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Betreuungsgeld: Madame oder Mütterchen?

CorbisEin Unsinn wie das Betreuungsgeld fiele in Frankreich niemand ein. Hier gehen Mütter bald nach der Geburt wieder zur Arbeit und nehmen am Leben teil - ohne dass dies den Kindern schadet. Blöde Sprüche müssen sich nur Frauen anhören, die sich Vollzeit um ihre Kleinen kümmern.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...829917,00.html
  1. #310

    Gerne doch

    Zitat von sanne1965 Beitrag anzeigen
    haben Mittagspausen ... Sasapi spricht mir übrigens aus der Seele: Ihr Kind ist vormittags in der Schule und verabredet sich nachmittags zum Spielen, also wenn ich da die Zeit zusammenzähle, die Sie mit Ihrem Kind verbringen, ist das vielleicht doch nicht allzuviel. Aber Sie haben ja viel Zeit, um hier jede Menge Beiträge zu verfassen - hoffentlich immer nur in der Zeit, in der Ihr Kind in der Schule war. Nett, der Hinweis auf das Kaffeekränzchen mit der Nachbarin - Klischee erfüllt! Vielleicht sollten Sie Ihr Zeitmanagement zur Bewältigung Ihres Haushalts optimieren - ich koche jeden Abend nach der Arbeit für meine Kinder, nach dem Abendessen wird gequatscht und die Erlebnisse des Tages besprochen, Pläne für's Wochenende gemacht (und wieder verworfen - bei 2 Teenies völlig normal), gelacht, gestritten, gekuschelt -> gelebt! Komischerweise ist unser Haushalt immer tiptop - woher nehme ich mir bloß die Zeit dafür? Heinzelmännchten habe ich auch noch keine entdeckt. Achja, Aufgabenverteilung und gegenseitige Wertschätzung innerhalb der Familie helfen da viel weiter -> Mama arbeitet und macht 3/4 des Haushalts, 1/4 teilen sich die Kinder gerne (hilft übrigens auf dem Weg zur Selbstständigkeit).
    Sie haben beim Job keine Kaffee- oder Teepause und plaudern kurz mit den Kollegen?
    Wieviel Zeit ich mir für meinen Haushalt nehme, dass können sie ruhig mir überlassen, ich bin da ja etwas freier als sie.
    Meinen sie, daß es bei uns keine Aufgabenteilung gibt? Und mit der Wertschätzung scheint es ja bei uns auch nicht so toll zu sein, wie bei ihnen.
    Das mit dem nachmittags zum Spielen verabredet sein, haben sie übrigens gründlich mißverstanden (ich unterstelle jetzt mal keinen bösen Willen) Das bedeutet nämlich - an einem Großteil der Tage ist bei uns die Bude nachmittags rappelvoll, gut im Sommer ist es meist der Garten. Und gerade Schlüsselkinder-Eltern finden den Rundum-Service bei uns klasse. So weiß ich dann auch häufiger mal vom ersten Liebeskummer, Freundschaften, die heute zerbrechen und morgen wieder bis über den Tod hinaus bestehen. Sachen, welche vielleicht manch arbeitender Elternteil gar nicht mitbekommt.
    Und das unsere Kinder nicht selbständig sind, wage ich zu bezweifeln.

    Aber wie gesagt, das Klischee habe ich ihnen doch gerne erfüllt, wenn sie denn jetzt meinen Lebensentwurf als genau solchen anerkennen würden, wie ich den ihren, so wäre uns doch schon beiden geholfen.
  2. #311

    Zensiert?

    Zitat von nordschaf Beitrag anzeigen
    Das sind natürlich schon dramatische Verhältnisse, da kommt man als Working-Mom (40h) ja gar nicht mit: damit die Kinder um 7:50 in der Schule sind, ist bei uns Aufstehen um 5.30 angesagt. Von der Schule weiter zur Arbeit, an den quatschenden Free-Mom-Grüppchen vorbei und da ist dann endlich Zeit für ein Frühstück vor dem Monitor. Um 17 Uhr beginnt mit dem Abholen aus der Ganztagsschule das Nachmittagsprogramm, denn die Zeit bis zum Schlafengehen gehört den Kindern. Haushalt beginnt dann ca. ab 21 Uhr mit open end, seit wir zu der Überzeugung gekommen sind, dass die total motivierten Minijobber-Moms, die wir auf 400-Euro-Basis als Haushaltshilfe angestellt haben, eigentlich gar keinen Bock auf Haushalt haben und spätestens nach der Hälfte der vereinbarten Zeit befinden, fertig zu sein. Wenn ich aber dauernd nacharbeiten muss, in der Küche nichts mehr finde oder Elektrogeräte kaputtexperimentiert werden, wirds unterm Strich zu teuer. Mehr als 5 Stunden Schlaf gibts bei uns daher nur am Wochenende. Richtig lustig wirds, wenn die "Egotrip-Working-Mom" mal wieder auf Dienstreise geschickt wird. Allerdings kann sie sich da mal ausschlafen.. ist ja auch was.

    Ich finds eigentlich blöd, wenn hier die unterschiedlichen Lebensentwürfe gegeneinander gehetzt werden, aber ich mag mir weder vorwerfen lassen, dass ich meine Kinder aus lauter Selbstverwirklichungsegoismus in die Ganztagsbetreuung gebe, noch dass Arbeiten ja die reinste Erholung ist im Gegensatz zum harten Leben einer Hausfrau und Mutter.
    Liebe Frau Nordsch.,

    ich kann ihren Tagesablauf nur zu gut nachvollziehen, denn beim ersten Kind war auch ich in diesem Hamsterrad.
    Manch einer mag das Hamsterrad, manch einem bekommt es gar nicht. So war es bei uns. Immer blieb irgendetwas auf der Strecke.
    Also machten wir es beim zweiten Kind komplett anders und für unsere Familie richtig. Wie gesagt: Für unsere Familie.

    Natürlich gibt es Tage, an denen man sich sagt: Ich will mein altes Leben wieder", aber im großen und ganzen - Nein.
    Ich bleibe jetzt noch zu hause, bis der Junior im Gymnasium Fuß gefasst hat. Dann bin ich auch mit dem Fernstudium fertig und dann werde ich schauen, was der Arbeitsmarkt hergibt. Aber selbst wenn da nichts zu machen wäre, bin ich mittlerweile karitativ so eingespannt, dass es mir selbst dann nicht langweilig wird.

    Was diese ganze Lebensplandiskussion soll, erschließt sich mir auch nicht so ganz.
    Bei Klamotten stellen wir uns ja auch nicht so an, wie sähe das denn aus, wenn wir alle genau das selbe tragen würden.
    Des weiteren sollte Wahlfreiheit genau das sein, nämlich ihr Lebensplan, daneben mein Lebensplan und noch ganz viel dazwischen.
    Ist ihrer richtiger als meiner?
    Das werden uns am Ende die Kinder sagen, wenn wir sie gehen lassen und sie danke sagen.

    Aber jetzt wünsche ich ihnen einen geruhsamen Feierabend
  3. #312

    Zitat von anonym Beitrag anzeigen
    Betreuungsgeld ist doch eine zusätzliche Reichenunterstützung.
    Könnte man auch vom Elterngeld behaupten, welches einkommensabhängig berechnet wird.
    Zitat von anonym Beitrag anzeigen
    Kinder sind in Kitas besser aufgehoben als zu Hause.
    Die meisten Kinder sind ab dem 3. Lebensjahr dort, heißt bei uns noch altmodisch Kindergarten. Übrigens auch die Kinder von Müttern, die evtl. mit einem Geschwisterchen in Elternzeit sind.
    Zitat von anonym Beitrag anzeigen
    Darüber gibt es zig Studien.
    Studien gibt es zu jedem Thema, mal in die eine, mal in die andere Richtung.
    Zitat von anonym Beitrag anzeigen
    Ich will nicht sagen das Eltern schlechte Erzieher sind, aber viele Dinge lernen Kinder eben besser in der Kita.
    Als meine Kinder klein waren gab es keine Kita für u3 Kinder in der Nähe (Südwestdeutschland). Bei den beiden Ältesten gab es auch noch keinen verbindlichen Kindergartenplatz ab dem 3. Lebensjahr.
    Trotzdem entwickelten sich auch die beiden großen Kinder ohne Probleme (sind heute 24 und 22) ;)
    Für unser Mittelkind bekamen wir aufgrund einer Gesetzesänderung dann sofort ab dem 3. Lebensjahr einen Kindergartenplatz. Wir wohnen direkt neben dem Kindergarten, der kleine Kerl kannte den Kindergarten durch Geschwister und der Nähe dazu gut. Nachdem er endlich auch in den Kindergarten durfte, wollte er am 3. Tag eben mal schnell nach Hause und irgendwas "Wichtiges" holen (wie gesagt, das elterliche Haus direkt vor der Nase). Man hat ihn natürlich nicht eben mal die paar Meter gehen lassen, logo. Das 3jährige Kind konnte das nun aber gar nicht nachvollziehen ;). Ich musste ihn dann völlig verheult abholen und am nächsten Tag wollte er nicht mehr in den Kindi (ich konnte ihn mit viel Geduld überreden). Dieses kleine freiheitsliebende und auch schon damals sehr selbstständige Kind ging fortan nicht mehr gerne in den Kindergarten, weil er stets Sorge hatte, dass er dort festgehalten wird. Zu 3-4 Std am Vormittag ließ er sich überzeugen. Ich fand das aber dann doch völlig ok, denn das Kind hat sich in diesen Stunden völlig in die Gruppe integriert und an allen Angeboten teilgenommen. Nach seiner "Pflichtzeit" wollte er aber lieber daheim sein, im Garten spielen usw (Landkind) und das war für mich völlig ok.
    Das Kerlchen ist inzw 19 Jahre alt, aber an den Kindi erinnert sich immer noch gut ;)
    Meine nachfolgenden Kinder waren übrigens sehr gerne im Kindi.

    Kinder lernen aus ihrem Umfeld. Das muss aber nicht unbedingt eine Kita ab dem 1.! Lebensjahr sein.
  4. #313

    ha, ha... Frankreich ist wirklich kein gutes Beispiel...

    ich habe 8 Jahre in London gelebt und lebe nun seit 2 Jahren in Frankreich, und kann verschiedene Systeme vergleichen. ich kann sagen, dass das franzoesische System das schlimmste ist fuer Mutter und Kind.

    Mutterschaftsurlaub ist nur 16 Wochen (wovon man 6 Wochen vor der Geburt nehmen muss!), Babies schlafen in ihr eigenes Zimmer nach der Geburt, die wenigsten Muetter stillen ihre babies, Kinder gehen ab 2 Jahren in die Schule, es wird erwartet das Kinder an ihren 2. Geburstag aus den Windeln raus sind usw... Das System, wie auch die Gewohnheiten hier, wirken gefuehllos und kalt. Wie kann sich die Autorin ueberhaupt erlauben das System und Gewohnheiten in Deutschland zu kritisieren..?!?!
  5. #314

    ha, ha... Frankreich ist wirklich kein gutes Beispiel...

    ich habe 8 Jahre in London gelebt und lebe nun seit 2 Jahren in Frankreich, und kann verschiedene Systeme vergleichen. ich kann sagen, dass das franzoesische System das schlimmste ist fuer Mutter und Kind.

    Mutterschaftsurlaub ist nur 16 Wochen (wovon man 6 Wochen vor der Geburt nehmen muss!), Babies schlafen in ihr eigenes Zimmer nach der Geburt, die wenigsten Muetter stillen ihre babies, Kinder gehen ab 2 Jahren in die Schule, es wird erwartet das Kinder an ihren 2. Geburstag aus den Windeln raus sind usw... Das System, wie auch die Gewohnheiten hier, wirken gefuehllos und kalt. Wie kann sich die Autorin ueberhaupt erlauben das System und Gewohnheiten in Deutschland zu kritisieren..?!?!
  6. #315

    Zitat von by_the_way Beitrag anzeigen

    Natürlich gibt es Tage, an denen man sich sagt: Ich will mein altes Leben wieder", aber im großen und ganzen - Nein.
    Ich bleibe jetzt noch zu hause, bis der Junior im Gymnasium Fuß gefasst hat. Dann bin ich auch mit dem Fernstudium fertig und dann werde ich schauen, was der Arbeitsmarkt hergibt. Aber selbst wenn da nichts zu machen wäre, bin ich mittlerweile karitativ so eingespannt, dass es mir selbst dann nicht langweilig wird.

    Was diese ganze Lebensplandiskussion soll, erschließt sich mir auch nicht so ganz.
    Bei Klamotten stellen wir uns ja auch nicht so an, wie sähe das denn aus, wenn wir alle genau das selbe tragen würden.
    Ich stimme Ihnen zumindestens in weiten Teilen zu. Diese Diskussion zieht sich ja durch mehrere Threads nun auch schon seit mindestens 2 Wochen. So langsam frage ich mich, ob hier ein Nebenkriegsschauplatz aufgemacht wurde, um das Wahlvieh zu beschäftigen, während die eigentlich wichtigeren Fragen zur Familienfreundlichkeit dieser Gesellschaft (Betreuungsnotwendigkeit kranker Kinder, Verständnisbereitschaft für "Kinderlärm" vs. Rasenmäher, grundsätzliche Verfügbarkeit BEIDER Elternteile für die gesamte Erziehungsphase, Arbeitsverdichtung, Priorisierung von Beruf vs. Familie, übersteigerte Leistungsansprüche an Erwachsene und Kinder, Effizienzwahnsinn usw usw) komplett unbeantwortet bleiben. In diesem Land wurde noch nie eine Steuer wieder abgeschafft. Subventioniert wird bis hin zu Hotels und Gaststätten für Berufsreisende und Flugbenzin der größte Schwachsinn, der jeweils dem Privatverhalten einer Politikergruppe zupass kam. Da können wir uns doch verdammt nochmal auch leisten, unterschiedliche Lebensentwürfe von Eltern zu fördern. Sollen sie doch gefälligst die nie wieder abgeschaffte Schaumweinsteuer (die zur Finanzierung des Baus des Nord-Ostsee-Kanals im Kaiserreich eingeführt wurde) umwidmen.

    Ich habe mir meinen Wahnsinn von Beruf und Familie wissentlich gewählt, obwohl wir ursprünglich anders geplant hatten und beide weniger arbeiten wollten. Mein Horror war es immer, nach Jahren zuhause (wo ich den Putz von den Wänden gekratzt hätte) nur noch mit ambitionslosen Klein-Kleinjobs abgespeist zu werden. Bestimmte technische Berufe existieren aber auch anscheinend nicht im Teilzeitmodell, insofern gabs für uns als Informatiker-Combo nur ganz oder gar nicht. Also haben wir uns anders arrangiert und es funktioniert im Großen und Ganzen gar nicht so schlecht. Es tobt halt das tägliche Chaos. Ich schlage vor, wir begraben das Kriegsbeil zwischen Zuhause-Moms und Working-Moms, grillen die Friedenstaube und verfüttern sie frisch vergiftet an die Politik. ;-)
  7. #316

    Zitat von nechtan Beitrag anzeigen
    Schon mal versucht einen Kinderbetreuungsplatz zu bekommen? Kennen Sie auch die Hürden die man nehmen muss um eine solche Einrichtung in Deutschland eröffnen zu können? Ich kann ihnen versichern das die Nachfrage groß ist.
    Haha! Man muß "Hürden nehmen" um eine Kita zu eröffnen. Iss nich wahr, oder? Lieber nechtan, in D müssen Sie für Alles "Hürden nehmen". Sie können in diesem Land keinen fahren lassen, ohne daß nicht ein umfangreicher verwaltungstechnischer Akt daraus wird. Das kommt nun mal davon, wenn man in einem Land lebt, das v staatsgeilen Menschen bevölkert ist. Bestes Bsp hierfür: Die Beiträge der Foristen in dieser Diskussion.

    Wobei ich allerdings nicht wirklich glaube, daß für die Gründung einer Kita, mehr bürokratischer Krimskrams anfällt, als für die Erföffnung einer Dönerbude, u Letztere findet man alle paar Meter. Offensichtlich besteht da eine hohe Nachfrage.

    Ob allerdings auch eine große Nachfrage an Kitas besteht, in einem Land mit einer Geburtenrate v weniger als 1,4 Kindern pro Frau u davon der Löwenanteil auch noch auf Frauen nichtdeutscher Herkunft entfällt (ich denke mal das die Reproduktionsquote in D, würde man die Mihigrus rausrechnen, also die Fertilitätsrate der indigenen Biodeutschen, vieleicht irgendwo bei 0,7 rumkrebst) also auf ein Millieu, in dem mehrheitlich ein tradiertes Rollenmuster gelebt wird, mit Hausfrau u werktätigem Mann (komischerweise kriegen die das, im Gegensatz zu deutschen Heulsusen_Innen, finanziell auf die Reihe) u darüberhinaus auch noch ein riesiger Wohlfahrtstaat dafür sorgt, daß kinderreiche Armut subventioniert wird (was das angeht, gleichen sich D u F wie ein Ei dem Anderen), ob also die Kita-Nachfrage groß ist, in einem Land in dem die meisten Geburten ohnehin in Milieus stattfinden, in welchen im Großen u Ganzen keinerlei Interesse nach Fremdbetreuung besteht, daß darf wohl ernsthaft angezweifelt werden. U für die paar elitären Damen, die ein bißchen arbeiten u nebenbei noch ihr eines Selbstverwirklichungs-Luxuskind haben wollen, lohnt es sich wirklich nicht Milliarden u Abermilliarden Euro rauszuschmeißen, Euros, die wir ohnehin nicht haben. Also, wird so nicht stattfinden. Zahlt das mal schön selbst.

    Zitat von nechtan Beitrag anzeigen
    Zum Glück stellt sich diese Frage ja nicht, da die meisten Frauen ihre finanzielle Unabhängigkeit nicht so ohne weiteres aufgeben würden. Da ist die Realität mal wieder weiter als diese Diskussion.
    Wie ich bereits schrieb: warten Sie ab bis die Mädels mal älter sind. Sie wirklich mal arbeiten u ich meine RICHTIG arbeiten. Für viele Frauen ist nämlich ein Kind, eine willkommene Möglichkeit, sich dem Job- u Karierrestreß zu entziehen. U nicht nur das. Ich weiß zwar, daß Biologismen für progressive Frauenrechtler_Innen ganz großes PfuiPfui sind, aber unterschätzen Sie niemals die Gene. Jede Frau ist biologisch darauf determiniert, sich um Kinder zu kümmeren, diese zu erziehen u zu versorgen.

    Also in diesem Sinne: Lassen Sie die Mädels ein paar Jahre arbeiten u ihr erstes Kind kriegen, dann sehen wir weiter.
  8. #317

    Dieser Artikel ist einfach schrecklich, da bin ich doch lieber ein "deutsches Mütterchen". Man nimmt also nur am Leben teil, wenn man zur Arbeit geht?? Ich finde das Betreuungsgeld eine gute Idee! Und ich kenne viele französische Mütter, die mit der Meinung der Autorin nicht übereinstimmen. Gott sei Dank.


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Unsinn wie das Betreuungsgeld fiele in Frankreich niemand ein. Hier gehen Mütter bald nach der Geburt wieder zur Arbeit und nehmen am Leben teil - ohne dass dies den Kindern schadet. Blöde Sprüche müssen sich nur Frauen anhören, die sich Vollzeit um ihre Kleinen kümmern.

    Betreuungsgeld: So ein Unsinn fiele in Frankreich keinem ein - SPIEGEL ONLINE
  9. #318

    Zitat von Merkel- und vdL-Kritiker Beitrag anzeigen
    Die Arbeitswelt wird seltsamerweise verklärt als "richtiges Leben" und es wird nicht erkannt, daß die Arbeitbedingungen heute vom Kapitalismus diktiert werden. In der Arbeit wartet m.E. nicht das Paradies, hier wartet oftmals sinnentleertes Tun, um des Profits wegen.
    Daß die Krippen darüberhinaus keine negativen Folgen für die Kinder hätten, wird letztlich nur behauptet. Nicht nur M. Gorbatschow, kein CSU-Mitglied, hat mit den Krippen der UdSSR schonungslos abgerechnet. Jeder, der mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, kommt um die Beobachtung des verstärkten Suchtverhaltens und der verminderten Bindungsfähigkeit bei sog. Kita-Kindern nicht herum.
    In ihren Augen treiben also Millione Deutsche ein sinnentleertes Tun? Wie gut. Daß wir mal drüber gesprochen haben.
    Die Sache mit Gorbatschow wird nicht wahrer, auch wenn sie hundertmal wiederholt wird.
    Und offensichtlich sind alle ehemaligen DDR-Kinder hochgradig gestört, weil durch die Bank Kita-Kids. Alles Mörder und Drogenabhängige.
  10. #319

    Wie lange

    Zitat von kalzifer Beitrag anzeigen
    Bei all dem Eifer, schnellstmöglich wieder der Arbeitswelt zur Verfügung zu stehen muß man sich dann doch fragen: Wozu möchte man dann noch Kinder? Wer selbst kleine Kinder hat und sie liebt, der weiß, dass jede Minute mit ihnen unendlich kostbar ist. Wer Kinder als Last oder gar Einschränkung der Unabhängigkeit empfindet, sollte andere Prioritäten setzen und es vielleicht bleiben lassen, welche in die Welt zu setzen.
    Wie lange waren Sie selbst eigentlich zu Hause bei Ihren Kindern oder sind es immer noch ?


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