Ich kann Ihnen versichern, dass er wirklich existiert und seine Geschichte authentisch ist. Er ist mein Bruder. Einen freundlichen Gruß und danke für die Rückmeldung. M.Pokrandt
Von einer Tour rund um den Globus oder einem Sabbatical träumen viele. Christoph Pokrandt hat es getan. Der Ingenieur kündigte seinen immergleichen Job. Er warf alle Sicherheit über Bord, flog nach Südamerika, lebte vom Ersparten. Heute weiß er: Es war eine gute Entscheidung.
http://www.spiegel.de/karriere/ausla...756699,00.html
Ich kann Ihnen versichern, dass er wirklich existiert und seine Geschichte authentisch ist. Er ist mein Bruder. Einen freundlichen Gruß und danke für die Rückmeldung. M.Pokrandt
Ich war 36. Studium - Vorstandsassistent - Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft Bad Harzburg - eigenes Institut für marktwirtschaftliche Unternehmensführung und dann das: auf der Autobahn von einem Termin bei Pepsi kommend höre ich von Leuten die anders leben wollen. Jährlich 50000 km Autobahn, viel Geld und keine Zeit es auszugeben, keine Zeit für die Familie, Karriere wird langsam zur Routine. So ist es mir passiert.
Seit dreissig Jahren lebe ich nun auf Ithaka. Habe ich es bereut? Dann wäre ich ja nicht mehr hier.
Als Gründungsgeschäftsführer und Gesellschafter der Sarakiniko alternatives Leben GmbH und jetzt als Inititor von www.ecotopia.jimdo.com kann ich zum Thema sagen:
Wo immer Du hingehst, Du nimmst Dich selber mit. Je später Du etwas änderst umso schwieriger wird die Verhaltensänderung (die lieben Geohnheiten halt).
Man sollte nicht aussteigen (es genügt nicht zu wissen was man nicht will) sondern einsteigen (Mut zu neuen Herausforderungen auch unkonventioneller Art).
Dann kann ich das Resumee nur unterschreiben: Wir werden in Zukunft mehr Flexibilität erleben.
Auch meine Frau und ich haben es durchgezogen: Wohnung gekündigt, Verträge gekündigt, Hausrat verkauft, die Jobs als Referentin und Rechtsanwalt aufgegeben und raus aus den Gewohnheiten, ohne Rückscht auf die Gesundheit zu arbeiten für Geld, um sich Sachen zu kaufen, die man nicht braucht, die einen aber fesseln, um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.
Wir sind mit einen Wohnwagen unterwegs - dezeit Griechenland - und das ist derzeit alles, was wir an materiellem Besitz noch haben und benötigen. Dies und weitere Motive sind nachzulesen auf unserer homepage plan-be.de
Es geht zwar auch um "einfacher leben", aber zuvörderst um einfach "leben" - und offen, gelassen und dankbar das Leben zu "erleben".
Mein junges Leben war stets geprägt erfolgreich alternative Wege zu gehen als der Grossteil der Gesellschaft.
In der Schule kein Ass vor allem bedingt durch mangelnde Aufmerksamkeit in den Fremdsprachenfächern – heute Hochschulabschlüsse in Deutschland, Frankreich und Spanien. Meinen Job als Marketing und Vertriebsleiter für Südeuropa einer renommierten deutschen Firma fand ich in den Strassen von Barcelona als ich drei Tage mit einem Schild wartend, auf dem grob mein Lebenslauf beschrieben war, vom spanischen Fernsehen interviewt wurde. Ohne eine einzige Bewerbung versendet zu haben wurde ich zu etlichen Bewerbungsgesprächen eingeladen.
Auf dem Höhepunkt der Karriere entschloss ich mich mit dem Fahrrad um die Welt zu fahren und als „the Bike Ambassador“ einen Beitrag zur besseren Völkerverständigung zu leisten und dabei benachteiligten Kindern zu helfen. Es war die lebenserfüllenste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe....
Für diejenigen, denen der nötige Ansporn zur Nachahmung fehlt habe ich dieses Video gestaltet:
http://www.facebook.com/photos.php?i...50153970712341
Viele Grüsse derzeit aus Laos
Joachim Kässmodel
www.bike-ambassador.com
"Nach der Lehman-Pleite, als der Dax im Keller war, investierte er. Und konnte dem Geld danach beim Wachsen zusehen.
Er kaufte heruntergekommene Wohnungen, sanierte und verkaufte sie danach wieder"
Tja wozu noch arbeiten wenn man dem Geld auch so beim Wachsen zusehen kann. Und davon lebt Wohnungen zu sanieren.
Das ist schön und gut solange das nicht alle machen wollen. Der Wohlstand in diesem Lande kommt schliesslich nicht davon dass die Leute zuhause ihrem Geld beim Wachsen zusehen, das können en masse vielleicht die Saudis machen, die auf öl Milliarden sitzen und sich von Indern und Pakistanern von vorne und hinten bedienen lassen.
... ist ja toll. Er lebt von seinem Ersparten Geld so lange bis es alle ist und dann liegt er der Allgemeinheit auf der Tasche. Ok, er hat Glück gehabt an der Börse, aber das geht nicht ewig.
Er hat keinen Job, so wie es sich liest keine Frau, keine Kinder... was ein Looser. Aber dafür ist er ja ein toller Aussteiger... Lächerlich.
Es ist schön dass Ihnen Ihre Arbeit Spaß macht. Und ich bin alles andere als eine Pflaume. Ich leiste vorzügliche Arbeit und mein Lebenslauf inkl. Zeugnisse kann sich mehr als sehen lassen.
Allerdings sehe ich das Ergebnis, wenn ich die Arbeit für mich tue als weitaus wertvoller an als wenn ich die Arbeit für jemand anderes tue.
Sie opfern ihre Zeit, sie lösen die Probleme eines Anderen und zwar des Eigentümers.
Das ist OK.
Sonst würde das System nicht funktionieren.
Allerdings möchte ich auf der anderen Seite sein, frei gestalten und entscheiden können. Und dazu werde ich auch Menschen brauchen, die für mich arbeiten.
Grüße,
Torty
Schön, dass es Leute wie Sie gibt, das bringt die Wirschaft voran.
ich mache meinen Job auch gerne, was aber nicht heißt, dass ich diesem 50 Stunden pro Woche "opfern" würde, denn mein leben besteht schon noch aus mehr als nur arbeiten.
Ich bin viel in der Welt herum gekommen und werde das auch weiterhin tun, ggf werde ich kündigen, wenns mir nicht mehr passt.
Das mit dem geld sehe ich deutlich relaxter. Der eine traut sich mit 100.000 Euro auf der hohen kante nicht auszusteigen, der andere muss erst das Häusle abzahlen und verschiebt die Reise auf den 65. Geburtstag und der dritte kauft sich das Ticket nach Australien und fliegt mit einem Rucksack voll Habseligkeiten los...
das funktioniert alles, wenn man's nur anpackt.
Sicherheiten?
Was nutzt die Million auf dem Konto, wenn man mit 45 einen Schlaganfall erleidet?
Am Ende sterben wir alle und am Sterbebett zählt dann vermutlich der Rückblick aufs Leben und da sollten eben wenige "hätte ich doch nur..." Sachen übrig sein.
Dass man nach dem Reisen wieder nach Deutschland zurück kommt kann ich sehr gut verstehen. Hier lässt es sich nämlich auch ganz vorzüglich leben.
mfg