Mir liegt es fern Armstrong in Schutz nehmen zu wollen, fuer das was er tatsaechlich getan hat. Man sollte aber zunaechst mal bei den Sachen bleiben, die man tatsaechlich auch beweisen kann. Das ist ja lange genug schwer genug gefallen und was in einem ordentlichen Verfahren, dass auf echten Beweisen und glaubwuerdigen Zeugen fusst, duerfte das auch noch ein Problem werden.
Die Armstrong Stiftung als "Geldwaescheanlage" zu diffarmieren, finde ich auch schlimm. Darum sollte einem die ganze Sache sowieso am meisten leid tun. Dort wurde in wird hervorrande Arbeit geleistet, die mit der ganzen Radsportaffaere gar nichts zu tun hat. Erst ist dort von seinen Aemtern ja auch schon vor laengerer Zeit zurueckgetreten.
Wie gesagt, das entschuldigt nichts, ich frage mich aber auch, warum man sich Armstrong mit derartiger Haerte jetzt als Protagonisten in einem Schauprozess rausgepickt hat, wenn jeder weiss, dass ALLE Profisportler mit unzulaessigen Mitteln nachhelfen. Alle. Da bin ich mir ganz sicher. Anders geht das heute nicht mehr - und wahrscheinlich war auch das schon immer so. Ich warte noch drauf, dass die pfiffigen Anwaelte dieses Pistorius jetzt damit um die Ecke kommen, dass er wegen Dopingmitteln (in der Zahnpasta) waehrend der Tat unzurechnungsfaehig war und das alles im Testestoronrausch passier ist.
Bei Armstron vermute ich politische Gruende, warum man ihn rausgepickt hat und alle anderen Fahrer und Sportler aus anderen Bereichen davonkommen laesst.
Am Ende hilft wahrscheinlich sowieso nur Legalisierung von Doping. Alles andere ist nicht realistisch.

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