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Bevölkerungsrekord: Die Welt ist*nicht genug

Sieben Milliarden*Menschen bevölkern die Erde - und alle wollen essen, trinken, einkaufen, in Wohlstand leben. Schon jetzt verbrauchen sie mehr, als der Planet langfristig bieten kann. Forscher wollen*der verhängnisvollen Entwicklung mit neuen Technologien begegnen. Doch das allein reicht nicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...794203,00.html
  1. #60

    einen Titel

    Zitat von Beduine Beitrag anzeigen
    Werden Sie mit gutem Beispiel vorangehen?
    Ironischerweise tut Deutschland doch genau das. Bei einer weltweiten Geburtenrate auf deutschem Niveau, gäbe es kein Bevölkerungswachstum mehr. Selbst bei 2 Kindern pro Paar gäbe es noch kein Bevölkerungswachstum. Sich auf max 2 Kinder zu beschränken erscheint mir durchaus zumutbar.

    Wenn man sich anschaut, dass das Bevölkerung zur Zeit exponentiell gen unendlich gesteigert wird, muss man kein Genie sein das die Bevölkerung früher oder später die verfügbare Nahrung übersteigt.

    Oder denkt hier jemand ernsthaft, dass sich die Nahrungsproduktion auch unendlich steigern lässt?
  2. #61

    Warum auch?

    Zitat von Katzenfreund Beitrag anzeigen
    Natürlich ich werde keinen Nachwuchs haben.
    Ist vielleicht auch gar nicht von Nachteil für die Allgemeinheit. Im Alter allerdings werden Sie sich dann hilfesuchend nach den Nachkommen der in Ihren Augen unverantwortlich Gehandelten umsehen. Es sei denn, Sie erschießen sich rechtzeitig oder greifen zu ähnlich wirkenden Mitteln! Wer verhält sich denn nun eigentlich parasitär?
  3. #62

    WIR ALLE sind die Überbevölkerung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sieben Milliarden*Menschen bevölkern die Erde - und alle wollen essen, trinken, einkaufen, in Wohlstand leben. Schon jetzt verbrauchen sie mehr, als der Planet langfristig bieten kann. Forscher wollen*der verhängnisvollen Entwicklung mit neuen Technologien begegnen. Doch das allein reicht nicht.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...794203,00.html
    Es gibt doch den berühmten Witz, wo einer vom Auto aus zu Hause anruft: "Ich komme später, ich stehe gerade im Stau." und als Antwort bekommt: "Du stehst nicht im Stau, du bist der Stau."
    So ähnlich ist es mit der Überbevölkerung auch. Ja, natürlich, auch ich selbst bin die Überbevölkerung. Wie jeder von uns.

    Wenn man nicht zu den rabiaten chinesischen Methoden der "Ein-Kind-Politik" greifen will, ist das einzige, was langfristig zur Senkung der Geburtenrate führt, die Bildung der Frau. Denn es scheint inzwischen festzustehen, dass, als statistische Korrelation und weitestgehend unabhängig von der jeweiligen Religion, eine Frau i.d.R. je weniger Kinder hat, je gebildeter sie ist:

    http://www.nytimes.com/roomfordebate...or-playgrounds

    (Natürlich bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel.)

    Selbst Präsident Erdogan in der Türkei sieht sich gezwungen, türkische Frauen zu bitten, mindestens drei Kinder zu bekommen, weil die das, mutmaßlich auf Grund der auch in der Türkei fortgeschrittenen Frauenbildung, nicht mehr von sich aus tun:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/e...erkei-1.261927

    D.h. Frauenbildung überall auf der Welt im Allgemeinen und in der dritten Welt im Besonderen ist unserem eigenen Interesse.
  4. #63

    Die Natur

    kennt Mittel und Wege, eine ausser Kontrolle geratene Population zu dezimieren. Das geschieht über Seuchen, Vernichtungskampf um Ressourcen und das Sterben der Alten und Schwachen.

    Und man darf sicher sein, dass in den Labors genug biologische Kampfstoffe lagern, um den Resistenten einen Neuanfang und der Natur die verdiente Erholung zu gönnen, wenn es der Vernunft-begabte Mensch nicht schafft seine zerstörerischen Gewohnheiten zu ändern.
  5. #64

    ...

    Zitat von Taugur Beitrag anzeigen
    Warum sollte es denn Ziel sein möglichst viele Menschen mit irgendeinem niedrigen Lebensstandard auf der Weltkugel unterzubringen?
    Da muss Lebensqualität über -Quantität gehen.
    Es sollte doch besser sein mit 3Mrd (oder eine andere sinnvolle, niedrige Zahl) im Luxus auf der Welt zu siedeln und dabei noch genügend Raum für ungenutzte Wildnis übrig zu lassen.
    Wir müssen global aus diesem Schneeballsystem aussteigen. Menschen können planvoll handeln und müssen nicht wie eine Bakterienkolonie die ganze Petrischale bis zum Kollaps überwuchern.
    Ja richtig, aber das kommt erst in der übernächsten Zivilisationsstufe. Bis dahin wird es noch ein langer, steiniger Weg und es müssen erst alle nicht-sinnvollen Möglichkeiten ausprobiert werden.
  6. #65

    Zu kurz gedacht

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Es braucht nicht mehr Fläche, sondern Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Es braucht keine 2kg Fleisch die Woche, 300g reichen völlig aus.
    Man muss auch nicht doppelt soviel Nahrungsmittel kaufen, wie man verbraucht .....
    Hört sich ja auf den ersten Blick gut an, ist aber tatsächlich eine Illusion. Natürlich könnten Europäer und Amerikaner auf einen Teil ihres Fleischkonsums verzichten. Nur - und dies ist der Knackpunkt - viele Menschen haben kein Fleisch, dass Menschen für eine gesunde Ernährung benötigen. Insoweit haben wir ein Verteilungsproblem, wenn wir aber allen Menschen ausreichend Fleisch und Fisch für eine gesunde Ernährung zur Verfügung stellen wollen, müssen wir noch mehr Fleisch produzieren, als wir bisher produzieren, selbst dann, wenn ab sofort kein Gramm Fleisch mehr im Müll landet.

    Komme mir bitte jetzt niemand, er esse keine tierischen Produkte und sei auch gesund. Das funktioniert nur im Rahmen einer speziellen Pflanzendiät, sonst wird man krank und die Lebenserwartung sinkt erheblich. Der Mensch hat sich im Verhältnis zu den anderen Menschenaffen nicht nur äußerlich, in der Art der der Fortbewegung (2 statt 4 beinig) und der Größe seines Gehirns geändert, wir haben auch einen anderen Magen- und Darmtrakt erworben, der typisch für Allesfresser ist. Wir sind schlicht und ergreifend biologisch nicht für reine Pflanzenernährung gebaut. Zwischen Fleisch für alle und Erhöhung der durchschnittlichen Lebenserwartung besteht ein Zusammenhang.

    Genauso verhält es sich mit der ständigen Wasserdiskussion, selbst wenn wir in Deutschland (Deutschland ist übrigens eines der wasserreichsten Länder der Erde!) Wasser nur noch zum Trinken verwenden würden, davon haben die Menschen in der Sahel-Zone gar nichts, weil das eingesparte Wasser dann trotzdem in Nordsee und Ostsee fließt und nicht nach Afrika. Insoweit könnte man allenfalls den Schwachsinn abstellen, dass in wasserarmen Gegenden Agrarprodukte für Europa hergestellt werden, und damit letztlich diesen Gegenden noch weiteres Wasser entzogen wird, nämlich das, was für die Produktion der Agrarprodukte benötigt wird. Letztlich ist das ein Wasserexport aus wüstenähnlichen Gebiete in wasserreiche Gebiete. Aber dies würde nur örtlich begrenzt die menschengemachte Verschärfung des Wasserproblems zurückfahren, aber das Grundproblem nicht lösen, denn das ist Folge des Klimasystem der Erde und auch ohne Klimawandel ist dieses Problem nicht lösbar, es sei denn, wir entwässern Deutschland mit weltumspannenden Wasserpipelines, was technisch nicht möglich ist und Teile unserer Ökosysteme zerstören würde, insbesondere die in Nord- und Ostsee.

    Wir brauchen nicht nur eine gerechtere Verteilung der Lebensmittel, wir brauchen auch einen Rückgang der Weltbevölkerung, sonst löst die Natur das Problem irgendwann auf ihre Art und Weise.
  7. #66

    Denken!

    Zitat von Paul Panda Beitrag anzeigen
    Ironie ein:
    Vorschlag: Sie fahren mit Ihrem Auto jede Woche einmal kurz nach Afrika und verteilen dort die Lebensmittel, die bei Ihnen zuhause übriggeblieben sind. Wenn sich jeder Deutsche ein Beispiel daran nimmt und dasselbe tut, wird der Hunger in dieser Region sicher bald ein Ende haben.
    Ironie aus.
    Wie wäre es denn damit, so zu wirtschaften, so zu handeln, dass das was ÜBRIG BLEIBT, erst gar nicht FÜR UNS produziert werden muss (und weggeworfen wird), demnach FÜR ANDERE zur Verfügung steht. Wenn sich jeder Deutsche, auch SIE .......!
  8. #67

    ...

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Ich versteh den Fatalismus nicht. Es gibt doch immer wieder Beispiele die zeigen, dass sich solche Entwicklungen auch umkehren können, bzw. anders ablaufen.
    Ja, es KANN sich im Prinzip umkehren/anders ablaufen. Wird es aber wahrscheinlich nicht.
    Der Fortschritt, wirtschaftlich, wissenschaftlich.. (in allen Bereichen außer der Intelligenz, die ja der öffentlichen Meinung nach nicht mehr verbessert werden kann) nach dem die Politik, die Wirtschaft, die ganze westliche Welt zu streben scheint ist das, was diese Erde kaputt macht. Und warum aufhören damit? Dass die Welt zu Grunde geht sieht ja niemand... Flutkatastrophen hier, Finanzkollaps da, Hurrikan hier... was macht das schon? Das Gesamtbild ist ja noch in Ordnung... so wird es überall dargestellt, weil niemand es wahrhaben will, dass wirklich etwas nicht stimmt. Wenn sich das jemand hohen Ranges eingestehen würde, müsste sich ja etwas verändern... dann würde ja unsere ganze Gesellschaft auf einmal anders funktionieren, da gefällts uns so doch besser, also lassen wir es lieber so laufen, und schauen was passiert.

    Schade, dass am Ende der Vernunft noch so viel Probleme über sind...
  9. #68

    Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

    Zitat von leser_81 Beitrag anzeigen
    Dann fangen Sie doch bitte mit Gutem Beispiel an !
    Das Problem ist, der Mensch ist nun einmal ein Egoist. Das liegt in der Natur des Menschen.

    Warum soll ich also auf mein Steak zweimal die Woche verzichten, nur damit irgendwelche Menschen die ich garnicht kenne in Afrika was zu essen haben ?
    Wenn man seltener Fleisch einkauft, kann man wesentlich höhere Preise bezahlen. Es schmeckt dann besser, weil es ein seltenerer Genuß ist, und weil das Fleisch eine bessere Qualität hat.
    Z.B. versuche ich mich noch auf Wildfleisch aus der Region zu beschränken, um möglichst wenig mit Massentierhaltung zu tun zu haben.
  10. #69

    Neenee

    Zitat von Taugur Beitrag anzeigen
    Menschen können planvoll handeln und müssen nicht wie eine Bakterienkolonie die ganze Petrischale bis zum Kollaps überwuchern.
    Meine mittlerweile 43-jährige Lebenserfahrung lehrt mich: Keine Bakterienkolonie oder sonstige Einzeller-Lebewesen sind nur annähernd so dumm wie die Menschheit.

    Wir sind die einzige Spezies, die sich selbst, sehenden Auges, den Lebensraum zerstört.








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