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Besuch in Athen: Sechs Stunden Zorn für Merkel

APKanzlerin Merkel ist bei vielen Griechen verhasst, ihr Besuch in Athen gleicht der Reise durch einen Hochsicherheitsgebiet. Die Gastgeber hoffen auf konkrete Erleichterungen beim Sparkurs - doch die wird es vermutlich nicht geben.

Merkels Griechenland-Besuch: Sechs Stunden Zorn für die Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Ich weiß immer noch nicht ...

    ... was die Griechen wollen.
    Das sie nicht damit einverstanden sind, dass man die Renten kürzt oder andere schmerzvolle Einschnitte, kann ich verstehen und würde mir auch gegen den Strich gehen.
    Also dagegen sind die Griechen! OK!
    Aber was wollen sie denn? Außer ein weiter so!
    Und warum sind wir die Bösen?
    Weil wir das weiter so nicht finanzieren wollen?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kanzlerin Merkel ist bei vielen Griechen verhasst, ihr Besuch in Athen gleicht der Reise durch einen Hochsicherheitsgebiet. Die Gastgeber hoffen auf konkrete Erleichterungen beim Sparkurs - doch die wird es vermutlich nicht geben.

    Merkels Griechenland-Besuch: Sechs Stunden Zorn für die Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE
    Die Griechen haben doch den kapitalen Bock geschossen und nicht Frau Merkel.

    Die EU ist kein Blümchenladen und Realpolitik auch kein Zuckerschlecken. Sich bei jemanden anbiedern zu wollen zeugt in diesem Zusammenhang nur von Charakterschwäche. Hab einen Standpunkt und vertrete diesen dann auch. Aber nicht nur dort, wo es populär ist.
  3. #3

    Anmaßung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kanzlerin Merkel ist bei vielen Griechen verhasst, ihr Besuch in Athen gleicht der Reise durch einen Hochsicherheitsgebiet. Die Gastgeber hoffen auf konkrete Erleichterungen beim Sparkurs - doch die wird es vermutlich nicht geben.

    Merkels Griechenland-Besuch: Sechs Stunden Zorn für die Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde es eine Anmaßung und Dreistigkeit sondersgleichen, dass ein Staat der Eurozone Geld von den Steuerzahlern anderer Euro-Staaten will. Und der Gipfel der Unverfrorenheit ist es, dass diejenigen, die die größten Summen in Milliardenhöhe nach Griechenland rüberschieben, auch noch beschmipft werden.
    Griechenland kann auch in 20 Jahren nicht auf eigenen Beinen stehen, es sei denn, es geht zurück zur Drachme, verbunden mit einem Total-Schuldenerlass und wertet dann sukzessive ab. Dann werden sich zwar nur noch wenige ein deutsches Auto leisten können, aber ein Markt von elf Millionen Einwohnern macht die deutsche Exportindustrie sicher nicht kaputt.
  4. #4

    Tja, früher....

    Früher war der Staatsbesuch eines deutschen Politikers in Südeuropa das Harmloseste und Unverfänglichste. Heute ist daraus ein Politikum geworden, über deren Gehässigkeit man nur den Kopf schütteln kann. Dies ist erst der Fall, seitdem die Eurokraten (=die Totengräber Europas) die europäische Bevölkerung entmachtet haben und nun ungehindert ihre Welt"verbesserungen" (hust) durchdrücken können. Danke, liebe Eurokraten, für den "Frieden in Europhaaah"!
  5. #5

    Zitat von Bembel137 Beitrag anzeigen
    ... was die Griechen wollen.
    Das sie nicht damit einverstanden sind, dass man die Renten kürzt oder andere schmerzvolle Einschnitte, kann ich verstehen und würde mir auch gegen den Strich gehen.
    Also dagegen sind die Griechen! OK!
    Aber was wollen sie denn? Außer ein weiter so!
    Und warum sind wir die Bösen?
    Weil wir das weiter so nicht finanzieren wollen?
    Es ist Zeit für eine große europäische Geste.

    Frau Merkel sollte in Athen eine Lockerung des Spardiktats ankündigen. Das würde uns Deutschen in ganz Europa viele Sympathien einbringen.

    P.S. Daß die Griechen noch lange am Tropf hängen werden, ist doch sowieso jedem Beobachter klar. Durch Merkels Geiz-ist-geil-Haltung machen wir es nicht besser. Am Ende sind wir nicht nur diejenigen, die zahlen, sondern auch diejenigen, die am meisten gehasst werden. Das kann nicht das Ziel der deutschen Europa-Politik sein.
  6. #6

    Statt Hass ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kanzlerin Merkel ist bei vielen Griechen verhasst, ihr Besuch in Athen gleicht der Reise durch einen Hochsicherheitsgebiet.
    .... wie wär's mal mit einem lauten "Danke" für die zig Milliarden in Form von Transferzahlungen, Bürgschaften und Schuldenschnitt?
    Der Sparkurs in Verbindung mit grundlegenden Reformen beim griechischen Steuerrecht und der Finanzverwaltung sind m.E. die Voraussetzung für eine Gesundung der griechischen Wirtschaft. Neue Schulden sind dafür ungeeignet, weil sie für die Krise mit verantwortlich sind.
    Deshalb tut die Kanzlerin gut daran, auf die Einhaltung der getroffenen Absprachen zu bestehen. Der Hass der Griechen sollte sich lieber gegen jene richten, die legal keine Steuern zahlen müssen und jene, die über 300 Mrd. Euro außer Landes gebracht haben.
  7. #7

    In Berlin vertrauen sie daher ganz auf die griechischen Sicherheitskräfte ... ????.

    Das darf nicht wahr sein. Das ist unverantwortlich.
    Frau Merkel sollte sich von eigenen Personenschützern
    in sehr hoher Anzahl schützen lassen.
    Die "Stunden des Zorns" stellen eine klare Gefahr für sie dar,
    die Stimmung ist auf dem Siedepunkt.
  8. #8

    Wie lange müssen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kanzlerin Merkel ist bei vielen Griechen verhasst, ihr Besuch in Athen gleicht der Reise durch einen Hochsicherheitsgebiet. Die Gastgeber hoffen auf konkrete Erleichterungen beim Sparkurs - doch die wird es vermutlich nicht geben.

    Merkels Griechenland-Besuch: Sechs Stunden Zorn für die Kanzlerin - SPIEGEL ONLINE
    ...wir uns das Affentheater noch gefallen lassen. Sie (Merkel) hat Narrenfreiheit bis zur nächsten Bundestagswahl. Aber die SPD will ja dasselbe wie die CDU. Das Chaos wird kein Ende nehmen. Was reitet nur diese Phantasten? 0,25 % Zinsen: Der € ist also nichts wert.
  9. #9

    Reiche Tante aus Deutschland

    Zitat von turnus Beitrag anzeigen
    Früher war der Staatsbesuch eines deutschen Politikers in Südeuropa das Harmloseste und Unverfänglichste. Heute ist daraus ein Politikum geworden, über deren Gehässigkeit man nur den Kopf schütteln kann. Dies ist erst der Fall, seitdem die Eurokraten (=die Totengräber Europas) die europäische Bevölkerung entmachtet haben und nun ungehindert ihre Welt"verbesserungen" (hust) durchdrücken können. Danke, liebe Eurokraten, für den "Frieden in Europhaaah"!
    Sie haben recht. Früher kam der reiche Onkel aus Amerika und beglückte die Verwandtschaft. Heute reist die angeblich reiche Tante (mit Billionenschulden im eigenen Land), die schon Milliarden für Griechenland vertuckert hat, aus Deutschland an und muss auf Hellas aufpassen, dass sie körperlich unversehrt bleibt. Man möchte ihr zurufen: Bleib in Deutschland und dreh den Geldhahn für die Südstaaten zu nach dem Motto "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott"!








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