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Berufsunfähigkeit: Wo Sie sich am günstigsten versichern

Chronisch*krank und arbeitslos: Berufsunfähigkeitsversicherungen sollen davor schützen, dass aus gesundheitlichen Problemen auch ein finanzieller Absturz wird. Doch die Preise für diesen Schutz gehen extrem*auseinander,*wie eine Untersuchung von "Finanztest" zeigt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...768404,00.html
  1. #10

    Hallo Auto !

    Zitat von ssommerf Beitrag anzeigen
    Das ist nun bei allen privaten Versicherungen so. Ein Auto wird nun auch nicht pauschal einheitlich versteuert und etwas seltsam dürfte es anmuten wenn ein Ferrari die gleichen Kosten wie ein Polo nach sich ziehen würde.

    Aber Sie haben schon recht, der einzige Weg aus diesem Zustand heraus wäre eine Verstaatlichung dieser Versicherungen.

    Der Ostblock war ganz groß darin und die Gesetzlichen Krankenkassen zeigen das ein solches System einfach selbsttragend ist...
    Sorry für die plumpe Anmache - aber finden sie es adäquat, Menschen mit Autos zu vergleichen ?!

    Warum sollte der einzige Weg die Komplettverstaatlichung sein ? Es muss einen gesicherten, existenzermöglichenden Basistarif ohne Einschränkungen der Risikoabdeckung für Alle geben.

    Den bietet kein privater Versicherer.

    Ich kann Ihnen versprechen, dass Ihnen ein Licht aufgeht, wenn ihre minderjährigen Kinder bereits als nicht mehr versicherbar ausselektiert werden.

    Gönne ich niemanden.

    Mit Ihrem "Ostblock"-Vergleich kann ich nicht viel anfangen, er wird der Komplexität der Materie (gerade bei der KV) nicht gerecht.

    Was aber auch feststeht: die privaten Versicherer sind sozialistischer als sie denken - bei ihrer Risikoauswahl machen sie Rosinenpicking mit dem sich Geld verdienen lässt und überlassen den schwierigen Rest den Anderen...will heissen jedem nach seinen Bedürfnissen auch ohne Leistung....

    Grüsse
  2. #11

    Wo ist das Problem?

    Zitat von Gerixxx Beitrag anzeigen
    ...die ganze private BUZ eine Farce.

    Berufe nach Risiken zu selektieren ist eigentlich schon grenzwertig, ggf. Diskriminierung.... - Schliesslich sind ALLE Tätigkeiten gesellsachaftlich nützlich oder erforderlich - mit welchem Recht werden einzelnen Menschen, die solche Berufe ausüben Mehrkosten aufgebürdet ?

    Nach welcher Logik ist ein Schornsteinfeger ein höheres Risiko gegenüber dem Büroangestellten, der privat als Laie halsbrecherische Skifahrten unternimmt oder Extremhobbys nachgeht ?

    Sicher kann man argumentieren: mehr Risiko - höhere Kosten - aber sollte es nicht vor allem um den Schutz des Versicherten gehen, statt um den Profit der Versicherer ?

    Dass Versicherte schon in Jugendjahren nicht mehr uneingeschrängt erwerbsunfähig versichert werden, weil sie irgendwelche "Mängel" haben ist eigentlich unfassbar. Passiert aber ständig.

    Die Privatisierung der BUZ, bei der die Gesellschaft ein solches Grundrisiko bei der Einzelne nach Berufen oder Vorerkrankungen (sogar bei Verwandten ?) klassifiziert und u.U. abgewiesen werden ist - zugespitzt - nichts Anderes als die Legalisierung (einer Art Euthanasie !) der Unterscheidung nach mehr- oder minderwertigem Menschen...

    Eine Art Basis-BUZ sollte auch heute noch staatlich ermöglicht werden, ohne dass sich der Versicherte der Willkür der privaten Anbieter aussetzt.

    Grüsse
    Wo ist das Problem? Ich habe gerade einmal unter check-berufsunfaehigkeit.de ein paar Muster-Typen versichern wollen. Ein Maurer zahlt mehr als ein Büro-Hengst, ein Polizist mehr als ein Verkäufer. Warum das so ist, dürfte doch jedem klar sein, wenn man sieht, was man mit der Berufsunfähigkeitsversicherung versichert: Seine FGähigkeit, mit eigenen Hängen Geld zu verdienen. Und da ist das Risiko, dass Maurer (köprerliche Arbeit) und Polizisten (Gefahren im job) das schneller nicht mehr können als Büro-Hengste und Verkäufer, doch ziemlich offensichtlich. Und ein höheres Risiko ist immer schwerer (=teurer) zu versichern. Wie man da auf Euthanasie kommt, mag sich nur dem Schreiber des entsprechenden Abschnitts erschließen...








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