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Besuch in China: Merkel fordert mehr Freiheit für Journalisten
DPAAngela Merkel hat von der chinesischen Führung mehr Freiheit für ausländische Journalisten verlangt. Die Kanzlerin reagierte damit auf einen Beschwerdebrief deutscher Korrespondenten.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...852877,00.html
- #1 30.08.2012 08:57 von
Ausländische Korrespondenten berichten nicht objektiv. Ausländische Korrespondenten wollen ihre Ergüsse abgedruckt sehen um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Vielleicht solten die Chinesen mal darauf hinweisen, das zu mehr objektivität auch gehört, das ausländische Medien nicht ausschliesslich die Meldungen von 4-5 grossen Agenturen vervielfältigen sollten.
- #2 30.08.2012 09:18 von
Was ist da objektiv?
Wenn ich mir die Berichterstattung von deutschen Medien anschaue...insbesondere "Spiegel"...
Da werden willkürlich Kommentare mit Fakten vermischt und man wundert sich warum einige überhaupt eine separate "Kommentarkolumne" haben.
Freier Journalismus führt überhaupt nicht zu einer besseren Verständigung. Die Journalisten berichten nur darüber, was sie sehen wollen. - #3 30.08.2012 09:42 von
Sie haben leider recht
- #4 30.08.2012 10:11 von
Freiheit für Journalisten,
die Freiheit des gesprochenen und geschriebenen Wortes überhaupt sollten überall auf der Welt eingeklagt werden : in China, in Rußland, in den USA und auch hierzulande.
Wer mehrfach mit der Zensur Bekanntschaft machte, wird sich dieser Forderung anschließen.
Ausnahmen dabei sollten Journalisten sein, die bewußt als Krawallmacher im Einsatz sind, soll heißen, in Gastländern Dinge anprangern, die sie im eigenen Land anstandslos tolerieren.
Einseitige Propaganda-Berichterstattung gegen das eigene Land, muß kein Land dieser Erde befördern bzw. zugestehen.
Nicht nur die USA würde sich dies in aller Form verbieten und die betreffenden Journalisten festsetzen oder bestenfalls ausweisen. - #5 30.08.2012 11:49 von
lange warte ich schon
auf einfach mal realistische China-Beiträge in den Medien; es gäbe so viel zu berichten: Auch positive Entwicklungen z.B. dass kein Mensch mehr in China verhungern muss.
- #6 31.08.2012 07:37 von
Der chinesische Drache wird wohl kaum mit den Westwinden fliegen
Die Halbheit der Wiederherstellung Chinas als selbstständiger Macht durch Kaiser Mao, nämlich die Annahme der marxistischen Afterlehre als Staatsphilosophie, wird China noch eine Weile daran hindern sich an den traditionellen Formen des chinesischen Denkens zu orientieren, aber mit der Zeit wird der Konfuzianismus den Marxismus übermeistern und schon heute strebt die chinesische Regierung gesellschaftliche Harmonie, welche im scharfen Gegensatz zum marxistischen Klassenkampfwahn steht, gemäß der konfuzianischen Lehren an. Auch politisch wendet sich China wieder dem uralten Legalismus, schon Kaiser Deng sagte, anlässlich der wirtschaftlichen Abschaffung des Marxismus: „Wir können nicht einfach die bourgeoise Demokratie kopieren. Das bedeutet das Ende der Führung durch die Partei, und dann wäre da nichts mehr, das unser Ein-Milliarden-Volk eint.“ Daher haben es die westlichen Heilslehren schwer, besonders angesichts des wirtschaftlichen und politischen Verfalls der westlichen Staaten.
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