AFP / SITE Monitoring ServiceJetzt ist es offiziell: Französische Soldaten kämpfen an der Seite der Regierungstruppen in Mali. Das bestätigte Präsident François Hollande. Es soll sich um Elitekräfte handeln, die die Offensive gegen die islamistischen Rebellen unterstützen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-877113.html
'Zudem sammelten sich Truppen an der nigrischen Grenze, die direkt an dem von den Islamisten kontrollierten Gebiet liegt'.
im Artikel wird von drei koalierenden Gruppen gesprochen. Weiß jemand wer das sein soll? Bekannt ist ja Anzar Dine, in der TAZ wird von einer Gruppe "Einheit und Dschihad in Westafrika" gesprochen...
Arbeiten die Islamisten immernoch oder wieder mit den gemäßigten Tuareg zusammen?
Es wäre schön wenn da jemand mal Licht ins Dunkel bringen könnte und nicht immer nur von "den Islamisten" gesprochen wird.
„Die Überlebenden von Điện Biên Phủ erzählten von der Schlacht, vom Versagen der Führung, von der schrecklichen Überraschung, als plötzlich Artilleriefeuer auf ihre unzureichenden Stellungen trommelte. Ein Thai-Bataillon war sofort übergelaufen. Die übrigen farbigen Truppen hatten sich passiv verhalten und Deckung gesucht. Wirklich gekämpft bis zum letzten Erdloch und bis aufs Messer hatten lediglich die französischen Fallschirmjäger und die Fremdenlegionäre, zu 80 % Deutsche, seien zum Sterben angetreten wie in einer mythischen Gotenschlacht.“
– Peter Scholl-Latour: Der Tod im Reisfeld – 30 Jahre Krieg in Indochina
Man ist sich in Militär - Kreisen einig, dass die Niederlage der französischen Truppen auf ein totales Versagen der französischen Generalität zurückzuführen war. Die waren natürlich auch nicht dort...
In der Tat hat ein internationales Eingreifen in Mali große Erfolgschancen. Die durchweg gemäßigte islamisch eBevölkerung hat mit den Fundamentalisten im Norden nichts gemein. Im Gegenteil: Die Fundamentalisten, großteils Ausländer, haben wichtige islamische(!) Heiligtümer der Einheimischen zerstört.
Unterstützung aus der Bevölkerung für die Fundamentalisten, wie z.B. in Afgahnistan, existiert nicht.
Auch unklare Fronten und Akteure wie in Syrien sind nicht vorhanden. Die Gefahr, die falschen zu unterstützen also gering.
Noch ist mir nicht klar, wo die malische Armee steht. Bisher hat sie ausländische Truppen immer abgelehnt (im Gegensatz zur Regierung). Hat sie ihre Meinung geändert oder könnte es hier neue Probleme geben?
Ich teile sehr gerne mit Ihne im Forum Ihre Meinung. Das deutsche Volk trägt wahrhaftig schon genug Verantwortung, auch unsere Poklitiker. Nur denen sind die Hände gebunden, da Deutschland zwei Kriege verloren hat und bis auf den heutigen Tage bestimmen die vier alliierten Westmächte, was die Deutschen zu tun und zu lassen haben. Ganz besonders hat die Regierung der USA das Sagen und unsere Politiker haben keinen Mumm in den Knochen, mal auf den Tisch zu klopfen und zu sagen:" Der Krieg ist 68 Jahre vorbei und wir Deutsche können uns die Hand aufs Herz legen und mit Recht sagen, wir können stolz sein, was unsere Großeltern, Eltern und deren Nachkommen seit Ende des Krieges 1945 geleistet haben". Es gibt nichts sinnloseres als ein Krieg.
Schade dass viele Deutsche der festen Meinung sind, nur Die legion wird
eingesetzt um Frankreichs Interessen in schwierigen Regionen zu verteidigen...
Dabei hat Frankreichs Heer zahlreiche andere Einheiten, die über Jahzehnte in
Afrika eingesetzt worden sind und feste Erfahrung mit dem schwarzen
Kontinent haben
dabei vor allen die "Troupe de Marine" mit mehreren Regimentern,
darunter Einheiten die Ständig in Afrika stationiert sind !
in Mali ist bestimmt auch der COS (commandement des opérations spéciales)
eingesetzt, die Fr. Spezialkräfte...
meines Wissen nach ohne Legionäre bestetz ...
diess ist jetzt auch kein Ansatzt die grossen Dienste der Legion klein zu reden..
es geht mir nur um ein bischen Sachlichkeit beim Thema...:
Es sterben eben nicht nur Ausländern für die Interessen Frankreich's
Die Malinesen (Bambara, Malinke) sind mir von allen frankophonen Westafrikanischen Völkern mit die liebsten, unagressiv, gebildet, besonders in der Region Mopti und Djenné Kulturträger seit langem. In der Wüste gibt es seit über 30 Jahren Durchgeknallte. Uns wurde damals geraten, in das Tanezrouft nur mit Maschinenpistolen in der Türverkleidung des Toyota zu fharen, um das Schicksal des SWR Journalisten Philipp zu vermeiden, der von Saharouis 1982 umgebracht wurde. Meine hohe Meinung von diesem liebenswerten Volk beruht auch auf einem Zusammentreffen mit dem dt. Botschafter Seemann 1983. Drum, Paras, FL, KSK rein, Brunnen kontrollieren, das Gelichter ausrotten. Auch die angeblich aufständischen Touareg (Kel Ewey, Kelua,) werden es danken. Und Uran? 95% des Staatshaushalts des Niger werdne vom Uran finanziert. Denen ging es sogar mal gut damit, bevor sie mit den Touareg Völkermord spielen woltlen. Auch Mali war mal die Kornkammer Westafrikas, bis im Sozialismus die Kenntnis des Wasserhaushalts im Nigerbinnenbecken verlorenging. Den die bösen Franzosen aufgebaut hatten..