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Besuch in Berlin : Erdogan verschärft Kritik an Deutschland

Die Türkei boomt, Ministerpräsident Erdogan strotzt vor Selbstbewusstsein. Jetzt ist er*in Berlin: offiziell zur Feier zum 50. Jubiläum des Gastarbeiter-Abkommens. Doch es droht Streit mit Kanzlerin Merkel. Zum Auftakt des Besuchs warf der Premier Deutschland vor, die Türken im Stich zu lassen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...795180,00.html
  1. #340

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    Zitat von Mimimat Beitrag anzeigen
    Dann fangen sie mit dem danken mal an und denken sie darüber nach, wo es in dt. Großstädten Siedlungen gibt, die "Kleinrom" genannt werden. Ich bin in Berlin schon vielen Türken,.....
    Entschuldigung aber da muss ich kurz intervenieren. Ich bin in Berlin-Neukölln aufgewachsen und lebe jetzt in der Nähe von Frankfurt/Main. Die Anzahl der Italiener in Berlin ist doch überschaubar. Wo ich jetzt wohne, gibt es mehr Italiener und auch unter dehnen gibt es welche die nur ganz wenig oder kein Deutsch können, auch bei denen gibt es Strassenzüge wo nur Alfas und Fiats stehen und die auch äußerlich kaum von Türken zu unterscheiden sind. Zwar nicht in dem Ausmaß, aber ganz so rosarot ist es eben nicht.
  2. #341

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    Zitat von tonybkk Beitrag anzeigen
    Na da wandern sie besser nach Thailand aus. Da haben sie in Pattaya tausende Deutsche die sich genau so verhalten ;-)
    Kein Wort Landessprache nur am fluchen wie bloed die Thais sind und wie schlecht mans ie behandelt. Leider werden die da auch nicht abgeschoben , inhaftiert, etc.....
    Und wie wäre ihre Schlußfolgerung? Sollten wir die Türkischstämmigen hier in Deutschland so behandeln? Also ich weiss nicht.
  3. #342

    ?

    Zitat von Mimimat Beitrag anzeigen
    Dann fangen sie mit dem danken mal an und denken sie darüber nach, wo es in dt. Großstädten Siedlungen gibt, die "Kleinrom" genannt werden.
    Nicht Kleinrom, aber Klein-Sizilien gab es eine zeitlang in vielen Städten. Und die "closed-shops", die sich im Dunstkreis diverser Pizzabäcker und Eis-Cafés breit gemacht haben, stören auch. Fragen Sie mal bei der Polizei nach, in welchem Maß italienische Verbrecherorganisationen vermutlich Deutschland als Rückzugsraum und zur Geldwäsche nutzen. Aber zahlenmäßig sind das eben weniger als Türken.

    Natürlich stört die Religionsbarriere. Wir können zwar großherzig verzeihen, dass Italiener auch in der dritten Generation immer noch Katholiken sind, aber wenn Moslems Moslems bleiben, ist das anders. Wenn die auch in der dritten Generation immer noch keinen Alkohol trinken und den Schweinebraten ablehnen, wird dieser Unterschied eben deutlich. Weil die im Ramadan nicht am Betriebsfest teilnehmen und auch auf der Weihnachtsfeier, wenns gerade gemütlich wird, gehen.

    Wir hängen uns furchtbar an der Sprachbarriere auf. Ein Riesen-Problem, weil nicht-alphabetisierte Menschen bei uns Arbeiten ausführen, bei denen man nur ausnahmsweise auf Deutsch kommunizieren muss. Und wie Erwachsenen, die noch nicht mal richtig lesen und schreiben können, ordentliches Deutsch beibringen, damit die es ihren Kindern vermitteln können? Mal die Israelis fragen, dort mussten die Eltern von ihren Kinder hebräisch lernen.

    Was uns in Deutschland fehlt, ist echte Toleranz - also das Begrüßen des Andersseins. In der Frage der Integration muslimischer Türken fällt uns einfach 40 Jahre Ignoranz vor die Füße.

    Ich finde es gut, dass Erdogan immer wieder Salz auf diese Wunde streut. Wobei klar ist, dass seine Lösungsansätze nicht die Unseren sind. Aber für einen Kompromiss müssen beide Seiten erstmal ihre Forderungen auf den Tisch packen.
  4. #343

    Australien? Neuseeland?

    Zitat von KäptnBlaubär Beitrag anzeigen
    Na ja, Herr Ministerpräsident,sollten sich mal überlegen,wenn Sie solche Sprüche über Integration in den USA oder der Schweiz loslassen. Machen sie sich bitte einmal klar,wenn ihre"Landsleute" nach Australien oder ......
    Da werden Sie von den Türken eher wenige sehen - funktioniert doch der "Familiennachzug" nicht so einfach und ein Punktesystem bewertet den Nutzen (Huhu ganz rassistisch ...) des Einwanderungswilligen. Es wird ein Arbeits- oder zumindest Vermögensnachweis gefordert, beides Dinge, die bei den auswanderungsfreudigen anatolischen Hinterländlern nicht vorhanden sind. Deutschland ist selbst schuld, lässt sich von einem Haufen ungebildeteter Ziegenhirten die Welt erklären und mit lächerlichen Forderungen belästigen - nun, dann gehört es dem Land wohl auch nicht anders. Ach so: Sollten sich die Wahlergebnisse in den nächsten Jahren ändern - dann bitte nicht wieder die Leier von "das haben wir nicht gewusst". Das hatten wir schon mal. Die Intention der Türken ist schon immer deutlich erkennbar gewesen - aber wer sich von grünen Multikultiträumern das Land kaputt machen lässt ... und dafür auch noch teuer bezahlt .. nun, der sollte sich fragen lassen, wo der Unterschied zwischen ihm und einem analphabetischen anatolischen Bauern liegt. Meine Güte ist dieses Land armselig geworden.


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