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Betreuungsgeld: Opposition wütet gegen Ausschluss von Hartz-IV-Eltern

dapd"Absurd", "überflüssig", "unsozial": Die neue Volte der Union beim Betreuungsgeld stößt auf heftigen Protest bei SPD und Grünen. Dass Eltern, die Arbeitslosengeld II beziehen, von dem Zuschuss ausgenommen werden sollen, schaffe "neue Ungerechtigkeiten".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829623,00.html
  1. #260

    Zitat von kashim33 Beitrag anzeigen
    ...DIese Grünen und die SPD spinnen jawohl, jetzt sollen wir die faulen Säcke auch noch belohnen, dafür das sie nicht arbeiten...
    Wie dumm kann man eigentlich sein? Die meisten "Hartz-IV-Empfänger" sind "Aufstocker", müssen also arbeiten gehen. Warum ist man ein verantwortungsloser Erzieher seiner Kinder, nur weil man Sozialhilfe bekommt?
  2. #261

    t

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    Davon können normale Arbeitnehmer nur träumen. Die bekommen, bis auf das Kindergeld, kein zusätzliches Geld um die Kinder durchzukriegen.
    Das ist falsch, es können sowohl Wohngeld als auch der Kinderzuschlag beantragt werden.
  3. #262

    "Jobmotor Hartz4"

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    ...würde dies bedeuten, das ein Kita-besuchendes Kind diese Zuwendung
    von seinem ( bzw. das der Mutter ) Hartz IV-Satz als Zusatzleistung
    abgezogen bekäme.
    In Kitas gibt es ja Verpflegung.
    Käme es zu der Entscheidung der Anrechnung, so wäre es vom BSG und BGH zu überprüfen. Es würde zu einer Klageflut kommen.
    Sie müssen das mal von der pragmatischen Seite sehen.
    Je mehr Menschen sich mit den Problemen von Hartz4 beschäftigen (müssen) um so mehr Leute haben Arbeit.;->

    Schließlich lebt ein ganzer Arbeitsbreich von den Hartz4 Gesetzen als da wären: Jobcenter, Bewerbungstrainer, Ein-Euro-Job-Industrie, Zeitarbeitssklavenhändler, Friseurketten, Gastronomen, Discounter, Pflegebranche, Juristen...

    Nur die Betroffenenen kommen mit "dem Arsch nicht an die Wand" besonders nicht wenn sie jung Mütter werden.

    Mein Vorschlag, laßt Großkaliberwaffen frei verkäuflich zu, dann lösen sich viele sozialen Probleme ganz von selbst.

    Zumindest nach dem was ich hier so lesen muß.

    Ciao
    DerDemokrator

    P.S. Wer in meinem Beitrag Sarkasmus entdeckt darf ihn mit nach Hause nehmen.

    Noch ein P.S. Man kann die "Shotguns" ja auf das Betreuungsgeld anrechnen, quasi als Zukunftsinvestition.
  4. #263

    *

    Zitat von Matyaz Beitrag anzeigen
    Die Professoren-Gattin, der mit dieser Wahlwerbeaktion zusätzliche150EUR in den A... geblasen werden, würde natürlich nie auf die Idee kommen, sich dafür ein neues Prada-Täschchen zu kaufen.
    Verraten Sie mir 'mal, wo's die so günstig gibt, damit ich meine Frau gleich 'mal auf ein Dutzend vorbeischicken kann... Wenn Sie sich die Professorenbesoldung 'mal anschauten würden Sie übrigens kaum glauben, dass nicht erwerbstätige Professorengattinnen Geld für Prada-Taschen haben (wenn der Mann nicht auch Chefarzt ist und privat liquidiert). Ein Professor bekommt heutzutage deutlich weniger als jemand, der bei BMW am Band schafft (und dort fest angestellt ist)...
  5. #264

    .

    Zitat von adal_ Beitrag anzeigen
    Unsinn. Das Betreuungsgeld folgt allenfalls der Ideologie, dass die Gegner staatlicher Kleinkindbetreuung, die in den ersten Lebensjahren des Kindes lieber Vollzeit zuhause bleiben, einen finanziellen Ausgleich für einen angeblich erlittenen Nachteil bekommen sollen.
    Das Betreuungsgeld ist gedacht, dass die Eltern, die fuer ihr Kind die staatliche Kleinkindbetreuung in den ersten Lebensjahren ablehnen, einen finanziellen Ausgleich fuer die nicht in Anspruch genommene staatlich subventionierte Kleinkindbetreuung bekommen.



    Zitat von adal_ Beitrag anzeigen

    Das ist insofern völlig verfehlt, als staatliche Kinderkrippen explizit dem Zweck dienen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Integration derjenigen Kinder zu fördern, die zuhause nicht die benötigte Anregung bekommen.
    Das ist auch wunderbar , aber es gibt noch eine dritte Gruppe:

    Sie benoetigt staatliche Kinderkrippen nicht, da sie voruebergehend Familie ueber Beruf stellt und ihren Kindern zuhause die benoetigte Anregung jeder Zeit zukommen laesst.
  6. #265

    Och Joh!

    Können Sie diesen Sermon auch mal kurz knapp und präzis in deutsch wieder geben?

    "Ich bin hochdekorierter Akademiker mit hoechst erreichbaren Graden" - na und sitzen Sie aufgrund dessen im Kämmerchen mit Seeblick und holen sich einen runter, stattdessen Sie eher segeln gehen sollten? Also ich habe noch andere Interessen!

    Einen bereits 1823 verstorbenen Ökonomen als "Kollegen" zu bezeichnen, zeugt von geistiger Verblendung. Ich bezeichne Blaise Pascal auch nicht als Kollegen!

    Sie zahlen Steuern, weil Sie in diesem Staat leben, gutes Geld verdienen und nicht weil Sie es wollen. So wie alle anderen Gutverdienenden (wie ich derartige Bezeichnungen hasse) auch!
  7. #266

    so ist es

    Zitat von meerwind7 Beitrag anzeigen
    Wer Arbeitslosengeld erhält, hat keinen Verdienstausfall, wenn er/sie das Kind zuhause betreut. Hartz4 wird ja weiterbezahlt. Die Aufregung ist völlig unsubstantiiert ... letzte Woche wurde noch gewarnt, eine Zahlung an Hartzies würde sie davon abhalten, ihre Kinder betreuen zu lassen´.
    Die ganze Gegenargumentation wurde auf die prekären Arbeitslosen aufgebaut... Nun wettert man dagegen, dass sie kein Betreuungsgeld bekommen. daran sieht man die polemisch ideologische Einstellung der Betreuungsgegner...
  8. #267

    newidim

    Das Betreuungsgeld ist falscher Weg, dieses auf das Hartz IV-Geld anzurechnen jedoch vollkommen richtig. Der Hartz IV Satz richtet sich auf den Grundbedarf aus. Wie soll dieses durch die Einführung des Betreuungsgeldes ändern? Gerade die Opposition als die Initiator der Hartz IV-Reform sollte Ihren Unmut in Schach halten.
  9. #268

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Sie können das Steuern zahlen jederzeit einstellen, indem Sie sich einfach vom Staat trennen und für sich leben, wenn Sie glauben, dass es Ihnen dann besser geht.
    Wie soll das gehen? Wo kann ich erklären, dass ich mich vom Staat trennen möchte, vor allem meinen Sie ja sogar, dass es einfach wäre.

    Auswandern geht nicht, denn dann müsste man ja mit einem anderen Staat eine Verbindung eingehen. Niemandsländer gibt's leider nicht mehr so richtig.
  10. #269

    Bislang war RotGrün ja wohl eher gegen das Betreuungsgeld und für den Ausbau der Kita-Plätze, was sicherlich sehr sinnvoll wäre. Besonders sinnvoll wäre es, wenn vor allem die Kinder mit Migrationshintergrund eine Kita besuchen würden, was für eine bessere Integration sinnvoll wäre.

    Die derzeitige Forderung, das Betreuungsgeld bei Harz 4 - Beziehern anzurechnen, ist eigentlich selbstverständlich, da lt. Gesetz alle übrigen Einkommen auch angerechnet werden. Die Harz 4 - Bezieher sollten vordringlich in das Berufsleben zurückgeführt werden. Zusätzliche Einkommen, wie Betreuungsgeld, sind hierbei eher kontraproduktiv, weil die Motivation, eine Arbeit aufzunehmen durch die zusätzliche Einkunftsquelle eher abnimmt.

    Im Grunde ist diese künstlich herbeigeführte Diskussion nur eine Wahlkampfmasche von RotGrün und der Linken. Ich denke, die Mehrheit der Bevölkerung ist klug genug, nicht auf solche plumpen Wahlkampftricks hereinzufallen.








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