Beschäftigungs-Boom: Zahl der Arbeitslosen fällt unter drei Millionen

ddpDer Frühling kommt, die Konjunktur zieht an - und die Unternehmen stellen wieder ein: Die Zahl der Arbeitslosen ist erneut unter die Marke von drei Millionen gerutscht. Allerdings fiel der Aufschwung schwächer aus als in den vergangenen Jahren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830830,00.html
  1. #80

    Frisieren

    Zitat von detobe Beitrag anzeigen
    Liebe Leute, die ständig darauf herumreiten, dass die Zahlen geschönt seien, lasst Euch sagen: Die Zahlen waren auch geschönt als wir noch offiziell 5 Mio. Arbeitslose hatten.
    Da muss nichts geschönt werden, zumindest Eurostat meldet korrekt. Oder was gibt es bei 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Soanien zu schönen. Sind es in Wahrheit 100 Prozent?
  2. #81

    na dann...

    Zitat von detobe Beitrag anzeigen
    Liebe Leute, die ständig darauf herumreiten, dass die Zahlen geschönt seien, lasst Euch sagen: Die Zahlen waren auch geschönt als wir noch offiziell 5 Mio. Arbeitslose hatten.
    Hey super, dann ist ja alles in Butter. Wenn ich die Argumentation richtig verstehe: Die aktuellen Zahlen werden wahrer, weil die Zahlen zuvor schon geschönt waren?

    So gewöhnt man die Menschen an die Lügen. Frei nach Orwell: Man muss die Lügen nur oft genug wiederholen, damit sie zur Wahrheit werden.
  3. #82

    Zitat von Liberalitärer Beitrag anzeigen
    Da muss nichts geschönt werden, zumindest Eurostat meldet korrekt. Oder was gibt es bei 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Soanien zu schönen. Sind es in Wahrheit 100 Prozent?
    50% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien. Dazu kommen dann noch all diejenigen, die nicht in erfaßt werden, weil sie scheinselbständig sind, in ABM stecken oder unfreiwillige Ehrenrunden in Schule und Uni drehen.
  4. #83

    Her mit dem Mindestlohn, wie Z.B in Frankreich. Dann haben wir bald die Arbeitslosenzahl wie dort erreicht!
  5. #84

    Zitat von Detlef Pietsch Beitrag anzeigen
    Her mit dem Mindestlohn, wie Z.B in Frankreich. Dann haben wir bald die Arbeitslosenzahl wie dort erreicht!
    Weil bei steigenden Löhnen die Arbeit weniger wird?
  6. #85

    .

    Zitat von fabian03 Beitrag anzeigen
    Naja, vielleicht gibt es zwischen 30 Grad Kälte und 30 Grad Hitze ja noch irgend einen Mittelweg? Den scheint D jedenfalls mit ziemlichem Erfolg beschritten zu haben. Und ja - es kommt auch auf die Aktionäre an. Ohne die hätten die meisten Arbeitnehmer nämlich schlicht keinen Job, ausgenommen sind natürlich die Heerscharen von Sozialarbeitern und sonstigen hauptberuflichen Gutmenschen im Staatsdienst, die hier offenbar in der Überzahl sind.
    Dafür sitzt die Minderheit der Menschenhasser ja an den wichtigen Hebeln - also ganz in Ihrem Interesse. Seien Sie zufrieden und genießen unseren famosen Kapitalismus; solange es ihn noch gibt. ALLES ist endlich.
  7. #86

    Die meisten Bürger haben wenig mit Politik am Hut ...

    Die meisten Bürger haben wenig mit Politik am Hut. Ihre Wahlentscheidungen werden stark durch Ihren Geldbeutel bestimmt.

    Also schauen wir mal, was so bis 2013 passiert.
    Wird die Piratenpartei vielleicht sogar eine 20%+X Partei bis dahin?

    Wird die SPD in 2013 eine erneute GroKo mit der CDU eingehen und welche Partei verschwindet nach der FDP (über kurz oder lang) von der Bildfläche?
    Finden die GRÜNEN eventuell Ihre Basis wieder?
    Frage über Fragen!
  8. #87

    Laien

    "Weise räumte ein, dass die Entwicklung womöglich auch eine Folge der Reform der Arbeitsmarktinstrumente sei, die am 1. April in Kraft getreten ist. Die Zahl der Existenzgründer etwa mit Gründungszuschuss war im April um 28 Prozent niedriger als noch vor einem Jahr. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will allein bei dieser Maßnahme weit über eine Milliarde Euro im Jahr sparen."

    Quelle: Reuters

    Ganz toll Uschi, du bleibst unsere liebste Ministerin. Die mit Abstand zweitbeste bist du sowieso. Arbeit war dir immer fremd und wird es bleiben.
  9. #88

    ...

    Zitat von beckerc1972 Beitrag anzeigen
    Was ist an der rasanten Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse denn "gut für Deutschland"?
    Es ist mittlerweile üblich mit "Deutschland" die herrschende Oberschicht dieses Landes zu bezeichnen. "Wir" wird entsprechend verwendet.
    Der Rest der Bevölkerung wird mit "faules Pack" oder "arbeitsscheuer Abschaum" gekennzeichnet.
    "Anspruchsdenken" findet sich unten, Leistung wird oben erbracht.

    Man muss die Deutungshoheit haben - dann folgen die Hirne von ganz allein nach. Immer schön wiederholen - bis der letzte Hillbilly im Bayrischen Wald überzeugt ist daß es "Deutschland" wirklich gut geht.
  10. #89

    so einfach...

    Zitat von beckerc1972 Beitrag anzeigen
    Weil bei steigenden Löhnen die Arbeit weniger wird?
    genau, weil dann die Produkte teurer werden und dann keiner mehr Made in Germany kauft.
    Selbst die große Jammerrunde hier würde dann eher zum japanisch/koreanisch/chinesischen Billigprodukt greifen, als zum anständig lohnbezahlten deutschen Produkt.

    Ökonomie ist so einfach, nur verstehens die meisten trotzdem nicht.