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Betreuungsgeld: Opposition wütet gegen Ausschluss von Hartz-IV-Eltern
dapd"Absurd", "überflüssig", "unsozial": Die neue Volte der Union beim Betreuungsgeld stößt auf heftigen Protest bei SPD und Grünen. Dass Eltern, die Arbeitslosengeld II beziehen, von dem Zuschuss ausgenommen werden sollen, schaffe "neue Ungerechtigkeiten".
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829623,00.html
- #250 25.04.2012 13:01 von
ist das so?
da ich beruflich damit zu tun habe, kann ich ihnen sagen, dass das nicht so ist. vielleicht gibt es familien, die glauben ihr familieneinkommen über kinder-harz aufstocken. das ist jeoch reine verzwiefelung. angemessen leben kann davon weder die familie noch das kind.
zudem habe ich geschrieben, dass für die harzer der freie kitaplatz wichtiger wäre. wegen jobsuche, fortbildung usw.
das ganze betreuungsgeld ist sozialdarwinistischer murks. und für den umgekehrten fall bin ich garantiert nicht eingetreten. - #251 25.04.2012 13:01 von
finde das betreuungsgeld auch eine fehlinvestition , die eher in den ausbau von kitas gesteckt werden sollte, anstatt als die hier bezeichnete "herdprämie" ausgezahlt werden...erstens wegen 100eur bekommt keiner ein kind der davor nicht auch eines wollte, zweitens finde ich es wichtig dass kinder in einen kindergarten gehen mind 1-2jahre, drittens gleiches recht für alle...wer sagt denn dass harz IV empfänger das geld nicht für ihre kinder investieren würden, auch sind sicher nicht alle harz IV´ler dumm, faul und ähnliches, finde es unmöglich bei jeder gelegenheit wieder die gängigen vorurteile auszupacken, schwarze schafe gibt es überall... ich war auch eine zeit lang arbeitslos und habe eine fertige promotion gehabt...ich habe noch keine kinder, aber ich wäre froh gewesen wenn ich mir dann zu vorstellungsgesprächen einen babysitter hätte leisten können (ein schreiendes kleines kind beim vorstellungsgespräch steigert bestimmt nicht die chancen auf einen job), kosten für babysitter werden vom amt NICHT übernommen (weis ich aus erster hand)...wie stellen sich dass dann die leute die hier große töne spucken denn vor? am besten gleich einen mann mit ebenfalls harz IV suchen, der dann auch zuhause ist und aufs kind aufpasst?? oder was ist mit den niedrigverdienern die harz IV zusätzlich brauchen, da sie trotz arbeit nicht davon leben können, was ist wenn die keinen kita platz bekommen? vielleicht sollte diese ganze sache einfach noch einmal überdacht werden...
- #252 25.04.2012 13:01 von
- #253 25.04.2012 13:07 von
- #254 25.04.2012 13:09 von
- #255 25.04.2012 13:10 von
- #256 25.04.2012 13:10 von
Na ja, wenn wir das mal aus einer Art kollektiver-Nutzen-Perspektive betrachten, ware das dann nicht die falsche Zielgruppe?
Wir wissen ja inzwischen das einerseits Bildung immer wichtiger wird, andererseits aber die Bildungschancen von ALG-II-Empfängern deutlich niedriger sind.
Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind von ALG-II-Empfängern später mal arbeitslos wird oder nur eine gering qualifizierte und damit schlecht bezahlte Tätigkeit findet, höher als bei Kindern aus anderen Elternhäusern.
Resultat wäre dann, dass wir später nicht nur mehr Rentner hätten, sondern auch noch mehr Arbeitslose. - #257 25.04.2012 13:11 von
- #258 25.04.2012 13:12 von
*
Das Betreuungsgeld ist eine Entschädigung dafür, dass man das einem von Rechts wegen zustehende kostenlose staatliche Betreuungsangebot nicht nutzt (und soll einen Anreiz dafür schaffen, dies nicht zu tun, weil der Staat nicht genügend Plätze bereitzustellen vermag); genausogut könnte man für das staatliche Betreuungsangebot einen monatlichen Beitrag erheben und den Eltern einen gleich hohen Betrag auszahlen, den sie dann nach ihrem Belieben für die Inanspruchnahme des staatlichen Betreuungsangebots oder eben - wenn sie dieses nicht nutzen möchten - anderweitig ausgeben können (z.B. für eine Nanny).
- #259 25.04.2012 13:15 von
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