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Berufetest: Elf Jobs, die schlimmer sind als Ihrer

Was sind Sargträger für Menschen? Wovor ekeln sich Putzfrauen? Und was erleben Sexshop-Angestellte bei der Arbeit? Der Berliner Autor Tobias Kurfer wollte es wissen. Er hat sich probeweise ausbeuten lassen - und ein Buch geschrieben übers Schämen, Scheitern und Durchhalten.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...812567,00.html
  1. #1

    Test?

    Was soll das für ein Test sein, wenn man genau weiß, dass nach Feierabend alles vorbei ist? Ich weiß auch so, dass Klo- oder anders putzen ein anstrengender und nicht gerade schöner Job ist. Ich finde, in Deutschland werden Dienstleistungen lausig bezahlt, was ich nicht verstehen kann. Alle meckern darüber rum, wenn die Dienstleistung schlecht ist, nur Geld dafür ausgeben will keiner.
  2. #2

    Wirklich schon mal außerhalb vom Prenzlauer Berg gewesen?

    Sehr geehrte Frau Lange,
    bitte setzen Sie sich mit Berlin-Kennern Verbindung, bevor Sie Ihre Texte posten. Hamburg etwa ist kein Bezirk von Berlin. Mit Union Berlin (Köpenick) hat das abgebildete HSV-Maskottchen schon garnichts zu tun. Wenn Sie schon auf der veralteten Ortsbezeichnung "Ostberlin" bestehen, sollten Sie auch einen ostberliner Wochenmarkt abbilden und nicht den Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni (Tiergarten - Bezirk Mitte.)
  3. #3

    Sozusagen eine Art Wallraff für Couchpotatoes? Naja, wie schon jemand sagte ist die Sache als Schicht im Schacht Job sicher erträglich. Und über jeden Beruf kann man meckern. Manches war doch originell. Hier ging es sicher von Anfang an um Buchtstoff, wollen hoffen dass der Mann im Job des Autors seine Berufung gefunden hat und unterhaltsam schreiben kann. Die Grundiee ist nett finde ich.
  4. #4

    Schade eigenrlich

    Der Beitrag ist eigentlich interessant und könnte sogar sehr amüsant sein, wenn er nicht so entsetzlich flusig hingehauen worden wäre.
    Herrchen oder Frauchen IST nicht bei der Arbeit, sie SIND - selbst, wenn sie es getrennt und einzeln tun.
    Hätte nicht Irgendjemand (schlechtbezahltes?) Zeit gehabt, die Bildunterschriften kurz zu redigieren?
    Und: 'er lobpreiste - ??!' Och nö.
  5. #5

    Horrorjobs und Ausbeutung

    Ist Museumswärter wirklich ein Horrorjob? Oder Aushilfe in einem Sexshop? Beinahe scheint es, es gäbe nichts schlimmeres. Gibt es aber, auch in Europa. Wie zum Beispiel Fließbandarbeit im Akkord. Noch größeren Horror gibt es in anderen Ländern, wo ein 6-Tagejob zu 14 Stunden am Tag kaum für die Miete eines 5m2 Lochs in den Slums reicht ( Diese Woche konsumiert: Hart aber Fair: Mein Kleid, dein Leid | Karin Koller ). Vielleicht sollten wir auch öfter an das Schicksal jener Menschen nachdenken, die unseren Wohlstand produzieren.
  6. #6

    Journalisten von heute

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was sind Sargträger für Menschen? Wovor ekeln sich Putzfrauen? Und was erleben Sexshop-Angestellte bei der Arbeit? Der Berliner Autor Tobias Kurfer wollte es wissen. Er hat sich probeweise ausbeuten lassen - und ein Buch geschrieben übers Schämen, Scheitern und Durchhalten.

    Berufetest: Elf Jobs, die schlimmer sind als Ihrer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Ich finde es immer wieder lustig, dass Journalisten von heute ihre mangelnde Lebenserfahrung in Form von angeblich "investigativen" Journalismus wett machen müssen.
    Vor nicht mal 10 Jahren waren wie Studenten Maßkrugausträger, Tankstellennachtschicht, Tellerwäscher oder ähnliches.
    Damals brauchten wir als junge Menschen solche sinnfreien Artikel nicht. Heute scheinen sich die Journalisten und Studenten der Mittelschicht daran aufzugeilen mal Prekariat zu schnuppern.

    Ein Tipp: So steigt Ihr niemals aus Eurer Mittelschicht auf.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was sind Sargträger für Menschen? Wovor ekeln sich Putzfrauen? Und was erleben Sexshop-Angestellte bei der Arbeit? Der Berliner Autor Tobias Kurfer wollte es wissen. Er hat sich probeweise ausbeuten lassen - und ein Buch geschrieben übers Schämen, Scheitern und Durchhalten.

    Berufetest: Elf Jobs, die schlimmer sind als Ihrer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Oh man, was ein fruchtbarer artikel. Ich habe einfach zu viel Zeit.
    Interessant das es sch bei den Bildunterschriften um einen OSTDEUTSCHEN Hallenspielplatz handelt.
    Ich will ja nun nicht kleinkariert sein, und sagen, Ostdeutschladn is theute Polen, aber was sol diese Differenzierung 21 Jahre danach? Oder ist es so, das Westdeutsche hallenspielplätze leiser sind? Wo war er denn Dogsitter? Ost/ oder Westberlin? Tellerwäscher, Ostrestaureant? Wohl kaum, Ado klingt nicht deutsch, ergo wird es wohl ein Westrestaurant gwesen sein, ohne Ossibesetzung.

    Es nervt einfach nur.
    Ansonsten, wieso sind diese Jobs "schlimmer" als meiner? Meine Kunden kommen direkt aus der Hölle!
    Ferner ist es mehr als Respektlos, den Niedriglohnsektor so zu stigmatisieren. Mit ist ein Tellerwäscher für 6,50 die Stunde lieber, als ein BWLer, der bei 100.000 € Auftragaswert um 6,50 feilscht und auch sonst durch "Ersetzbarkeit" auffällt.
  8. #8

    Zitat von vogtnuernberg Beitrag anzeigen
    Ich finde es immer wieder lustig, dass Journalisten von heute ihre mangelnde Lebenserfahrung in Form von angeblich "investigativen" Journalismus wett machen müssen.
    Ich finde es immer wieder lustig, wie Leute wie Du auch nur auf solche Ideen kommen. :D

    Mangelnde Lebenserfahrung *rofl*, woher weißt Du das? Interessant ist es allemal, Anderes, Neues auszuprobieren! Aber Hauptsache, es gibt was zu Meckern, so sind wir Deutschen… *seufz*
  9. #9

    Randnotiz

    Zitat von KarinKoller Beitrag anzeigen
    Ist Museumswärter wirklich ein Horrorjob? Oder Aushilfe in einem Sexshop? Beinahe scheint es, es gäbe nichts schlimmeres. Gibt es aber, auch in Europa. Wie zum Beispiel Fließbandarbeit im Akkord. Noch größeren Horror gibt es in anderen Ländern, wo ein 6-Tagejob zu 14 Stunden am Tag kaum für die Miete eines 5m2 Lochs in den Slums reicht ( Diese Woche konsumiert: Hart aber Fair: Mein Kleid, dein Leid | Karin Koller ). Vielleicht sollten wir auch öfter an das Schicksal jener Menschen nachdenken, die unseren Wohlstand produzieren.
    Bei allen Ehren und Arrangement für den Einsatz.

    Aber haben sie das denn schon mal gemacht! Ich meine, so aus dem warmen Zimmer heraus ist das alles ziemlich einfach daher geschrieben.
    Als Museumswärter braucht man schon ziemlich viel Disziplin, sowie bei allen anderen aktiven und produktiven Berufen die im stehen, knien und bücken ausgeübt werden. Vorallem wenn der Boden hart ist, geht auf dauer ziemlich heftig auf die Gelenke und Bandscheiben.
    Achso, in der Fabrik, am Fließband, im Akkord und drei Schichten arbeiten, geht so. Habe ich über zehn Jahre gemacht, und ist nicht wirklich so schlimm. Nach einer Zeit kannte ich jedes auch nur so kleine disharmonische Geräusch der Maschine welches darauf hinwies das sie einer Justierung bedarf, so das ich die Arbeit nach Gefühl, Instinkt und automatisierend weiter führen konnte. Ich konnte mich dann wieder meinen Konstruktionen widmen die ich mir im Geiste zusammen modellierte und anschließend, wenn ich nach Hause ging, in die Realität umsetzen. Auch Traumreisen verhalfen mir mich von der Routine am Band welches parallel lief, zu erholen. Der positive Nebeneffekt, die Fließbandarbeit födert und fordert die Kreativität und Phantasie.
    Ja, und natürlich unbedingt sollten wir das Schicksal mal andenken von jenen Menschen die den Wohlstand produzieren. In Deutschland, sowie in der ganzen Welt.


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