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Beschwerderekord: Banken verärgern so viele Kunden wie nie zuvor

dpaSehr viele Bankkunden sind offenbar unzufrieden mit ihren Geldinstituten: Die Zahl der Beschwerden bei den Schlichtungsstellen hat einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr einen Rekordstand erreicht. Besonders betroffen: die privaten Banken.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...832152,00.html
  1. #10

    Zitat von lövgren Beitrag anzeigen
    Ist das Ihr Ernst? 13.500 Beschwerden in einem Jahr bei 60 Mio. Kunden? Das sind Sie wohl wieder auf die unsägliche Propaganda der "Verbraucherschützer" reingefallen, die unbedingt mehr Steuergelder benötigen, um ihren wuchernden Apparat finanzieren zu können.
    Es sind ja nur ein Prozent der Kunden die sich beschweren,die Vielzahl ist diesem Apparat völlig hilflos ausgeliefert und verzweifelt tatenlos ohne sich zu beschweren.
    Klar gibt es Kunden die seit Jahren zufrieden sind,bei normalen Girotätigkeiten läuft ja auch fast alles Problemlos,aber lassen sie sich einmal beraten,ganz egal über was...und schon kommt dieses Gefühl auf betrogen zu werden.
    Viele Kunden wissen nicht einmal dass sie nichtmal ein Prozent an Zinsen bekommmen,aber beim Dispo abgezockt werden mit bis zu 15 % .Die Bank beschafft sich das Geld für einen Prozent bei dewr EZB und gibt diesen Vorteil nicht weiter,sondern spielt mit dem Leid der Überziehungskunden.
  2. #11

    @delta058

    also Ihre Geschichte halte ich einfach nicht glaubwürdig. Ich gehe stark davon aus, dass Ihre Mutter irgendwie mit Haftbar in einem Vertrag steht, bei den Gläubigern des Ex-Freundes. Das wäre wie, als wenn meine Bank einfach Schulden von IHNEN von meinem Konto abzieht.....Und der "angebliche" Richterspruch: Für die Hälfte unserer ALG II beansprucher trifft er zu.
  3. #12

    Bin sehr zufrieden

    mit der kleinen nicht so bekannten Triodosbank, die auch noch einige Preise erhalten hat in den letzten Jahren fuer Nachhaltigkeit...
  4. #13

    Krötenwanderung

    Zitat von miauwww Beitrag anzeigen
    mit der kleinen nicht so bekannten Triodosbank, die auch noch einige Preise erhalten hat in den letzten Jahren fuer Nachhaltigkeit...
    Zunächst hat jeder die Möglichkeit selbst zu entscheiden bei welcher Bank er ist. Zu den Geschäftsbanken gibt es Alternativen, ob die einem zusagen oder nicht fordert von jedem ab, auch ein wenig Zeit zu investieren.

    Hier ein paar Beispiele:

    GLS Bank
    Ethik Bank
    Umwelt Bank
    Tridos Bank

    Soziale und Ökologische Banken organisieren sich seit Jahren, weltweit. Kann man sich hier schlau machen: Global Alliance – For Banking on Values

    Das Banken als Privatunternehmen Geld verdienen kann man ihnen nicht vorwerfen und liegt zum Teil auch in unserem Geldsystem. Solange jeder Kunde auch um jeden Prozentpunkt nach oben feilscht und lieber sein Tagesgeld für 2,5% anlegt (wo der Bund zur Zeit 0,2% gibt), darf sich eben auch nicht wundern wenn diese Margen irgendwo verdient werden müssen.

    Natürlich sind eine Vielzahl von Bankpraktiken unmoralisch und falsch. Aber auch hier hat der Verbraucher - ähnlich wie bei Lebensmitteln - eine gewisse Marktmacht. Nur nutzen diese viel zu wenige.

    Und zum "Leid der Überziehungskunden" kann ich ganz einfach nur Folgendes sagen: Niemand MUSS sich verschulden. Und wer sich Geld leid (als komplette Summe im Vorfeld), muss einfach wissen dass er es irgendwann auch zurück zahlen muss.

    Diese Selbstverständlichkeit alles überall auf Pump kaufen zu können und wollen und daraus auch noch Ansprüche abzuleiten, ist eine echten Krankheit unserer Gesellschaft geworden.
  5. #14

    56 Prozent der Fälle im Sinne der Kunden entschieden

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in der Tat verzeichnen die Sparkassen die wenigsten Kundenbeschwerden bei ihren Schlichtungsstellen. Trägt man der Tatsache Rechnung, dass die Sparkassen mit rund 50 Prozent den mit Abstand größten Marktanteil in der Breite des Privatkundengeschäfts haben, dann relativiert sich diese Zahl nochmals.
    Und: 56 Prozent der Fälle werden im Sinne der Kunden entschieden, entweder komplett zu ihren Gunsten oder durch eine Einigung, mit der sie einverstanden sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michaela Roth
    Pressesprecherin
    Deutscher Sparkassen- und Giroverband
  6. #15

    Gute Idee

    Zitat von lövgren Beitrag anzeigen
    Ist das Ihr Ernst? 13.500 Beschwerden in einem Jahr bei 60 Mio. Kunden? Das sind Sie wohl wieder auf die unsägliche Propaganda der "Verbraucherschützer" reingefallen, die unbedingt mehr Steuergelder benötigen, um ihren wuchernden Apparat finanzieren zu können.
    Warum ueberhaupt Verbraucherschuetzer? Das wie alle aber die Werbung und Lobbyarbeit der Banken bezahlen, das stoert Sie eher weniger oder wie. Die paar EUR die Verbraucherschutzverbaende kosten sind im Vergleich zu dem Geld was Banken investieren, um Menschen legal zu betruegen ja wohl nichts. Natuerlich waere es noch schoener, wenn es hinreichend gute Gesetze gaebe, die erst gar keine Versuchung bei Banken aufkommen lassen wueden besser. Wenn bspw. eine Bank wie schon geschehen hunderte von illegalen Hausfinanzierungen organisiert, sollte man unterstellen, dass es sich um eine verbrecherische Vereinigung handelt, deren Mitgleider samt und sonders bestraft werden sollten. Dann haette jeder Bankmitarbeiter ein Interesse daran, dass seine Bank nur astreine Geschaefte macht.
  7. #16

    Keine Frage...

    ... nicht umsonst soll die Finanzaufsicht den Verbraucherschutz stärken: http://www.servicereport.eu/2012/blickpunkt-finanzdienstleistungen-finanzaufsicht-soll-verbraucherschutz-staerken
  8. #17

    yoooh

    Zitat von lövgren Beitrag anzeigen
    Ist das Ihr Ernst? 13.500 Beschwerden in einem Jahr bei 60 Mio. Kunden? Das sind Sie wohl wieder auf die unsägliche Propaganda der "Verbraucherschützer" reingefallen, die unbedingt mehr Steuergelder benötigen, um ihren wuchernden Apparat finanzieren zu können.
    Ist das Ihr Ernst? 13.500 Beschwerden sind 13.500 Beschwerden zu viel. Abgesehen die vielen die sich nicht beschwert haben. Zum Glück gibt es noch "Verbraucherschützer" die auch den Normalbrger auf die ausgelegten Stolperfallen der Geldgierinstitute aufmerksam machen.
    Ich persönlich lasse solche Leute gar nicht erst in meine Nähe und bin damit sehr gut gefahren. Um mich mal mit meinen Geld zu verspeckulieren, dazu brauche ich keine fremde Fachmänner die sich auch noch dafür bezahlen lassen.
    Merke, will man ein kleines Vermögen bei der Bank haben, so bringe ein großes Vermögen dort hin!
  9. #18

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Warum wechseln Sie dann nicht die Bank?

    Ich habe mit meiner Sparkasse noch NIE schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz im Gegenteil!
    Das frage ich mich auch.
    Ebenfalls schelchte Erfahrungen gemacht, gewechselt. Alles gut.
  10. #19

    Es ist meist der schlechte Banker, nicht die Bank

    Bei den Sparkassen fällt einmal die mehr als dümmliche Werbung auf. die davon ablenken soll, dass meist nur konzerneigene Produkte verkauft werden, darunter die grottenschlechten Deka-Aktienfonds. Aber erwähnt werden sollte auch die größte deutsche Privatbank, die Postbank. Hier hat man jüngst die Vermögensberatung platt gemacht, mit der die Bank noch den Anschein erwecken wollte, unabhängig in der Produktauswahl zu sein. Nach dem es hier in den letzten Jahren vermehrt Fehlberatungen und Gerichtsprozesse gerade im Bereich der Beteiligungen gegeben hat, nicht zuletzt durch schlampige Auswahl durch den zuständigen Fachbereich, war die Medienberichterstattung geradezu katastrophal. Für Fehlberatungen aber auch Betrügereien von einzelnen Vermögensberatern und Mitarbeitern des Strukturvertriebs BHW fühlt sich die Postbank grundsätzlich niemals verantwortlich. Die größte Abteilung in Bonn ist mittlerweise das sog. Qualitätsmanagement, vulgo Beschwerdemanagement. Dort holt jeden Nachmittag ein großer gelber LKW mit Hänger die ganzen Antwortschreiben an die Beschwerdekunden ab. Diese Schreiben bestehen aus Textbausteinen, die in ihrer Unverbindlichkeit und Allgemeinheit auch in 20 Jahren noch zu verwenden sind und die an Plattheit und Verlogenheit kaum zu überbieten sind.


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