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Betreuungsgeld: Union einigt sich auf "Herdprämien"-Kompromiss
Getty ImagesMonatelang stritt die Union offen über das Betreuungsgeld, nun hat man sich verständigt. Die "Herdprämie" kommt - in Sonderfällen selbst dann, wenn das Kind staatlich betreut wird. Bedingung für die Zahlung sind aber regelmäßige Arztbesuche mit den Kleinen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...857228,00.html
- #1 21.09.2012 15:18 von
Schön für reiche Eltern
aber nur für die, alle anderen müssen arbeiten und daher eine Kita nutzen.
- #2 21.09.2012 15:23 von
Diskriminierung
Einen Ausdruck, wie "Herdprämie", für eine Zuwendung, die Eltern bei der "eigenen" Erziehung unterstützt, ist einfach widerlich und kann nur von Leuten kommen, die wahrscheinlich selbst keine Kinder haben oder denen diese lästig sind, so daß sie diese zur staatlichen "Abrichtung" geben. Getreu nach der Devise der SPD: "Wir wollen die Lufthoheit über die Kinderbetten erringen!" Zitat Olaf Scholz..
- #3 21.09.2012 15:26 von
so so
für ein bis zweijährige. Und was ist mit den dreijährigen? Kann mir irgendeiner erklären, was ich von einem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab 3 hab wenn es keine freien Plätze gibt?
- #4 21.09.2012 15:49 von
- #5 21.09.2012 15:52 von
ohne Worte
Und zudem noch schlecht für die Integration von Migranten.
Studie: Betreuungsgeld in Skandinavien hat negative Folgen | tagesschau.de
Ein blick nach Skandinavien hätte genügen sollen. Aber unsere Politik-Elite ist ja völlig beratungsresistent. Wundert aber nicht wirklich, leben die Damen und Herren ja sowieso in einer Paralelwelt.
Und Herr Seehofer leidet sicher schon an Altersstarrsinn/schwachsinn.
Man könnt drüber lachen wenns nicht so traurig wäre. - #6 21.09.2012 15:56 von
So ein Schmarrn!
Auch ich denke, dass die "Herdprämie" ggf. bei manchen Leuten falsche Anreize setzen könnte, allerdings sollten man sich mal überlegen, für wen denn wirklich der Betrag, um den hier verhandelt wird ein Anreiz wäre, auf sein (volles / halbes) gehalt zu verzichten.
Ferner möchte ich zu bedenken geben, dass ja nun nicht alle Leute zu Hause bleiben, weil sie furchtbar reich sind und es so wollen. Ich kenne genügend Leute, die a) keinen Betreuungsplatz bekommen haben und b) deren Arbeitgeber sich aller rechtlichen grundlagen zum Trotz so quergestellt haben, dass die Kinder mit einem normalen Umfang an Fremdbetreuung nicht versorgt gewesen wären.
DARAN sollte vor allem etwas geändert werden.
Ansonsten bin ich für Wahlfreiheit für die Eltern:
Wer arbeiten gehen will, der sollte das möglichst problemlos tun können und Aufgabe des Staates wäre es m.E., dafür Sorge zu tragen, dass der AG für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sorgen hat (mit festgelegten Kriterien, die durchgesetzt werden können) und dass das Kind wohnortnah in einem qualitativ hochwerigen Betreuungsangebot untergebracht werden kann.
Wer sein Kind lieber (eine Weile lang) selbst hauptsächlich erziehen will sollte das auch tun können und ihm sollte ein Wiedereinstieg ermöglicht werden. Sicherlich wird derjenige durch die Elternzeit Nachteile haben, weil er in diesen Jahren seine Karriere nicht vorantrieben konnte, dass aber viele Eltern danach einfach völlig auf dem Abstellgleis landen, ist ein Unding!
Dass es momentan so ist, dass der Staat die außerhäusliche Erziehung im 2. und 3. Lebensjahr in solchem Maße stärker fördert (Kosten für einen Krippenplatz in immenser Höhe) ist meiner Meinung nach fragwürdig.
Ich hielte es für eine win-win-Situation, wenn jedes Elternpaar frei wählen könnte. In meinem Umfeld kenne ich beinahe nur Leute, die gerne arbeiten würden, aber keinen (adäquaten) Betreuungsplatz haben und im schlimmsten Fall danach im Beruf völlig abgeschrieben sind, anstatt eine Chance zu bekommen oder Leute, die die ersten 2 JAhre nicht arbeiten wollen, es aber müssen.
Und ich kenne NIEMANDEN, der nach 2, 3 Jahren zu Hause einfach mal gerne sozialschmarotzend herumhängen möchte und nichts leisten. - #7 21.09.2012 16:15 von
Deutschland können Sie damit kaum meinen, denn während zu Hause bleibende Mütter dank kostenloser Krankenmitversicherung, geschenkten Rentenpunkten und einem Steuerbonus für das Ehegattensplitting im Jahr mit einigen tausend Euro von der Allgemeinheit gefördert werden, müssen berufstätige Elternpaare hier 500 Euro monatlich plus Essensgeld für den KiTa-Platz zahlen, schaffen Arbeitsplätze in den KiTas und finanzieren obendrein die genannten Geldgeschenke plus Herdprämie für die zu Hause bleibenden Müttern über ihre Steuern mit.
Und Wahlfreiheit gibt es mangels KiTa-Plätzen auch nur für einige. Hier versagt der Staat, aber was will man von der CSU schon erwarten. Dort gehört es ja zum "guten Ton" in der Führungsspitze, sich nach der Kindszeugung von Mutter und Kind zu verabschieden. Wie soll man von denen verantwortungsvolle Familienpolitik erwarten? - #8 21.09.2012 16:51 von
optional
die zusätzlichen ausgaben in den "guten zeiten" (deutschland hat trotzdem immer noch keinen ausgeglichenen haushalt!!!!) sind die nächsten schulden in der nahenden rezession.
alles zur befriedigung eines rückwärtsgerichteten weltbildes das nun auch noch eine verschärfung des blasphemieparagraphen fordert.
armes deutschland das solche staatsfeinde auch noch wählt!!! - #9 21.09.2012 16:53 von
Unfug
Diese "Herdprämie" ist und bleibt Unfug. Sie wird nicht zu etwas anderem, indem man sie an die Einhaltung der Verpflichtung zur Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen koppelt. Und die Einhaltung dieser Verpflichtung - wenn einem denn daran gelegen hätte - hätte man schon lange viel einfacher haben können: den Bezug von Kindergeld daran koppeln und fertig.
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