern wollen.
  2. #2

    am dt. wesen

    auch hier könnte deutschland vorbild sein und, statt die einwanderung zu fördern, die bevölkerungsdichte sinken lassen
  3. #3

    Was wir

    Was wir dringend benötigen ist ein Stopp des Bevölkerungswachstums. Und zwar schnellst möglich. Alles andre ist Wunschdenken.
  4. #4

    wenigstens

    ist der Artikel folgenbewusst und nicht wie immer noch oft als Verheißung zum Weltbevölkerungswachstum geschrieben. Aber die Sprengkraft ist in Wissenschaftssprech noch immer verborgen und die ist für mich nicht primär in der Kannibalisierung der natürlichen Ressourcen zu suchen, sondern in der tatsächlichen Endlichkeit der Versorgungsfähigkeit dieser Weltbevölkerung und den Folgen, die früher Wikingerfahrt, Kreuzzüge, Maya-Bürgerkrieg auf Yucatán hießen oder aktuell islamischer Dschihad heißen.

    Selbstbeschränkung ist nicht nur in Ernährungsgewohnheiten zu suchen, sondern eben auch in der Reproduktion, egal wie moralisch oder ethisch zweifelhaft dies bewertet wird.
  5. #5

    Reines Wunschdenken

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Es braucht nicht mehr Fläche, sondern Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Es braucht keine 2kg Fleisch die Woche, 300g reichen völlig aus.
    Man muss auch nicht doppelt soviel Nahrungsmittel kaufen, wie man .....
    Fakt ist aber das der Rest der Weltbevölkerung genau nach dem westlichen Lebensstil strebt. Und wer will es ihnen verdenken.
  6. #6

    Weniger Menschen statt mehr Nahrung

    Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion ist die falsche Lösung. Man sollte vielmehr durch weltweite, rigorose Geburtenkontrolle dafür sorgen, dass sich die Menschheit nicht weiter so vermehrt wie bisher. Das mag für einige vielleicht faschistoid klingen, aber wenn es die einzige Alternative zum globalen Kollaps darstellt?

    Früher hieß es doch mal, dass der Papst mit seinem Verhütungsverbot für die Bevölkerungsexplosion in den christlich geprägten Teilen der dritten Welt verantwortlich sei. Falls dies noch zutreffen sollte: Warum greift man hier nicht durch massive Aufklärungsarbeit ein? Hat man etwa Angst vor der mächtigen Lobby der Kirche?
  7. #7

    Grundsätzliches zum Bevölkerungsproblem

    Die ganze Debatte, die man zu diesem Thema lesen kann, hat zumeist einen Fehler: es wird nur gefragt, wie denn so viele Menschen versorgt werden können.

    Doch das ist der grundsätzliche Fehler: ein nachhaltiges Leben ist für eine so große Bevölkerungsmenge, die auch noch weiter wächst, langfristig nicht möglich. Es geht eigentlich um die Frage, wie ein Weg beschritten werden kann, der schon mittelfritig die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten wieder sinken läßt.
    Der Mensch muß endlich begreifen, das er durch seine ungebremste Vermehrung vom Bewohner dieses Planeten zum Parasiten geworden ist, der die Lebensgrundlagen für sich und andere Spezies vernichtet.

    Solange er diese grundlegende Erkenntnis nicht in seinem Handeln und Planen zum Maßstab macht, sind alle Bemühungen nur ein Herauszögern der Selbstvernichtung.
  8. #8

    Machen Sie dann den Anfang?

    Zitat von Katzenfreund Beitrag anzeigen
    Was wir dringend benötigen ist ein Stopp des Bevölkerungswachstums. Und zwar schnellst möglich. Alles andre ist Wunschdenken.
    Werden Sie mit gutem Beispiel vorangehen?
  9. #9

    Anstatt eine Wachstunseibschränkung für die

    Menschheit zu fordern, sollte man darangehen, den Planeten
    so herzurichten, daß er 1000 Millarden ernähren und
    menschenwürdig unterbringen kann, im Namen des HERRN !

    Auch wenn jedem nur noch 1 Quadratmeter Privatfläche bleibt :
    seid furhtbar und mehret Euch !