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Betreuungsgeld-Debatte bei Jauch: "Herr, schmeiß Geld vom Himmel!"

DPAMilliardenschwere Fehlplanung oder ein Segen für die Eltern der Republik? Bei Günther Jauch lieferten sich die Gäste einen Schlagabtausch zum Thema Betreuungsgeld. Die Debatte lieferte die Vorschau für ein Top-Thema des nächsten Bundestagswahlkampfs.

Debatte zum Betreuungsgeld bei Günther Jauch - SPIEGEL ONLINE
  1. #280

    danke

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht.
    Es war nur eine Überspitzung.
    Danke für den Link!
  2. #281

    Was ist das denn für eine Logik?

    Zitat von maikalex Beitrag anzeigen
    Für 30% unserer Kleinkinder steht ein Kitaplatz zur Verfügung. 70% unserer Mütter/Eltern müssen sich etwas anderes überlegen, für das es bisher keinerlei staatliche Unterstützung gibt. Sie müssen zu Hause bleiben, oder die Oma/Freundin um Hilfe bitten, oder eine fremde Person, ein Aupair oder eine Tagesmutter engagieren. .....
    Man sollte Ihrer Meinung nach also nur die betroffene Gruppe der Eltern befragen, die, aus welchen Gründen auch immer, keinen Kita-Platz bekommen? Funktioniert so neuerdings Demokratie? Boh, macht mich das "betroffen". Ist gut, wenn man sich eine Meinung bildet, aber das tun Sie ja offensichtlich zu jedem Thema.
  3. #282

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    es geht aber nicht um politisch zustimmung, sondern um überzeugtes dafür sein. die spd war nie dafür. was übrigens von der letzten, vorletzten oder vorvorletzten regierung in irgendeinen koalitionsvertrag geschrieben wurden intressiert heute keine sau mehr. die spd ist und bleibt gegen die herdprämie genau wie die mehrheit der bevölkerung, große teile der cdu, die fdp und alle andren parteien. die .....
    nö. Wieder falsch. Sie ignorieren die Fakten. Danke für das Kompliment, denn zB. mich interessiert es durchaus, was die SPD einmal wollte.

    Betreuungsgeld: Laut Umfrage sind junge Deutsche dafür - SPIEGEL ONLINE
    Das kann man natürlich wie Sie und Andere ignorieren und das Gegenteil behaupten ohne es belegen zu können, aber das ist bissl wenig und vor allem platt.
  4. #283

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    und ihre kommune besteht also nicht aus ihnen und den anderen eltern, sondern aus dem "bösen staat", der ihre kinder holen und indoktrinieren will im alter von 2-3 jahren, nicht wahr? meine güte, lassen sies doch einfach mal stecken.
    schrieb ich das? In Ihrer Phantasie vielleicht. Hier ging es darum, dass Sie fälschlich behaupten, es gibt keine KITAS in staatlicher Trägerschaft und das ist und bleibt falsch wie auch Ihre anderen vermeintlichen Argumente, die Sie mitnichten belegen können
  5. #284

    Wissen Sie,

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    was unglaublich interessant ist?

    Aus Ihrer Quelle:
    In den ersten drei Lebensjahren wird die Grundlage für die seelische Gesundheit eines Menschen gelegt. In dieser sensiblen Entwicklungszeit bedeuten regelmäßige ganztägige Trennungen von den Eltern eine besondere psychische Belastung für die Kinder.
    Stellen Sie sich mal eine analoge Aussage auf einen anderen Gebiet der mrnschlichen Gesundheit dar, etwa im Konsumgüterbereich. Glauben Sie, ein Produkt, das ähnlich von Experten beschrieben würde, dürfte auf dem Markt bleiben?
    Der Zugriff des (kapitalistischen) Staatswesens auf die Eltern als Arbeitskräfte und die Kinder als ebensolche und willige zukünftige Konsumenten ist aber von solcher Wichtigkeit, dass da ein paar gesundheitliche Risiken in Kauf genommen werden müssen.
  6. #285

    man kann nicht alles unterstützen

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    gibt es dann keine Unterstützung für Eltern, die eine Fremdbetreuung selbst organisieren, um lohnabhängig arbeiten zu können?
    weil das deren privatsache ist. es gibt ja auch keine unterstützung für leute, die nie in die oper gehen und sich stattdessen eine musik-cd kaufen, um operngenúss zum haben.
    die bereitstellung von kitaplätzen hat der staat selbst sich zur sozialen aufgabe gemacht, genau wie die bereitstellung von straßen, opern, stadien, schwimmbädern, altenheimen usw. man kann drauf verzichten, aber rausbezahlt bekommt man dann nix.

    das leben ist privatsache und die inanspruchnahme einer sozialleistung ebenso. die gleichen leute, die für die herdprämie argumentieren zögern keine sekunde, wenns darum geht den staat mit privilegien maximal auszumnehmen, vom dienstwagen bis zur steuerfreien aufwandpauschale. gehört alles abgeschafft.
    herdprämie heißt bei gleichbehandlung: jede nicht in anspruch genommene sozialleistung muss vergütet werden, ansonsten behandelt der staat seine bürger ungleich.
  7. #286

    Zitat von jens45 Beitrag anzeigen
    nö. Wieder falsch. Sie ignorieren die Fakten. Danke für das Kompliment, denn zB. mich interessiert es durchaus, was die SPD einmal wollte.
    dann intressiert sie sicher auch, dass die csu mal für die todesstrafe war, die totalüberwachung aller bürger und die zwangstaufe. wurde alles schon von csu-politikern geäußert. im übrigen wollte die spd nie das betreuungsgeld. dabei bleib ich.
  8. #287

    Ach, dafür sind wir Hartzis also noch gut genug :-)

    Interessant,
    erst wird uns Hartz4-Empfängern die Fähigkeit abgesprochen Kinder erziehen zu können, einer der Gründe warum es für uns kein Betreuungsgeld geben soll, aber für die Arbeit in Kitas sind wir qualifiziert?

    Ich kann zwar gut mit Kindern umgehen, würde mich aber mit aller Macht dagegen wehren, falls das Jobcenter auf die Idee kommen sollte mich zwangsweise erst in eine Weiterbildung und dann in eine Kita zu verfrachten (bei Weigerung Sanktion).
    Die sollen vernünftige Erzieherausbildungen finanzieren oder es sein lassen.
  9. #288

    Zitat von jens45 Beitrag anzeigen
    schrieb ich das? In Ihrer Phantasie vielleicht. Hier ging es darum, dass Sie fälschlich behaupten, es gibt keine KITAS in staatlicher Trägerschaft und das ist und bleibt falsch wie auch Ihre anderen vermeintlichen Argumente, die Sie mitnichten belegen können
    ich kenne keine kitas in staatlicher trägerschaft. die träger von kitas sind kommunen, vereine, kirchen, wohlfahrt etc. der staat ist in keinem fall träger einer kita... höchstens vielleicht der bundestagskita die extra für frau schröder eingerichtet wurde.
  10. #289

    Ihre "Antwort"

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    weil das deren privatsache ist. es gibt ja auch keine unterstützung für leute, die nie in die oper gehen und sich stattdessen eine musik-cd kaufen, um operngenúss zum haben.
    die bereitstellung von kitaplätzen hat der staat selbst sich zur sozialen aufgabe gemacht, genau wie die bereitstellung von straßen, opern, stadien, schwimmbädern, altenheimen usw. man kann drauf verzichten, aber rausbezahlt bekommt man dann nix.

    das leben ist privatsache und die inanspruchnahme einer sozialleistung ebenso. die gleichen leute, die für die herdprämie argumentieren zögern keine sekunde, wenns darum geht den staat mit privilegien maximal auszumnehmen, vom dienstwagen bis zur steuerfreien aufwandpauschale. gehört alles abgeschafft.
    herdprämie heißt bei gleichbehandlung: jede nicht in anspruch genommene sozialleistung muss vergütet werden, ansonsten behandelt der staat seine bürger ungleich.
    geht am Problem vorbei. Es geht um Leute, die ja unterstützt würden, wenn sie staatliche Einrichtungen in Anspruch nähmen. Warum also nicht bei der "privaten" Organisation von außerhäuslicher Betreuung? Weil die nicht unter staatlicher Aufsicht steht?


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