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Betreuungsgeld-Debatte bei Jauch: "Herr, schmeiß Geld vom Himmel!"

DPAMilliardenschwere Fehlplanung oder ein Segen für die Eltern der Republik? Bei Günther Jauch lieferten sich die Gäste einen Schlagabtausch zum Thema Betreuungsgeld. Die Debatte lieferte die Vorschau für ein Top-Thema des nächsten Bundestagswahlkampfs.

Debatte zum Betreuungsgeld bei Günther Jauch - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Was für ein Unsinn!

    Da behauptet Christa Müller, es gäbe Studien, die belegten, dass Kinder aus Migrantenfamilien in Kinderkrippen (!) diskriminiert und ausgegrenzt würden?

    Wir reden hier von ei- oder zweijährigen Kleinkindern. Die diskrimieren niemanden und reagieren völlig neutral oder bestenfalls mit kindlicher Neugierde auf andere Haut- oder Haarfarben oder sonstiges Anderssein.

    Die Fau hat außer ihrem eigenen offensichtlich noch keine Kinder in dem Alter wahrgenommen.
  2. #2

    Wenn die Leute Geld dafür bekommen, weil sie ihre Kinder nicht in staatliche Kitas geben - dann will ich Geld dafür haben, dass ich nicht mehr in staatliche Bibliotheken gehe.

    Lasst es uns Amazongeld nennen! :-)
  3. #3

    optional

    So ein Irrsinn das Ganze. Da werden mit Steuergelder Kitaplätze gebaut, daß ein jeder ein Anrecht darauf hat und dann wird mit Steuergeld wieder das "Daheim erziehen" gefördert. Wahnsinn. Und eins wird dabei völlig ausser acht gelassen. Warum wird für die Beutreunung der Kinder in der Schule nichts unternommen? Gerade wenn beide berufstätig sind und Ferien anstehen, dann wird es für die Eltern mehr als schwierig bei der Vielzahl von Ferien, das überhaupt zu meistern. Warum wird da nicht sinnvoll Geld investiert? Krippen und Kindergarten sind ja geradzu einfach, für das was dann in der Schulzeit auf die Eltern zu kommt. Da sollten Eltern geholfen und entlastet werden, in den man eine sinnvolle Ferienbetreuung aufbaut.
  4. #4

    Betreuungsgeld

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Wenn die Leute Geld dafür bekommen, weil sie ihre Kinder nicht in staatliche Kitas geben - dann will ich Geld dafür haben, dass ich nicht mehr in staatliche Bibliotheken gehe.

    Lasst es uns Amazongeld nennen! :-)
    Und lasst uns 'graues Geld' nennen, was wir den Senioren auszahlen, die nicht in Pflegeeinrichtungen gehen und die nicht einen Platz in einer Seniorenwohnanlage beanspruchen. Da tut sich ein unendliches Feld auf.
  5. #5

    ad infinitum

    170 MRD EUR pa familienpolitische Leistungen...... Zzgl 3MRD für das Betreeungsgeld macht 173 MRD EUR.

    Das sollte man vielleicht einfach mal halbieren , und in wenigen Jahren das Staatsdefizit vollständig abbauen
  6. #6

    Halbwahrheiten

    erzählt die Politik ja gerne. Unangenehme Fakten werden einfach ausgeblendet. Herr Dobrindt, von wegen in SPD regierten Ländern ist es am schlimmsten und in den anderen wird es schon werden. Auf dem zweiten Platz, hinter NRW, bezüglich der wenigsten Kita-Plätze, steht BW. Und eigentlich sollte es doch noch allen Herren in Berlin bekannt sein, dass bis vor Jahresfrist durchgehend die CDU dort regiert hat. Aber zu versuchen einen Elternteil zu Hause zu binden, ist natürlich auch ein Ansatz um die Arbeitslosenstatistik zu verschönern. Dann ist es der Politik doch dann grandios gelungen die Vollbeschäftigung zu erreichen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Milliardenschwere Fehlplanung oder ein Segen für die Eltern der Republik? Bei Günther Jauch lieferten sich die Gäste einen Schlagabtausch zum Thema Betreuungsgeld. Die Debatte lieferte die Vorschau für ein Top-Thema des nächsten Bundestagswahlkampfs.

    Debatte zum Betreuungsgeld bei Günter Jauch - SPIEGEL ONLINE
    Jauch hat mal wieder gezeigt, daß er keine ausreichende Qualität und das nötige Hintergrundwissen für einen politischen Journalisten hat.

    Er ist ein Mann für oberflächliche Themen, seine Welt war bzw. ist "Stern TV" oder "Wer wird Millionär".
  8. #8

    In dieser Runde

    saßen die Profiteure des B.gelds, allerdings ohne inhaltliche Argumente. So wurde der Aberwitz dieser Gesetzesvorlage durch die Besserverdienenden selbst bzw. ihr beredtes Schweigen illustriert. Mal abgesehen von den wenig fundierten Äußerungen von Christa Müller. Außer dem realitätsfernen Familienbild der CSU im Flächenstaat BY mit geringer Dichte an KiTa-Plätzen
    und dem Machtpoker gibt es keine Begründung, die
    dem 'Faktencheck' standhält. Im Osten ist man schon zurückgerudert und will es, auf Grund negativer Ergebnisse, wieder abschaffen. Im Übrigen nimmt das Thema gegenüber den wirklich existenziellen seit Wochen
    unangemessen großen Raum ein!
  9. #9

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Wenn die Leute Geld dafür bekommen, weil sie ihre Kinder nicht in staatliche Kitas geben - dann will ich Geld dafür haben, dass ich nicht mehr in staatliche Bibliotheken gehe.

    Lasst es uns Amazongeld nennen! :-)
    So sehe ich die ganze Sache im Prinzip auch. Wenn ab morgen der öffentliche Nahverkehr kostenlos angeboten wird, möchte ich als Autofahrer einen monetären Ausgleich, wenn ich nicht mit der U-Bahn fahre - da ich doch immer noch ein Wahlrecht habe. Wie paradox wird unsere Regierung eigentlich noch.


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