Von einer Tour rund um den Globus oder einem Sabbatical träumen viele. Christoph Pokrandt hat es getan. Der Ingenieur kündigte seinen immergleichen Job. Er warf alle Sicherheit über Bord, flog nach Südamerika, lebte vom Ersparten. Heute weiß er: Es war eine gute Entscheidung.
http://www.spiegel.de/karriere/ausla...756699,00.html
Ein Abfindung ist kein Lohn für unehrliche Arbeit, sondern zunächst eine wirtschaftliche Entscheidung von beiden Seiten. Dass Ihnen der Sinn für das Wichtige fehlt, können Sie nicht damit kaschieren, anderen einen Vorwurf daraus zu konstruieren, weil sie eine Abfindung angenommen haben. Ich habe mich seit meiner Rückkehr noch nicht wieder beim Arbeitsamt gemeldet, weil ich mir mit dem verbleibenden Geld eine neue Existenz aufbaue, ohne auf das hohe Arbeitslosengeld zurück zu greifen. Selbst das ist vermutlich nicht genug für Sie. Wie bereits gesagt, derlei Vorwürfe relativieren sich ganz schnell, wenn man nur genügend Abstand vom deutschen Denken hat.
Meine wirtschaftliche Erwartung geht steil nach oben, weil ich neue Chancen wahrnehme. Wie sieht´s denn bei den Ihrigen aus?