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Beschäftigung von Jugendlichen: Europas Zukunft ist arbeitslos
APDie Jugendarbeitslosigkeit steigt weltweit, besonders dramatisch ist die Lage in EU-Ländern wie Spanien: Dort findet fast jeder zweite junge Mensch keinen Job. Die Internationale Arbeitsorganisation warnt vor einer "verlorenen Generation".
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...834411,00.html
- #1 22.05.2012 10:25 von
Ansichtssache
Lieber Niedriglohn in Deutschland als arbeitlos.
Das was China für die Welt ist, ist Deutschland in Europa.
Und so kommunistisch wie die Chinesen sind, ist Frau Merkel Kapitlaist. Sie kann nur solange mit dem Finger auf Griechenland und Spanien zeigen solange hier in Deutschland nahezu kostenlos für sie geknechtet wird.
Bei einer halbwegs, angemessenen Lohnanpassung in Deutschland, würden diese Länder auch wieder funktionieren. - #2 22.05.2012 10:27 von
Das ist doch eine gute Meldung. Da müßten die ganzen Wirtschaftsversteher doch in lautes Hosianna ausbrechen, ob des Umstandes, dass nunmehr ein Heer von zukünftigen Lohnsklaven vor der Tür steht, die man nach belieben zu Hungerlöhnen knechten lassen kann. Gott Wachstum pur, sofern man die aufgrund sinkender Personalkosten steigenden Gewinne im Auge hat.
- #3 22.05.2012 10:30 von wander
natürlich
Und daran wird sich auch nichts ändern bevor die Wirtschaft wieder überall existenzsichernde Löhne bezahlt.
Warum hat die Schweiz die mit Abstand niedrigste Jugendarbeitslosigkeit, obwohl sie beim Wachstum seit 20 Jahren Europas Schlusslicht ist?
Weil dort noch anständige Löhne bezahlt werden, die Binnennachfrage mit ihrer kleinteiligen lokalen Wirtschaft hintendran gut lebt und für die Jugendlichen eine Lehre immer noch eine gute Option bleibt, mit der man ein erfülltes und glückliches Leben führen kann.
Aber solang sich die aktuelle gekaufte neoliberale Politik weiter gegen die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung richtet, solange werden sich auch die Probleme verschärfen. - #4 22.05.2012 10:31 von
Nur in einem geisteskranken System ist Arbeitslosigkeit etwas Negatives.
Gebt den Leuten ein bedingungsloses Grundeinkommen und gut ist.
Dann können sie sich selbst wieder am Leben beteiligen und kreativ
werden.
Ansonsten sind die Eliten die Hüter des zusammengehorteten Kapitals
und legen weiterhin den Lebensfluß im Volk lahm. - #5 22.05.2012 10:31 von
Es gab einmal Zeiten...
...und es gibt noch Länder, wo sich solche Missverhältnisse zwischen Angebot und Nachfrage über den Preis - in diesem Fall den Lohn - regelten.
Gibt es nicht mehr, also lebt damit.
In Deutschland hat man den Weg gefunden, junge Arbeitslose mit eigener Wohnung und genügend Taschengeld auszustatten. Nennt sich nach irgend einem Mittelgebirge....
Klappt! Damit lässt es sich aushalten. - #6 22.05.2012 10:32 von
Von der Realität eingeholt
Hallo,
Verlorene Generation ist eine viel zu optimistische Sichtweise. Ich glaube eher, der Punkt ist erreicht, nach dem es keine Vollbeschäftigung mehr geben wird, allenfalls noch auf lokalen Inseln wie aktuell Deutschland. Die Entwicklung war eigentlich seit dem Begin der Industrialisierung abzusehen. Da die Steigerung des Konsum durch die weltweit verfügbaren Resourcen gedeckelt ist und die Produktivität getrieben durch Technologie und Gewinnerwartung unaufhaltsam weiter optimiert wird, habe ich wenig Hoffnung auf Besserung. Eine produktivere Art der Nahrungsmittelverteilung ala Aldi und CO. würde z.B. in Asien bestimmt 1 Mrd. arbeitlos machen.
mfg Kioto - #7 22.05.2012 10:32 von
- #8 22.05.2012 10:35 von
- #9 22.05.2012 10:40 von
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Wenn in allen Ländern, wo es noch einigermaßen Arbeit gibt, die Älteren in längere Arbeitszeiten gepreßt werden, werden für die Jungen keine Stellen frei. Aber so will es die Wirtschaft - die Alten sollen am besten vom Arbeitsplatz direkt in den Sarg kippen, und die Jungen um Mindestlöhne betteln müssen. Wann begreift Ihr endlich, daß dieses System 90% der Menschen nur kaputt macht?
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