"Besser Diktator als schwul": Lukaschenko beschimpft Westerwelle

REUTERSManche Beleidigungen fallen auf den zurück, der sie ausspricht: Eigentlich wollte Weißrusslands Herrscher Alexander Lukaschenko nur Außenminister Guido Westerwelle verunglimpfen - aber er outete sich dabei selbst als Diktator.

"Besser Diktator als schwul": Lukaschenko beschimpft Westerwelle - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #110

    Zitat von qvoice Beitrag anzeigen
    Homosexualität hat in manchen Kuturen nicht das überaus postitive Image wie bei uns. Hier gilt es inzwischen als Ausweis von Kreativität und Kultiviertheit, als etwas überaus Gutes. In anderen Ländern ist es einfach ein Schimpfwort
    Echt? Ich habe Homosexuelle immer für ganz normale Menschen gehalten.
  2. #111

    Und Heterosexuelle?

    Zitat von pixie48 Beitrag anzeigen
    Selten so gelacht. Gemaess ihrer Argumentation muessten Homosexuelle sich als Kindergaerntner oder Lehrer verdingen. Bei aller Liebe und Toleranz kann ich allerdings die meisten Homosexuelle nicht als erwachsene Beschuetzer pro Nachwuchseinheit sehen, Sie etwa? Im Uebrigen, ist mir die sexuelle Neigung eines jeden Menschen voellig gleichgueltig, so aehnlich wie Augen-, Haar- oder Hautfarbe.
    Es ist bekannt, dass der zahlenmäßig bei weiten größte Teil des Missbrauchs in Familien passiert. Und dort leben überwiegend heterosexuelle Väter die sich an ihren Töchtern vergehen. Deshalb ist es völlig unangebracht sich als Heterosexueller auf das hohe Ross zu setzen. Der Schuss war leider ein Rohrkrepierer.
  3. #112

    Hallo,

    Ihr teutschen Heteromännchen!

    Weshalb diese Kanonade an platten Witzchen? Habt Ihr heimliche Probleme mit der Länge Eurer... Egos?
  4. #113

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    Ein Ausweis von Kreativität und Kultiviertheit? Gleichgeschlechtliche Veranlagung ist immer noch evolutionstechnisch ein Irrtum, weil sie zum Fortschritt der Art nichts beiträgt.
    Na dann hoffe ich mal, dass sich die Evolution, bei einer Population von 7 Mrd. Menschen auf der Erde noch ein bisschen mehr "irrt". Vielleicht irrt sie sich auch garnicht und es ist ein "bewusstes" Populationsregulativ. ;)
  5. #114

    Großartige Idee nicht der Evolution,

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    ..., die der großartigen Idee der Evolution allerdings langfristig auch nichts anhaben können; selbst wenn die gesamte Menschheit ein Irrtum sein sollte, was sie ja in den letzten Jahrhunderten zu genüge zu beweisen versuchte.
    sondern ihres Erfinders.
    Evolution ist reiner Zufall, der statistisch wahrscheinlichste Zustand, die Veränderung eines Systems hin zum Zustand maximaler Langeweile, ohne Sinn und Verstand, mit einigen Fluktuationen im Nebel des statistischen Rauschens. Darin gibt es weder Irrtum noch Fortschritt, weder richtig noch falsch- nur eine sichere Erwartung des endlosen Informations-Nichts!
  6. #115

    Zitat von tatsache2011 Beitrag anzeigen
    1) Das Kleinkind hat einen Vorteil, wenn Mutter und Großmutter Nahrung beschaffen. Bessere Überlebenschance mit Großmutter.

    2) Wenn Großmutter für ein Kind sorgt, kann die Mutter sofort ein zweites bekommen und ernähren.

    Folglich setzte sich die hohe Lebenserwartung durch.
    OK, deshalb setzt sich die hohe Lebenserwartung durch, aber das beantwortet nicht die ursprüngliche Frage, nach der Menopause, d.h. warum die Großmütter keine eigenen Kinder mehr bekommen können.

    R. Dawkins hat mal was Überzeugendes dazu geschrieben, habs aber leider nicht mehr so genau im Kopf.
  7. #116

    .

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Es lässt sich eben nicht alles biologisch erklären. So gibt es beim Menschen so einiges was nicht zur Reprduduktion notwendig ist. Beispielsweise die Menopause: Was nützt es der Evolution, ältere Frauen in der Gesellschaft durchzufüttern, die keine Kinder mehr bekommen können? Aber vielleicht hat gerade das die menschliche Sozialstruktur ermöglicht.
    Früher haben die Frauen im Durchschnitt nicht bis zur Menopause überlebt. Die Anzahl Eizellen pro Eierstock ist von der Evolution für die Lebensspanne der damaligen Menschen ausgelegt worden. Zu beachten ist auch, dass durch die zivilisatorische Entwicklung die Frauen immer früher in die Menarche und dementsprechend auch früher in die Menopause eintreten.
    Den evolutionären Sinn der Homosexualität erkenne ich ehrlich gesagt aber auch nicht, vielleicht gibt es ja keinen. Bestimmte Krankheiten wie z.B. chromosomale Aberrationen machen ja auch keinen Sinn und sterben trotz Evolution nicht aus. Dann müsste man aber Homosexualität den Stellenwert einer Störung zuordnen. Solange allerdings kein Mensch weiß welche anatomische Strukturen und welche physiologische und biochemische Prozesse hinter der sexuellen Ausrichtung stecken bleibt das alles Spekulation.
  8. #117

    Stimme Ihnen zu...

    Zitat von freiheitsglocke Beitrag anzeigen
    Das ist nicht korrekt. Jeder Biologe wird Ihnen bestätigen, dass die Evolution keine Fehler macht. Welche Instanz sollte auch feststellen was "falsch" und "richtig" ist? In der Evolution setzt sich alles durch was funktional ist. Das Fortbestehen einer Art wird übrigens nicht nur durch Fortpflanzung gesichert. - Lösen Sie sich mal ganz schnell wieder von dieser oberflächlichen Betrachtung!

    Je mehr erwachsene Beschützer pro Nachwuchseinheit zur Verfügung stehen, desto besser stehen mitunter die Überlebenschancen. Bei einigen Arten hat es sich nicht als vorteilhaft erwiesen, wenn sich JEDER fortpflanzt. Streng genommen sollten das auch nur die Alphamännchen tun. Wollen Sie da wieder hin zurück?
    jedoch gibt es in der Evolution keine Arterhaltung. Höchstens eine Allel-Erhaltung, also gewisser Abschnitte eines Gens, die um ihre Reproduktion kämpfen. Die Arten wandeln sich beständig. Auch der Begriff der Art ist sehr künstlich und damit willkürlich. Nicht nur jedes Individuum unterscheidet sich genetisch vom nächsten, sondern auch jede Sperma- oder Eizelle von der anderen. Was gemeinhin als Art tituliert wird, ist eher eine Art Rauschen, eine Art Unschärfe, wie man es von einem Fernsehbild ohne Emfangssignal her kennt.

    Entscheidend in der Evolution sind die ESS, die evolutionär stabilen Strategien. Und es ist so, dass die maximale Fortpflanzungrate nicht stabil ist.
  9. #118

    Zitat von dasmonokel Beitrag anzeigen
    Ob nachteilig oder nicht spielt doch gar keine Rolle. Auf unserem heutigen zivilisatorischen Entwicklungsgrad ist der Erhalt unserer Spezies sicherlich am wenigsten von verhältnismäßig wenig zahlreichen Homosexuellen bedroht. Ein einzelner Mensch, der sich nicht biologisch "reproduziert" kann durch entsprechendes politisches, gesellschaftliches usw. Engagement weit mehr beitragen, als jemand, der sieben bis zehn Kinder in die Welt setzt. Insofern verstehe ich gar nicht, weshalb wir manchmal argumentieren müssen, als wären wir den selben evolutionären Logiken und Zwängen unterworfen, wie unsere ganz alten Vorfahren bzw. Tiere.

    Sehe ich genauso. Das Ironische ist, dass während manche von einem evolutorischen Nachteil faseln und sich dabei auf Fortpflanzung berufen, derweil das Weltbevölkerungswachstum explodiert. Darauf, dass Homosexualität möglicherweise ein gesundes regulierendes Moment für das Bevölkerungswachstum ist, kommen sie nicht.
  10. #119

    herrlich...

    ...ein menschenverachtender diktator äußert sich...und schon kann man hier im forum erleben,wie sich das homophobe primatentum bahn bricht...ekelhaft.