Na klar, wir haben es auch im Hochschulbetrieb geschafft und den "wirtschaftlichen Anforderungen" der Unternehmen genuege getan. Das alles um den "Standort Deutschland" zu sichern. Nichts anderes.
Bildungshochburg sind wir schon lange nicht mehr. Nun schnell ein paar Pseudoakademiker "Baqchelor" aus der taufe gestampft und diese in die Perspektivlosigkeit der Arbeitswelt entlassen.
Ein deutscher Bachelor ist ein Abschluss zweiter Klasse "der zu nichts qualifiziert". der Abschluss hat weniger t Fachhochschulniveau, wobei letztere Absolventen wenigstens noch Praxisnezug mitbringen und in der Regel ueber eine sehr viel qualifiziertere Ausbildung verfuegen.
Ich arbeite im Moment in einem Land, wo die durchschnittliche Abschlussqualifikation der Akademiker desolat ist. Titel koennen erworben werden.
Soweit ist es in D noch nicht. Doch schon der Dreisatz bereitet manchem echte Akademiker artge Schwierigkeiten. Vom Abstraktionsvermoegen und einer Problembearbeitung auf akademischen Niveau spreche ich schon nicht mehr.
Ich will aber davon absehen, das Lied zu singen: Frueher war alles besser.....
Auch damals war es nicht einfach nach demStudium eine angemessen bezahlte Stellung zu finden, schon gar nicht in dem Bereich in dem ich studiert habe. Ich habe auch ein wenig Glueck gehabt, das gebe ich zu!
Dafuer habe ich laenger studiert, mir wuerde etwas vernuenftiges vermittelt , musste natuerlich reinpowern (das muessen die armen Wuerstchen heute auch). Studieren hat sehr viel mit Kopf und Sichtweise oeffnen zu tun und solide Fachkenntnis. Doch, dass schnallen unsere Politiker nicht mehr.
Heute geht es darum Halbqualifizierte zu generieren, die sich als Praktikanten oder 26.000 Brutto zur Mehrwertsteigerung des Unternehmens den Arm aufreissen oder gleich als Packer oder Hartz IV beginnen.
Traurig das Ganze und vor allem unnoetig in einem der reichsten Laender der Erde, welches sich einmal durch Denker ausgezeichnet hat.
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