Besseres Kanzlergehalt: Wirtschaft fordert halbe Million für Merkel

DPADeutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...823233,00.html
  1. #60

    Zitat von chb_74 Beitrag anzeigen
    Vielleicht sind auch nicht die Spitzenpolitiker *unter*bezahlt, sondern die Spitzenkräfte so mancher Unternehmen inzwischen reichlich *über*bezahlt und haben ein bisschen die Bodenhaftung verloren...?
    Eben. Des weiteren sollte sich die Wirtschaft mal lieber über eine vernünftige Bezahlung ihrer Millionen Arbeiter und Angestellten, vor allem in der Leiharbeit Gedanken machen. Denn da wird die Arbeit erledigt und das Geld verdient.
  2. #61

    So sehe ich das auch

    Zitat von taubenvergifter Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist das Kanzlergehalt aber tatsächlich in den richtigen Relationen zu den Gehältern "normaler Arbeitnehmer". Durch Erhöhung des Kanzlerinnengehalts die eigene pervers überbezahlte Kaste der Führungskräfte rechtfertigen... perfide Strategie.
    Hat der Herr vielleicht bald Geburtstag?
  3. #62

    Bananenrepublik

    Das ist auch ein Fall von der offenen Korruption dass unser Staat ein Dienstleister/Sklave der Wirtschaft geworden ist.

    Inzwischen haben weder Politiker noch Wirtschaftsbosse keine Hemmung mehr zu zeigen dass wir in einer Banaenrepublik leben.
  4. #63

    Zitat von Sequester Beitrag anzeigen
    Ich frage mich schon seit Laengerem warum Politiker sich das antun - wegen des Geldes kann es kaum sein. In der Wirtschaft kann man - bei entsprechender Begabung und Neigung - deutlich mehr verdienen.
    Hallo,
    wer erzählt denn so was? Nehmen sie jetzt als beispiel herrn wulff (ex-bundespäsident). Der mann bekommt für 2 jahre im amt bis an sein lebensende sein volles gehalt weiter (200.000 euro pa) PLUS büro/sekretärin PLUS dienstwagen/fahrer. DAS verdient in der freien wirtschaft KEIN manager in mal eben 2 jahren arbeit egal was hinten bei rauskommt. Auch bezweifle ich das frau merkel in der freien wirtschaft DAS verdienen würde was sie jetzt und als alterbezüge bekommt. Dazu noch sicherlich einen guten platz in einem vorstand wo man nur abkassiert aber nix tuen muss siehe ex-bundeskanzler herr schröder.
  5. #64

    Ähem...

    Zitat von dandelion13 Beitrag anzeigen
    Jaja. Sie haben ja sooo Recht und so weiter. Dumm ist nur, dass man meine, weiter oben stehende, Erinnerung des deutschen Volkes an den Umstand meiner ganz persönlichen Lebensstandardaufbesserung über ihr ganzes Sozial-Geschwurbel leicht überlesen könnte.
    Also bitte unterlassen......
    ...was ist das denn für ein verquirlter Quark hier in diesem Kommentar..noch nicht richtig wach gewesen??
  6. #65

    ...

    Ob Frau Merkel wirklich an mehr Geld interessiert ist!?
    Ich denke diese Diskussion lässt Sie kalt.
    Man kann von ihr halten was man will. Auf dicke Hose machen gehört sicher nicht zu Ihrem Stil und Charakter.
    Das ist die sympathische Seite der Frau Merkel.
  7. #66

    Umgekehrt wird ein Schuh draus

    Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Unverschämtheit unserer Wirtschaftsbonzen wird mehr und mehr unerträglich.
    Diese Selbstbedienungsmentalität ist natürlich auch in der Politik zu finden, sie aber noch zu pushen ist eine Perversion.
    Ein Zeichen dafür, daß die Möwenpicks jede Bodenhaftung lange verloren haben.

    Die ersten Diener im Staate zu sein sollte Ehre genug darstellen. Mit 250 k € sind auch sämtliche vorstellbaren Grundbedürfnisse über alle Maßen befriedigt. Untersuchungen zeigen, dass Kopfarbeit nicht durch besseres Gehalt besser wird. Seltsamerweise sogar schlechter.

    Dieser Artikel ist der absolut niederträchtige Versuch, die Politik tiefer zu korrumpieren. Lassen Sie das!
  8. #67

    Aha

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."

    Besseres*Kanzlergehalt: Wirtschaftsboss fordert halbe Million Euro für Merkel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wäre schön, wenn dieser Schleimer dieselbe Ansicht auch gegenüber seinen unliebsamen Gegnern, den hart arbeitenden Arbeitnehmern, vertreten würde, statt wie ein billiger Lobbyist über das Gehalt der Kanzlerin zu sinieren.
    Die hätten es nämlich dringender nötig!
  9. #68

    Einverstanden!
    Als Steppke fragte ich meinen Vater warum Politiker soviel verdienen.
    Er antwortet mir, dass das so sein müsse, da es wichtig sei, dass der Politiker unabhängig seine Entscheidungen träfe.
    Heute ist das eine Farce!
    Im Vergleich mit deutschen Topmanagern steht Merkel, steht die gesamte Politikerkaste mau da, trotz aller selbstzugestandenen regelmäßig unverschämten Diätenerhöhungen.
    Wer Peanuts zahlen will, muß Affen beschäftigen...
    Was wohl die Qualität unserer Politik erklärt.

    Wie gesagt: Einverstanden!
    Ein Politiker soll viel verdienen!
    Ein Politiker soll aber auch seinen Job machen!
    Und genau da liegt die Crux!
    Denn der korrupte Politiker dieser Tage scheint etwas anderem verpflichtet als Volkes Wille.
    Das erklärt die Ungleichheit der Verteilung der Leistung.
    So kommt man dahin zu argumentieren ein Bundeskanzler eine Bundeskanzlerin sollte sich mehr an die Topverdiener anpassen.
    Welch ein Hohn!

    Wenn da eine Angleichung gewünscht wird, in Zeiten klammer öffentlicher Kassen(die Kassen der Konzerne sind bestens gefüllt und wachsen), dann doch wohl in einer Anpassung der Topverdienste nach unten.
    Die so frei gewordenen Gelder sollten dann nicht über Politiker ausgeschüttet werden, sondern sollten verwandt werden den Schuldenstand zurückzufahren vor allem aber soll es den gerecht entlohnen der tatsächlich den Wohlstand unserer Gesellschaft erarbeitet.
    Und das Leistungsbezogen, beginnend bei einem Mindestlohn der auch dem grenzdebilen, armlosen Menschen ein Überleben in Würde sichert, bis zu Topverdiensten, für Leute die tatsächlich etwas leisten.
    Meßbar etwas leisten.
    Es ist nunmal so, dass wir Topmanager haben, die für ihre Leistung ihr Unternehmen Milliarden gekostet zu haben fürstlich entlohnt werden.

    Wer sich interessiert, des englischen mächtig ist, mag sich einmal hierfür interessieren: http://www.neweconomics.org/sites/ne...A_Bit_Rich.pdf
    Hier wird berechnet wie werthaltig die Arbeit, die Leistung der verschiedenen Berufe tatsächlich ist.
    Es ist tatsächlich so, dass eine gemeine Putzfrau für die Gesellschaft einen höheren Wert darstellen kann, als ein desaströser Bankmanager.

    So wie es sich jetzt darstellt offenbart sich hier lediglich die unheilige Allianz von Politik und Wirtschaft zum Schaden des Bürgers.
    Und das völlig offensichtlich!
  10. #69

    Überbezahlt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Spitzenpolitiker sind unterbezahlt, findet der Wirtschaftsverband DIHK. Präsident Driftmann fordert daher eine Verdopplung des Kanzlergehalts auf mehr als eine halbe Million Euro: "Wer so viel arbeiten muss, der muss dafür auch gut entgolten werden."

    Besseres*Kanzlergehalt: Wirtschaftsboss fordert halbe Million Euro für Merkel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Im Vergleich zur "Wirtschaftselite" verdienen Minister auf jeden Fall zu wenig. Den Stress kann man auf dem Kopf ablesen. Innerhalb weniger Monate ergrauen sie alle. Bei Managern sieht man das nicht, trotz der angeblichen 100 Stunden Woche.
    Trotzdem sollten Politiker nicht mehr verdienen, schließlich haben sie auch kaum Nebenkosten und gute Pensionsansprüche.
    Die "Wirtschaftselite" ist einfach überbezahlt.