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Beschneidungs-Debatte: Experten warnen vor überstürzter Entscheidung

DPAPolitiker und Wissenschaftler wenden sich gegen eine allzu schnelle gesetzliche Absicherung der Beschneidung aus religiösen Gründen. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hält es für möglich, dass der heikle Fall vom Bundesverfassungsgericht entschieden werden muss.

Beschneidung: Widerstand gegen schnelle Entscheidung - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Manchmal frage ich ob wir im Endeffekt nicht nur von unserem Verfassungsgericht regiert werden. Zumindest scheinene s sich viele Politiker es sich oft einfach zu amchen und schiebend en Schwarzen Peter gerne selbigen zu.Frei nach dem Motto wir wprden ja gerne für ( hier beliebige Wählergruppe einfügen), aber das Böse Verfassungsgericht hat es verboten. Bitte wählt uns aber trotzdem.

    Unabhängig davon dass die Becshneidung eh verboten werden sollte, es sei sie ist medizinisch notwenig oder jemand möchte sich gerne in ein einem entscheidungsfähigen Alter gerne selbst verletzen. Wobe Leute normalerweise mit einem Hang zur Selbstverletzung zu einem Arzt müssten.

    Andererseits vielleicht ist usnere Regierung ja cleverer als man denkt mit der Aussage des schmerzfreien eingriffes, weil dieser Eingriff eben niemals schmerzfrei sein wird, wird er eben auch nicht erlaubt.
  2. #2

    Diskriminierung muss aufhören

    Alleine die Debatte über die erneute Beschneidung von Rechten von - vor allem - muslimischen Mitbürgern - ist unerträglich und trägt mit Sicherheit zur negativen Einstellung vieler Muslime dem deutschen Behördenapparat bei. Die fragen sich langsam zu Recht ob sie nicht Bürger 2.Klasse sind.

    Schluss mit der Diskriminierung, Schluss mit falschen Vorurteilen, mehr FAIRständnis!
  3. #3

    ja, Verständniss dafür...

    Zitat von genosse_74 Beitrag anzeigen
    Alleine die Debatte über die erneute Beschneidung von Rechten von - vor allem - muslimischen Mitbürgern - ist unerträglich und trägt mit Sicherheit zur negativen Einstellung vieler Muslime dem deutschen Behördenapparat bei. Die fragen sich langsam zu Recht ob sie nicht Bürger 2.Klasse sind.

    Schluss mit der Diskriminierung, Schluss mit falschen Vorurteilen, mehr FAIRständnis!
    ...das in Deutschland nunmal das Grundgesetz an oberster Stelle
    steht und auch religiöse Bestimmungen sich dem unter zu ordnen
    haben.
  4. #4

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Politiker und Wissenschaftler wenden sich gegen eine allzu schnelle gesetzliche Absicherung der Beschneidung aus religiösen Gründen. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hält es für möglich, dass der heikle Fall vom Bundesverfassungsgericht entschieden werden muss.

    Beschneidung: Widerstand gegen schnelle Entscheidung - SPIEGEL ONLINE
    Dem Beschneidungstourismus kann man begegnen , indem Kinderärzte einen Fall bei dem sie eine im Ausland durchgeführte Verstümmelung feststellen, den deutschen Behörden melden und diese dann ein Verfahren gegen die Eltern einleiten.
    Es kann nicht sein, das irgendwelche wirren Märchengeschichten zur Begründung von Kindesverstümmelungen reichen können.
  5. #5

    Häh?

    Was hat das mit "Pluralismus" zu tun?
    Oder "Fairständnis"?
    Nix!
    Es geht hier um sinnlose Körperverletzung an hilflosen Kindern!

    Das nun auch offiziell zu erlauben, setzt das völlig falsche Signal.
    Wenigstens bremst die Justizministerin ihre vorgepreschten Politikerkollegen ein wenig aus, die mit großmäuligen Versprechungen nur so um sich werfen...
  6. #6

    Beschneidung

    Zitat von genosse_74 Beitrag anzeigen
    Alleine die Debatte über die erneute Beschneidung von Rechten
    Schluss mit der Diskriminierung, Schluss mit falschen Vorurteilen, mehr FAIRständnis!
    Es geht nicht um die Beschneidung von Rechten, sondern um die Beschneidung von wehrlosen Kindern, die diesen - ich nehme an - wahnsinnigen Schmerz aushalten müssen. Haben Sie auch FAIRständnis mit diesen?
  7. #7

    ...

    Zitat von genosse_74 Beitrag anzeigen
    Alleine die Debatte über die erneute Beschneidung von Rechten von - vor allem - muslimischen Mitbürgern - ist unerträglich und trägt mit Sicherheit zur negativen Einstellung vieler Muslime dem deutschen Behördenapparat bei. Die fragen sich langsam zu Recht ob sie nicht Bürger 2.Klasse sind.

    Schluss mit der Diskriminierung, Schluss mit falschen Vorurteilen, mehr FAIRständnis!
    Die vorsätzliche Verletzung von Körpern unmündiger schutzbefohlener Kinder kann niemals ein Recht sein, das nicht beschnitten werden darf.

    Eine gesetzliche Erlaubnis käme einem Freibrief gleich, auf das Recht weiterer Menschen(rechts)verletzungen zu pochen.
  8. #8

    Gegen Verstümmelung

    Ich wundere mich seit Jahren, dass sich alle in diesem Land einig sind gegen die Verstümmelung von Mädchen, aber die Verstümmelung von Jungen wortlos dulden. Es täte mir leid, wenn Juden ein weiteres Mal Veranlassung hätten, diesem Land den Rücken zu kehren. Aber deswegen kann ich mich doch nicht zum Komplicen von Eiferern machen, die an ihren Kindern herum schnippeln, ohne sie vorher zu fragen, welcher Religion sie anzugehören wünschen. Wenn die Kinder darauf noch nicht antworten können, muss man warten, bis sie es können!
  9. #9

    ...

    Zitat von genosse_74 Beitrag anzeigen
    Alleine die Debatte über die erneute Beschneidung von Rechten von - vor allem - muslimischen Mitbürgern - ist unerträglich und trägt mit Sicherheit zur negativen Einstellung vieler Muslime dem deutschen Behördenapparat bei. Die fragen sich langsam zu Recht ob sie nicht Bürger 2.Klasse sind.

    Schluss mit der Diskriminierung, Schluss mit falschen Vorurteilen, mehr FAIRständnis!
    Ich bin weiß Gott kein Rechter.
    Aber mir konnte bisher noch niemand einen vernünftigen Grund nennen, warum die BEschneidung nicht erst mit 18 (Volljährigkeit) oder 14 (religionsmündigkeit) vorgenommen werden kann.
    Wo ist da das Problem?

    Es ist und bleibt nunmal ein schmerzhafter und irreperabeler Eingriff, der zudem mit Risiken verbunden ist.
    Zumal auch ein Eingriff in die Religionsfreiheit des Kindes, dem schon im Säuglingsalter das "Brandzeichen" seiner Religion aufgedrückt wurde.

    Das sollte das Kind schon für sich selbst entscheiden dürfen, finden sie nicht?








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