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Beschwerde in Brüssel: Entwickler kleiner Browser beklagen Benachteiligung

Windows-Nutzer werden im Laufe des März vor die Wahl gestellt, welchen Browser sie künftig nutzen wollen. Eine Riesenchance für Entwickler alternativer Browser-Software - von denen einige jetzt trotzdem Beschwerde in Brüssel einlegten: Sie fühlen sich benachteiligt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...682312,00.html
  1. #1

    die Texte...

    Die Texte unter den Browsern sind ja lustig. Hier meine Vorschläge:

    Safari:
    Der ungewohnte Browser von Apple. Für Leute die keinen Wert auf eine einheitliche Bedienung legen und auch gerne mal nach Funktionen suchen. So wie Geländewagenbesitzer auch gerne mal auf dem Holzweg fahren um individuell zu sein.

    Opera:
    Bekennen Sie sich zu der einer kleinen Schar von Browserfreunden die alles besser wissen. Freuen Sie sich auf exotische Sicherheitslücken, sollte dieser Brower jemals ernsthaft von Kriminellen in Betracht gezogen werden.

    Firefox:
    Der sicherste Browser der Welt. Jedenfalls solange keiner der unterbezahlten Hobbyprogrammierer einen kleinen Nebenverdienst anstrebt und eine Hintertür einbaut und später als Versehen deklariert. Verantwortlich ist dafür dann übrigens niemand.

    Internet Explorer:
    Übrigens der einzige Browser von allen, der in einem geschützten Modus läuft und noch mehr Sicherheit bietet. Insbesondere in der 64 Bit Variante.

    Google Chrome
    Das ist die Variante des Firefox in welche Google ganz offiziell eine Hintertür eingebaut hat und Daten von den Kunden abzieht. Wer sich gerne mit allen seinen Daten im Netz präsentiert ist hier richtig.
  2. #2

    Übertrieben

    Ich halte das ganze für übertrieben.
    Firefox ist ja auch nicht Anhand des, sondern trotz des lange nicht vorhandenen Microsoft-Auswahlfensters Marktführer in Deutschland geworden.
    Mag sein, daß es "bessere" Browser gibt, die stabiler, sicherer oder multifunktionaler sind als Firefox. Jedoch ist Firefox nicht zufällig der Top-Browser. Er ist der Browswer, den die Menschen am liebsten nutzen, da er von der Bedienbarkeit, Optik etc. dem am nächsten kommt, was man an Browser haben will.

    Und solange die Entwickler der - noch - kleinen Browser dies im Blickfeld haben, solange haben ihre Programme auch die Chance, häufig installiert zu werden.
  3. #3

    Browservielfalt

    Was man den Herstellern lassen muss:
    Sie sind bemüht. Die Browser sind schneller geworden und sicherer. Zum Glück halten sich die Hersteller auch mehr und mehr an Standards.

    Ich nutze hauptsächlich Firefox, auch wenn der mit der Zeit erlahmt. Beim Hochfahren verbraucht er über 100 MB Speicher, da werde ich mal schauen müssen.

    Opera finde ich eigen aber sympathisch.

    Chrome ist flink. Aber zu rudimentär.
  4. #4

    Iro? Nie!

    Zitat von FastFertig Beitrag anzeigen
    Die Texte unter den Browsern sind ja lustig. Hier meine Vorschläge:
    Ihre Texte, die nun ausgerechnet den IE als sichersten aller Browser darstellen sollen, sind echt putzig. ;-)
  5. #5

    .

    Also mir würde es auch reichen, wenn man den IE mal deinstallieren könnte (was man bis jetzt ja nicht konnte)
  6. #6

    !tknits rusneZ-NOPS eiD

    Wenn man wie ich Kubuntu/Linux als Betriebssystem nutzt, ist die Versuchung, den Internet Explorer zu installieren, relativ gering (um genau zu sein bei 0,00%).

    Firefox ist schon deswegen eine gute Alternative, weil man ihn auch dann benutzen kann, wenn man versehentlich nochmal Windows gebootet hat.
  7. #7

    fertig

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Ihre Texte, die nun ausgerechnet den IE als sichersten aller Browser darstellen sollen, sind echt putzig. ;-)
    ein echter Experte eben ... aber auch erst fastfertig :)
  8. #8

    Browserwahl

    Hallo, dass vielfach noch IE6 in Unternehmen eingesetzt wird, hat folgende Gründe:
    1. Es kommt noch Windows 2000 zum Einsatz, IE7 und IE8 lassen sich dort nicht installieren. Das wird sich aber bei Unternehmen automatisch erledigen, die Wert auf Sicherheit des Betriebssystem legen müssen, den MS stellt im Sommer den Support (Updates) für Win 2000 ein. Browsersicherheit ist in solchen Unternehmen nicht so wichtig, man kann nämlich den Browser auch schützen, in dem man entsprechend intelligente Firewalls und Proxies dazwischen schaltet.
    2. Unternehmen haben damals teils viel Geld dafür ausgegeben, ihre Intranetseiten IE6-kompatibel zu machen. Jetzt soll mal jemand den Finanzgenies klarmachen, dass das für die Katz war. Also muss IE6 weiter verwendet werden, damit die Seiten noch korrekt dargestellt werden.Spart auch Geld, weil man dann seine vorhandenen Windows 2000/XP-Lizenzen weiter benutzen muss.
    3. Viele Unternehmen scheuen auch den Schulungsaufwand, denn was anders aussieht als IE6 und Vorgänger, muss auch anders funktionieren und anders bedient werden. Aus dem selben Grund schalten viele Unternehmen übrigens auch Windows XP, Vista und 7 auf die bekannte Windows 2000 Optik zurück. Klickbunti ist für diese Firmen Spielerei, und die Leute sollen arbeiten, und nicht spielen.

    Ansonsten finde ich die Browserwahl mehr oder weniger peinlich, denn:
    1. Diese Browserexoten jenseits von IE, FF, Opera, Safari und Chrome in der aufgezwungenen Auswahl sind teils sehr spezialisiert, und man kann sie garnicht allgemein fürs Websurfen einsetzen. Das bedeutet, die unbedarfte Wahl eines solchen Browsers vergrätzt die Leute im Nachhinein nur. Und wer freiwillig die ach so verbreiteten Browser Chrome oder Safari einsetzt, hat IMHO nicht mehr alle Tassen im Schrank, denn diese Browser telefonieren regelmäßig nach Hause, um ihren Herren die Surfgewohnheiten zu berichten.
    2. Wer einen Alternativ-Browser haben will, kann das auch jetzt schon machen. Das Nachinstallieren der Browserauswahl auf laufenden Systemen wird viele Benutzer verwirren. Die Leute, die IE nutzen, tun das, weil sie entweder im Unternehmen keine andere Wahl haben, mit dem IE rundum zufrieden sind, oder weil sie es nicht anders kennen. Es soll jeder mit dem Browser surfen, den er kennt/mag, das Aufzwingen der Browserauswahl durch die Hersteller der Alternativbrowser kann man auch als Nötigung verstehen.Wer mit dem IE unzufrieden ist, wird die Alternativen schon selbst entdecken.
    3. Wenn man mit Windows arbeitet, und sich für sein System interessiert, wird man auch auf der Microsoft Seite herumsurfen, und ich habe die Empfehlung gemacht, dass manche (wichtige) Seiten mit den Alternativen nicht korrekt funktionieren.

    Und das nächste Mal erzähle ich euch, wie es mit der vorbildlich implementierten Update-Mentalität von Windows-PCs und Servern in den Betrieben und zuhause bestellt ist.

    Und falls jetzt jemand denkt, ich wäre ein IE-Fanboy, der hat sich verschätzt. Ich verwende zu 95% den FF, aber wo es notwendig ist, wechsle ich zum IE (geht ja dank IETab auch automatisch). Ich habe auch eine Zeit lang den Opera verwendet, bin aber davon wieder abgekommen. Chrome und Safari kurz ausprobiert und wieder von der Platte geschmissen. Und den Rest kann man sich normalerweise schenken.
  9. #9

    Schön, dass das mal diskutiert wird...

    Ich halte die Art und Weise der "Browser Choice" für glorreich gescheitert. Diese reißerischen Texte unter den netten Symbolen sind nichts wert. Prinzipiell befinde ich es jedoch für gut, den 08/15-Nutzer immerhin darüber zu informieren, dass es neben dem grusligen Internet Explorer auch noch Alternativen gibt.

    Ich bin bekennender Firefox-Verfechter und IE-Verachter. Zu Opera habe ich ein neutrales Verhältnis, Safari habe ich noch nie genutzt. Chrome ist der digitale Nacktscanner schlechthin und damit indiskutabel abzulehnen. Den Browser der Mozilla Foundation bevorzuge ich deshalb, weil er zeitgemäß, Open Source und ziemlich sicher ist. Er ist bei webrelevanten Entwicklungen (sei es CSS oder Ajax) vorn mit dabei und intiutiv zu bedienen.
    Als erzieherischen Beitrag bekommt auf meiner Homepage ab morgen jeder, der mit dem Internet Explorer ankommt, einen grauen Bildschirm mit einem warmen Rat zum Browserwechsel. ;P


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